Königshofen zwischen Natur, Jakobsweg und Geschichte

Königshofen verbindet Naturbeobachtung, dörfliche Tradition, Pilgerwege und Ortsgeschichte. Im Teilort Mettenberg liegen mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: angelegte Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die Kirche Sankt Alban und die jährlich stattfindende Storchenwaldaktion. Hinzu kommen der Biber-Wanderweg, der markierte Jakobusweg sowie die Geschichte von Schloss und Hofgut Königshofen.

Natur und Dorfleben in Mettenberg

Im Teilort Mettenberg sind durch die Anlage von Feldgehölzen, Blumenwiesen, Hecken und Feuchtbiotopen neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt entstanden. Feldgehölze und Hecken ergänzen offene Blumenwiesen; Feuchtbiotope bilden einen weiteren Landschaftstyp. Ebenfalls in Mettenberg findet jährlich die Storchenwaldaktion statt, bei der ein Baum gepflanzt wird. Bei der Naturbeobachtung wechseln deshalb offene und bewachsene Flächen innerhalb des Teilorts.

St. Alban zwischen Erntedank und Jakobusweg

Die Kirche Sankt Alban ist im Teilort Mettenberg das älteste Gebäude des Dorfes. Das Familiengottesdienst-Team von St. Alban gestaltet regelmäßig den ökumenischen Wortgottesdienst der Sichelhenke zum Erntedank. Der Pilgerstempel für den Ausweis ist auf dem Jakobusweg in der Kirche St. Alban im Teilort Mettenberg erhältlich.

Rundweg und markierter Pilgerweg

Der Biber-Wanderweg Mettenberg ist ein 14,9 Kilometer langer Rundwanderweg durch den Teilort Mettenberg mit 160 Metern Anstieg. Die Kombination aus Rundform, Gesamtdistanz und Höhenmetern bietet eine konkrete Grundlage, um Pausen und persönliches Gehtempo für die Strecke einzuplanen. Die 14,9 Kilometer bilden die Gesamtdistanz der Runde; die 160 Meter beziehen sich auf den Anstieg innerhalb dieses konkreten Rundwanderwegs. Zusätzlich ist der Oberschwäbische Jakobsweg nahe dem Gehöft „Königshofen“ mit Wegzeichen markiert. Für eine Wanderung oder Pilgeretappe stehen damit eine bezifferte Runde und eine markierte Wegführung als zwei verschiedene Planungsansätze zur Verfügung.

Schloss und Hofgut Königshofen

Schloss Königshofen wurde 1830 von den Freiherren von Koenig-Warthausen durch K. L. W. Zanth erbaut. Das Hofgut Königshofen wurde 1830 als Meiereigut gegründet. Schloss Königshofen befindet sich in Privatbesitz und ist für Besucher nicht zugänglich. Die Jahreszahl 1830 verbindet die Baugeschichte des Schlosses mit der Gründung des Hofguts.

Radfahren im Umfeld von Biberach

Im weiteren Umfeld von Biberach führen 14 Radrouten durch stille Moore, weite Wiesen und sanfte Wälder; darunter sind sportliche Routen vertreten. Biberach liegt direkt am Donau-Bodensee-Radweg, der Ulm mit dem Bodensee verbindet, sowie am Themenradweg der Deutschen Fachwerkstraße, Deutschlands längstem touristischem Radweg mit rund 1.000 Kilometern. Bei der Tagesplanung können Radfahrende den Landschaftsraum im Umfeld von Biberach mit den beiden thematischen Verbindungen kombinieren. Die Verbindung von Ulm mit dem Bodensee nennt zwei konkrete Bezugspunkte für die Routenplanung. Die Deutsche Fachwerkstraße ist mit rund 1.000 Kilometern als großräumige Verbindung angegeben.

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