Flüge in Deutschland nach Vulkanausbruch starten wieder
(Nachrichten aus Deutschland)
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Der Ausbruch des isländischen Vulkans wirkt sich immer noch auf Flüge nach und in Deutschland aus. Seit heute morgen kommt aber wieder Bewegung in die Sache: Erste Flüge werden wieder durchgeführt, aber auch erste Stimmen gegen den Sinn des Flugverbots laut.
Kritik an Flugverbot durch Lufthansa
Nach dem Chaos der letzten Tage sind heute Morgen auf dem Frankfurter Airport wieder Passagiere in Deutschland gelandet. Zuerst landeten heute Morgen um 5.30 Uhr zwei Flugzeuge der Fluggesellschaft Air Berlin in Frankfurt, die Urlauber aus Ägypten und von den Kanarischen Inseln zurück nach Deutschland brachten. Später trafen dann im Verlauf des frühen Vormittags Langstrecken-Maschinen der Lufthansa aus Bangkok, Dubai und Angola ein. Weitere Flüge werden für den heutigen Tag ebenfalls noch erwartet. Zudem kommt auch wieder Bewegung im Bereich der Abflüge: Die Schlangen vor den Check-In-Schaltern der Lufthansa waren heute Morgen rund 100 Meter lang. Bereits am gestrigen Montag war kurzfristig von mehreren deutschen Airports aus wieder Starts und Landungen in Richtung Osten durchführbar. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) erteilte den Airports in Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Erfurt, Leipzig, Hamburg und Hannover bis Sonntagabend um 20.00 Uhr die Freigabe für Flüge Richtung Osten.
Neben diesen erfreulichen Nachrichten mehren sich auch die Stimmen, die das bis dato geltende Flugverbot in Deutschland äußerst kritisch sehen. Die Lufthansa warf den Verantwortlichen am vergangenen Sonntag Aktionismus und eine überstürzte Vorgehensweise vor und schließt Schadenersatzforderungen nicht aus. Die Verantwortlichen, vertreten von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), konterten diese Kritik: Nach seinen Worten soll das derzeitige Flugverbot in Deutschland so lange aufrechterhalten werden, wie es die zuständigen Experten anordnen.
„Sicherheit muss höher gewichtet werden als Geschäftsinteressen“, sagte Ramsauer am Sonntagabend in München in einer Presseerklärung. Der Kritik der Airlines, angeführt von der Lufthansa, verwies der Minister in das Reich der Stimmungsmache: „Ich nehme mit Verärgerung wahr, dass da versucht wird, Druck auf mich auszuüben“, äußerte sich Ramsauer.
Christian Bathen
Foto: Niko Korte/pixelio.de
Datum: 20.04.2010
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Frankfurt am Main
Am größten deutschen Airport in Frankfurt am Main startet langsam wieder der Flugverkehr.
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