Empfingen entdecken: Radwege und Ortsgeschichte
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Empfingen verbindet Radrouten mit Einblicken in die Ortsgeschichte und das Handwerk. Ein etwa zehn Kilometer langer Rundkurs führt auf Flurbereinigungswegen um den Ort. Mit dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg kommt eine zweite Perspektive hinzu: Er verläuft von Dettensee kommend in Richtung Mühlheim am Bach mitten durch Empfingen. Auch historische Themen lassen sich auf unterschiedliche Weise entdecken – an neun Stationen im Ort, in Museen und anhand von Kunst im öffentlichen Raum.
Radrouten rund um und durch Empfingen
Wenn Sie eine Radtour planen, unterscheiden sich die beiden beschriebenen Strecken vor allem in ihrem Verlauf: Der Rundkurs führt um Empfingen und ist etwa zehn Kilometer lang; der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg (HSB) durchquert den Ort auf seiner Strecke von Dettensee in Richtung Mühlheim am Bach. Die ungefähre Länge des Rundkurses gibt eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung. Der HSB wiederum ist eine Möglichkeit, Empfingen als Teil einer längeren Route wahrzunehmen. Welche dieser Varianten zu Ihrem Aufenthalt passt, hängt davon ab, ob Sie den Rundkurs oder den durch den Ort führenden Radweg in den Mittelpunkt stellen möchten.
Ortsgeschichte an Stationen und im Museum
Der Erlebnisweg „Empfinger Spuren“ vermittelt an neun Stationen historische und wissenswerte Inhalte über die Gemeinde. So begegnet Ortsgeschichte unterwegs in einzelnen Stationen. Einen ausführlicheren Zugang bietet das Heimatmuseum Empfingen: Es erstreckt sich über fünf Stockwerke und konzentriert sich auf die Ortsgeschichte von 1850 bis 1950. Das Museum kann nach Vereinbarung besichtigt werden. Zusammen bieten der Erlebnisweg und die Ausstellung unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit der Geschichte Empfingens zu beschäftigen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Heimatmuseums ist das Maurer- und Steinhauerhandwerk. Es dokumentiert ausführlich, wie diese Berufe mit vielen Empfinger Saisonarbeitern im Elsass, in Baden und in der Schweiz verbunden waren. Durch diese Handwerkstradition erwarb sich Empfingen den verbreiteten Ruf einer Maurer- und Steinhauermetropole. Wer sich für die Ortsgeschichte interessiert, findet hier damit auch einen Einblick in die Arbeitswelt und die überregionalen Verbindungen, die mit den beiden Handwerken einhergingen.
Handwerk, Kunst und Wasser
Im Dorfschmiedemuseum ist die vollständig erhaltene Schmiede des letzten Huf- und Wagenschmieds im Ort im Originalzustand bewahrt. Sie wird weiterhin für Vorführungen in Betrieb genommen. Ein Besuch ist nach Vereinbarung möglich; der Eintritt ist frei. Damit erhält das Handwerk neben seiner Darstellung im Heimatmuseum auch einen eigenen, anschaulichen Bezug zur Schmiedearbeit.
Auch die Kunst von Josef Henger ist im öffentlichen Raum in Empfingen erlebbar. Am Tälesee auf der Liegewiese befindet sich „Das Element Wasser“, eine von Henger inspirierte Interpretation des Elements Wasser. Für Ihre Interessenwahl ergänzt es die Radrouten und die Angebote zur Ortsgeschichte um eine weitere Facette: Kunst im öffentlichen Raum.
Bei der Auswahl eines Hotels in Empfingen können Sie überlegen, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen: Radfahren auf einem Rundkurs oder einer Route durch den Ort, Einblicke in die lokale Geschichte und das Handwerk oder Kunst im öffentlichen Raum. Die genannten Angebote setzen unterschiedliche Akzente, ohne dass Sie sich auf nur ein Thema festlegen müssen.
Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Freudenstadt
Auch das übergeordnete Reiseziel Freudenstadt umfasst eigene Kultur- und Ausflugsziele. Der Marktplatz von Freudenstadt ist Deutschlands größter Marktplatz; zu seinen Merkmalen zählen 50 Fontänen und Arkaden. In Alpirsbach gehört das Kloster mit seiner mächtigen Klosterkirche zu den wenigen im deutschen Südwesten erhaltenen Klöstern nach dem Schema der mittelalterlichen Hirsauer Reform. Eine klassische historische Stadtführung in Alpirsbach führt zu historischen Gebäuden und umfasst einen Spaziergang durch den Kurgarten.
Für einen Museumsbesuch in Alpirsbach bietet das Museum für Stadtgeschichte anhand ausgewählter Sammlerstücke Einblicke in die Entwicklung der Stadt. Das Klostermuseum zeigt in seiner Dauerausstellung „Mönche und Scholaren“ Kleidungsstücke, Briefe, Zeichnungen, Spiele und Gefäße aus sechs Jahrhunderten. Diese Ziele setzen andere historische Schwerpunkte als die Museen in Empfingen und ergänzen damit den Blick auf das übergeordnete Reiseziel Freudenstadt.
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