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Pfaffenweiler: Steinbruchgeschichte, Weinlagen und Wege

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Pfaffenweiler spricht besonders Reisende an, die einen Ort über seine Steinhauerei, die Weinlagen und Wege im Freien kennenlernen möchten. Die Spuren des Steinabbaus reichen über Jahrhunderte zurück; Dorfmuseum und Routen setzen unterschiedliche Akzente. Für die Planung können Sie abwägen, ob Sie sich stärker für Ortsgeschichte, Landschaft oder eine bestimmte Weglänge interessieren. So erschließt sich der Ort sowohl über konkrete Handwerkszeugnisse als auch draußen auf den Wegen.

File:St. Columba (Pfaffenweiler) jm51592.jpg File:St. Columba (Pfaffenweiler) jm51592.jpg Foto: joergens.mi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Steinbruchgeschichte im Freien und im Dorfmuseum

Der Freilichtbereich „Historische Steinbrüche Pfaffenweiler“ lässt sich auf einem Rundweg durch das Steinbruchareal erkunden. Dort sind seit 1985 drei rekonstruierte Steinhauerhütten und eine Gleisanlage mit Lore zu sehen. Die Stationen geben einen konkreten Eindruck von der Arbeit im Steinbruch: Bei Pfaffenweiler wurden über Jahrhunderte Kalksandsteinbänke für Bauzwecke und Steinmetzarbeiten abgebaut. Auch die Ausstellung des Dorfmuseums dokumentiert die Geschichte der Steinhauerei in den Pfaffenweiler Steinbrüchen. Führungen auf dem Gelände des Freilichtmuseums sind nach telefonischer Absprache möglich.

Ein eigener Termin im Jahreslauf ist das Steinhauerfest „Schteibickfescht“. Es findet jährlich im Juni auf dem Gelände des Freilichtmuseums statt. Dabei werden altes Handwerk vorgeführt sowie Geschichte und Geologie der Steinbrüche erläutert. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie vorab den konkreten Veranstaltungstermin.

Zum Dorfmuseum gehören ein historisches Rebgrundstück, ein Kräutergarten und eine Schusterwerkstatt im ehemaligen Milchhäuschen. Die Auswahl führt vom Weinbau über Pflanzen bis zum Schuhmacherhandwerk und ergänzt den Blick auf die örtliche Steinhauerei um weitere Themen. So unterscheiden sich die Museumsinhalte ebenso wie ihre Schauplätze: Steinbruchgeschichte begegnet Ihnen im Freilichtbereich und in der Ausstellung, während Rebgrundstück, Garten und Werkstatt eigene Akzente setzen.

Vier Routen und eine Runde um den Hohnfirst

Der Dorflehrpfad Pfaffenweiler ist in vier Routen mit Längen zwischen 1,4 und 5,8 Kilometern unterteilt. Er beginnt am Rathaus Pfaffenweiler. Die angegebene Spannweite macht die Streckenlänge zu einem konkreten Orientierungspunkt: Sie können die Route danach auswählen, welche Distanz Sie für Ihren Ausflug einplanen möchten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Route „Von Pfaffenweiler rund um den Hohnfirst“. Sie beginnt in Pfaffenweiler und führt einmal um den Hohnfirst. Unterwegs gibt es Aus- und Fernblicke zum Schwarzwald, zum Schönberg, zum Batzenberg und ins Rheintal. Damit unterscheiden sich die beiden Routenangebote in den genannten Merkmalen: Beim Dorflehrpfad stehen vier Distanzen zur Wahl, die Hohnfirst-Runde ist durch ihren Verlauf und die benannten Blickrichtungen charakterisiert.

Weinlagen zwischen Batzenberg und Oberdürrenberg

Auch die Weinlagen geben Pfaffenweiler einen konkreten landschaftlichen Bezug. Der Ort liegt zwischen Batzenberg und Oberdürrenberg; in beiden Lagen gedeihen Markgräfler Weinsorten. Für Ihre Ortswahl können Sie diesen Weinbezug neben die Steinhauerei und die Wege stellen: Die Weinlagen beschreiben eine andere Facette des Reiseziels als die Geschichte der Steinbrüche oder die Routenlängen.

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Breisgau-Hochschwarzwald als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Breisgau-Hochschwarzwald sind viele Orte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit der Bahn erreichbar. Mit der kostenlosen KONUS-Gästekarte können Nahverkehrszüge und -busse im gesamten Schwarzwald kostenlos genutzt werden. Diese regionale Mobilitätsinformation ist ein zusätzlicher Gesichtspunkt, wenn Sie Ihren Aufenthalt über den einzelnen Ort hinaus planen.

Zum größeren Reiseziel gehört auch das Badeparadies Schwarzwald in Titisee. Dort herrschen an 365 Tagen im Jahr sommerliche Temperaturen; echte Palmen und türkisblaues Wasser prägen das Angebot. Das Rutschenuniversum Galaxy im Badeparadies bietet mehr als 25 Attraktionen und Wasserspaß für Groß und Klein. Damit steht im übergeordneten Reiseziel neben Ortsgeschichte und Wegen auch ein andersartiges Erlebnisprofil.

In der Fundorena in Feldberg gibt es einen Trampolinpark auf drei Ebenen. Die Fundorena X Mind Arena besteht aus sechs Stationen. Zur Fundorena gehört außerdem die hauseigene Snack-Bar „Chicco’s Lounge“. Diese Beispiele ergänzen die Perspektive auf Pfaffenweiler um weitere, ausdrücklich zum Breisgau-Hochschwarzwald gehörende Angebote.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Buchenbach, Hartheim am Rhein, Umkirch, Friedenweiler, Freiburg im Breisgau, Auggen, March, Schluchsee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Breisgau-Hochschwarzwald.