Großglattbach zwischen Talraum, Kirchen und Mühlen
Unterkünfte in Unterkünfte in Großglattbach
Zwischen Talraum, Kirchen und Mühlen
Großglattbachs Charakter erschließt sich aus seiner dichten Ortsstruktur und seiner langen Geschichte. Der dicht überbaute Ortskern liegt im engen oberen Talbereich eines kleinen Seitenbachs der Enz. Historisch war Großglattbach ein Kreuzungspunkt wichtiger Straßen. Bereits im 15. Jahrhundert hatte der Ort zwei Kirchen und zwei Mühlen und hob sich damit von den umliegenden Ortschaften ab.
Natur im weiteren Umfeld
Im weiteren Umfeld von Großglattbach liegt das 34 Hektar große Naturschutzgebiet „Großglattbacher Riedberg“. Zu seinen prägenden Landschaftsmerkmalen gehören orchideenreiche Halbtrockenrasen. Insgesamt sind dort sechs Orchideenarten vertreten, darunter Bienen-Ragwurz, Hundswurz und Ohnsporn. Für Sie eröffnet dieser Naturraum einen eigenen Betrachtungswinkel auf Großglattbach: Neben dem eng bebauten Talbereich gehört auch eine artenreiche Landschaft zum thematischen Umfeld des Ortes.
Kirchliches Erbe und mittelalterliche Bezüge
St. Peter ist eine gotische evangelische Pfarrkirche mit Westturmanlage, gerade geschlossenem Chor und befestigtem Kirchhof. Die Kirche St. Markus ist im Wesentlichen ein Bau von 1403 und besitzt einen sterngewölbten Chor. Zum kirchlichen Erbe von Großglattbach gehören die heutige evangelische Pfarrkirche St. Petrus und die außerhalb des Ortes gelegene, noch ältere Kirche St. Markus; beide stehen im Zusammenhang mit der mittelalterlichen Klostergeschichte der Gegend.
Historische Spuren im Ortsbild
Auch abseits der Kirchen begegnen Ihnen konkrete Zeugnisse der Ortsgeschichte. In der Oberen Mühle ist das alte Mahlwerk noch gut erhalten. Die Zehntscheuer trägt die Jahreszahl 1810; früher wurden dort die Ernteerträge gelagert. Das Fronhaus in der Löwengasse ist ein markantes Gebäude, in dessen Keller die Jahreszahl 1554 zu lesen ist. Am Zusammenfluss von Glattbach und Kreuzbach zeugt der „Schlossbuckel“ vom mittelalterlichen Leben am Bach.
Eine Strecke über Großglattbach
Eine weitere Perspektive bietet die Strecke von Iptingen nach Enzweihingen. Sie beginnt in Iptingen, führt am Kreuzbach entlang nach Großglattbach und umfasst bis dorthin etwa 4 km. Von Großglattbach aus kann sie weitere 6 km leicht abfallend durch Wald und Wiesen nach Enzweihingen fortgesetzt werden. Die Strecke eignet sich auch gut für Walker. Die ungefähren Teilstrecken helfen Ihnen dabei, zwischen einer kürzeren Etappe bis Großglattbach und der längeren Fortsetzung durch Wald und Wiesen nach Enzweihingen zu unterscheiden.
Für die Wahl einer Unterkunft in Großglattbach können Sie damit unterschiedliche Interessen berücksichtigen: Kirchen und historische Gebäude prägen die kulturelle Seite, das Großglattbacher Riedberg steht im weiteren Umfeld für Naturbeobachtung, und die Strecke über den Ort spricht Wandernde und Walker an. So lässt sich Ihr Aufenthalt gezielt nach dem gewünschten Schwerpunkt ausrichten, ohne die einzelnen Angebote und Landschaftsräume miteinander zu verwechseln.
Weitere Unterkunftsziele
Zur weiteren Orientierung gehören Lomersheim und Mühlhausen an der Enz.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mühlacker.