Sulz am Eck entdecken: Felsen, Kirche und Ortsgeschichte
File:Naturdenkmal Tierstein, Kennung 82350800013, Wildberg-Sulz am Eck 01.jpg
Foto: Gunnar Arndt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Sulz am Eck verbindet ein geschütztes Naturmotiv mit einer konkreten Kirchen- und Erinnerungsgeschichte. Der Tierstein steht für die landschaftliche Seite des Ortes; die Michaelskirche, der Jägerstein und der Sulzer Grenzsteingarten mit dem Grubstock führen zu unterschiedlichen kulturgeschichtlichen Themen.
Natur am Tierstein
Der Tierstein in Sulz am Eck ist ein Geotop mit dem Status „geschützt“. An der östlichen Talseite oberhalb der Straße befindet sich ein mächtiger Felsen aus Kalktuff. Er ist etwa 10 Meter breit und gut 4 Meter hoch. Gerade die Verbindung aus Gesteinsart, Größenordnung und genauer Lage macht den Tierstein zu einem anschaulichen Naturthema für Reisende, die Landschaft anhand konkreter geologischer Formen wahrnehmen möchten. Die ungefähren Maße bleiben dabei Teil seines Charakters: Es handelt sich um etwa 10 Meter Breite und gut 4 Meter Höhe, nicht um eine exakte Vermessungsangabe.
Die Michaelskirche und ihre Baugeschichte
Die Michaelskirche in Sulz am Eck ist als Wehrkirche von einer Mauer umgeben. Ursprünglich war sie die Mutterkirche von Wildberg. Damit vereint das Bauwerk eine besondere bauliche Einordnung mit einer kirchengeschichtlichen Beziehung, die über den Ort hinausweist. Für kulturinteressierte Reisende ist die Kirche deshalb ein eigenständiger Schwerpunkt innerhalb der Ortsgeschichte.
Im Inneren enthält die Michaelskirche bemerkenswerte romanische und gotische Steinmetzarbeiten. Das Kirchenschiff wurde 1750 erweitert und erhielt eine mit Blumenornamenten bemalte Kassettendecke. Die unterschiedlichen Stilmerkmale und die Erweiterung aus dem Jahr 1750 machen sichtbar, dass an diesem Bauwerk mehrere Zeitschichten zusammenkommen. Die Kassettendecke setzt dazu einen farbigen Akzent, während die Steinmetzarbeiten den Blick auf die ältere Gestaltung lenken.
Erinnerungszeichen im Ort
Der Jägerstein nahe der Agenbachquelle erinnert als Sühnestein an den Forstknecht Friedrich Zahn, der im Januar 1724 auf dem Weg nach Sulz überfallen und erschossen wurde. Für Sie kann der Jägerstein besonders interessant sein, wenn Sie Ortsgeschichte über einzelne Schicksale und nicht nur über Bauwerke erschließen möchten.
Der Sulzer Grenzsteingarten mit dem Grubstock befindet sich am Eingang des Sulzer Friedhofs am Furtweg. Zusammen mit der Michaelskirche und dem Jägerstein eröffnet er verschiedene Zugänge zu den kulturgeschichtlichen Seiten von Sulz am Eck, ohne dass daraus ein gemeinsamer Weg oder eine bestimmte Reihenfolge folgt.
Bei der Wahl einer Unterkunft für Sulz am Eck können Sie daher den Schwerpunkt Ihrer Reiseidee berücksichtigen: Der Tierstein spricht naturkundliche Interessen an, während Michaelskirche, Jägerstein und Grenzsteingarten unterschiedliche kulturgeschichtliche Themen aufgreifen. So kann ein Hotel in Sulz am Eck der Ausgangspunkt für eine Reiseplanung sein, die Natur, Architektur und Erinnerung miteinander verbindet.
Die Bezeichnung HSM
Die Bezeichnung „HSM“ steht für „Heiligenpflegschaft Sankt Michael“, die Bezeichnung der evangelischen Kirchengemeinde.
Weitere Unterkunftsziele
Weitere Unterkunftsziele: Gültlingen.
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