Kölner Dom
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Der Kölner Dom, das Wahrzeichen der Stadt Köln am Rhein, zählt zu den berühmtesten und bedeutendsten sakralen Bauwerken der römisch-katholischen Kirche weltweit. Die „Hohe Domkirche St. Peter und Maria“, wie der offizielle Name des Kölner Doms lautet, ist der sitz des Erzbistums Köln, eines der größten Erzbistümer der Welt.

Der Dom zu Köln ist mit einer Höhe von 157,38 Metern nach dem Münster in Ulm das zweithöchste Kirchengebäude in Europa und das dritthöchste sakrale Bauwerk auf der Welt. Am 15. August 1248 wurde mit dem Bau des Kölner Doms begonnen. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts wurde das gewaltige Bauvorhaben vorangetrieben, bis im Jahre 1510 die Bauarbeiten stockten und schließlich um das Jahr 1530 herum vollends zum Stillstand kamen. Es sollte mehr als 300 Jahre dauern, bis der Kölner Dom fertig gestellt wurde. Gründe für diesen langen Stopp beim Bau des Kölner Doms sind unter anderem in der wechselvollen, bewegten Geschichte Kölns zu finden, wie zum Beispiel in den Folgen der Besatzung durch die französischen Truppen.

Im Jahre 1880 wurde der Kölner Dom vollendet, mehr als 600 Jahre nach der Grundsteinlegung. Bei der Fertigstellung wurde sich genau an die Pläne der Kölner Dombaumeister aus dem Mittelalter gehalten und sich an dem Fassadenplan aus der Zeit um 1280 orientiert.

In der heutigen Zeit zählt der Kölner Dom seit dem Jahr 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO und zieht Jahr für Jahr Scharen von Touristen an, die eigens für einen Besuch des Kölner Doms in die rheinische Metropole kommen. Der Kölner Dom gehört zu den meistfotografierten sakralen Bauwerken auf der Welt.


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