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Neuffen – Wein, Geschichte und Ausblicke

Unterkünfte in Unterkünfte in Neuffen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neuffen verbindet eine lange Weinbaugeschichte mit bemerkenswerten historischen Bauwerken und einem Wanderweg, der direkt im Ort beginnt und bis zur Burg Hohenneuffen führt. Für Ihre Reiseplanung zeichnen sich damit zwei Schwerpunkte ab: Stadt- und Weingeschichte sowie eine Tour durch Weinberge und die Neuffener Heide. Der Blick von der Burg setzt einen weiteren Akzent.

File:20220115 Neuffen und Hohenneuffen 7279.jpg File:20220115 Neuffen und Hohenneuffen 7279.jpg Foto: Zinnmann via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Weinbau und Kelterplatz

Der Weinbau ist eng mit der Geschichte Neuffens verbunden und dort erstmals 1239 erwähnt. Im Mittelalter gab es nachweislich vier Keltern. Am Kelterplatz steht die 2006 errichtete Scheune, eingefasst von zwei denkmalgeschützten Häusern. Sie wurde als Marktscheune für einen Erzeuger- beziehungsweise Wochenmarkt gebaut.

Die Stadt- und Weintour lädt zu einem Augen- und Gaumenschmaus ein. Erste Eindrücke und Geschichten am Kelterplatz zeigen, wie eng Stadt- und Weingeschichte zusammenhängen. Auch die Rebsorten geben Einblick in den Weinbau vor Ort: Die Rebfläche in Neuffen ist zu 50 Prozent mit weißen Rebsorten (Silvaner, Müller-Thurgau, Kerner, Riesling, Weißburgunder und Ruländer) sowie mit roten Rebsorten (Spätburgunder, Schwarzriesling, Dornfelder, Portugieser, Lemberger, Trollinger und Acolon) bestockt.

Wandern und Ausblicke am Hohenneuffen

Der Premiumwanderweg „hochgehkeltert“ beginnt direkt in Neuffen und führt durch Weinberge und die Neuffener Heide hinauf zur Burg Hohenneuffen mit ihrem Aussichtsrestaurant. Die Wegbeschreibung verbindet so Weinlandschaft, Heide und Burg in einer Wanderung. Wenn Sie verschiedene Wanderthemen vergleichen möchten: Die Stadt- und Weintour stellt die Geschichte am Kelterplatz in den Mittelpunkt, während „hochgehkeltert“ als Weg zur Burg führt.

Die Neuffener Wanderkarte enthält fünf Wandertouren, die mit Unterstützung der Ortsgruppe Neuffen des Schwäbischen Albvereins zusammengestellt wurden. Am Hohenneuffen selbst sind Teile der mehr als drei Meter starken Schildmauer und der inneren Ringmauer erhalten. Die Burg zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen der Gegend. Von dort reicht der Ausblick entlang der Albkette über das Neckarland und die Stuttgarter Höhen bis zum Schwarzwald und ins Schwäbische Bergland.

Kirche, Kunst und das Große Haus

Der Ursprung der Martinskirche in Neuffen reicht vermutlich bis ins 6. Jahrhundert zurück; die Kirche in ihrem heutigen Ausmaß wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Für Besuche sind von April bis Oktober täglich Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr angegeben. Prüfen Sie diese Zeiten vor Ihrem Besuch.

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In der Martinskirche befindet sich der Ölberg, ein 1504 von Albert Schaich gestiftetes Steinmetzkunstwerk. Es stellt den Gebetskampf Jesu im Garten Gethsemane und den Verrat des Judas dar und überstand die Brandkatastrophe. In einem anderen Teil des historischen Ortsbildes steht das Große Haus an der Stadtmauer: Es ist ein selten gewordenes Beispiel eines adeligen Freisitzes und beherbergt das Stadtmuseum sowie die Stadtbücherei.

Neuffen als Übernachtungsort einordnen

Wenn Sie Neuffen als Übernachtungsort erwägen, können Sie Ihre Reiseentscheidung an den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren. Stadt- und Weingeschichte, historische Kunst und Architektur stehen dem Wanderweg zur Burg und seinem Panorama gegenüber. So lässt sich zuerst der persönliche Schwerpunkt für den Aufenthalt bestimmen und anschließend gezielt nach Hotels in Neuffen suchen.

Weitere Reiseziele entdecken: Großbettlingen, Leinfelden-Echterdingen, Neidlingen, Wolfschlugen, Altbach, Wernau (Neckar), Dettingen unter Teck, Wendlingen am Neckar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Esslingen.

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