Denzlingen: Storchenturm, Glotter und Mauracher Berg
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Denzlingen zeigt seine Geschichte an markanten Orten und entlang der Glotter: vom Storchenturm im alten Dorfzentrum bis zur Ruine auf dem Mauracher Berg. Dazu kommen Wege für Rad- und Wandertouren, ein Museum und der Wochenmarkt am Kohlerhof. Wenn Sie eine Unterkunft in Denzlingen suchen, können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Ortsgeschichte, Natur oder Bewegung im Mittelpunkt stehen soll.
Ortsgeschichte zwischen Storchenturm und Glotter
Im alten Dorfzentrum im Unterdorf steht der Storchenturm, die ehemalige Kirche St. Michael. Fresken und Malereien von Theodor Zeller schmücken das Bauwerk. Seit 1993 brüten am Storchenturm wieder Störche. Hier verbinden sich damit ein früherer kirchlicher Ort, Kunst und ein besonderes Naturmotiv Denzlingens.
Auch der Sackträgerbrunnen erzählt von der Ortsgeschichte. Das Sandsteinensemble wurde 1974 vom Breisacher Künstler Helmut Lutz geschaffen. Im Oberdorf, unmittelbar an der Glotter, erinnert der Brunnen an frühere Mühlen. Die Glotter durchfließt Denzlingen von Ost nach West; historische Brücken überspannen den Fluss. Zusammen geben Flusslauf, Brücken und Brunnen konkrete Anhaltspunkte, um die Ortsgeschichte mit der Landschaft zu verbinden.
Museum und historische Spuren
Das Heimethues in der Hauptstraße 76 ist ein Museum mit der Otto-Raupp-Stube und einer Sammlung landwirtschaftlicher Geräte. Im Heimatmuseum sind außerdem ortstypische Handwerke und die Denzlinger Stumpenfabrikation zu sehen. Die Ausstellung umfasst auch Einrichtungen von Küche und Schlafstube, hauswirtschaftliche Geräte sowie Denzlinger Trachten und Uniformen. So reicht der Blick von Arbeitsweisen und Alltagsgegenständen bis zu Kleidung und Wohnräumen.
Das Projekt „Spuren suchen – Denzlingen entdecken“ ergänzt die historischen Gebäude um interaktive Infotafeln mit QR-Codes. Die Tafeln vermitteln unter anderem Informationen über geologische Strukturen, Waldnutzung und die Kirchenruine auf dem Mauracher Berg. Damit stehen an den Gebäuden sowohl Ortsgeschichte als auch Themen aus Natur und Landschaft im Mittelpunkt.
Mauracher Berg und Wege in die Landschaft
Auf dem Mauracher Berg besitzt die Kirchenruine Sankt Severin am erhaltenen gotischen Portal einen Türbogen mit der Jahreszahl 1497. Die Ruine der St.-Severins-Kapelle gilt als beliebtes Ausflugsziel und wird im Sommer als Grillstelle in grüner Umgebung genutzt.
In Denzlingen gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die vom Kaiserstuhl bis zum Schwarzwald reichen. Wer seine Tage gern draußen verbringt, kann diese Bandbreite als Orientierung für die eigene Reiseplanung nutzen. Für einen Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Bewegung bietet sich damit ein anderer thematischer Rahmen als bei einer Reise, die vor allem den historischen Bauwerken und dem Museum gewidmet ist. Der Waldgrillplatz im Einbollen verfügt außerdem über einen Spielplatz.
Anreise und örtliche Orientierung
Am Bahnhof Denzlingen treffen sich die Rheintal-Bahn und die Elztalbahn. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie diesen Bahnhof als Orientierung für Ihre Planung berücksichtigen; die passenden Fahrpläne sollten Sie für Ihr Reisedatum prüfen. So lässt sich die Wahl Ihrer Unterkunft in den größeren Zusammenhang Ihrer Anreise und der Interessen einordnen, die Sie vor Ort verfolgen möchten.
Auf dem Kohlerhof in Denzlingen findet ein Wochenmarkt statt. Wenn Sie ihn in Ihre Planung aufnehmen möchten, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Marktzeiten. Zusammen mit Museum, Brunnen, Fluss und den historischen Bauwerken bietet der Ort mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseentscheidung.
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