Wittendorf entdecken

File:Ortsmitte alt Wittendorf Luftbild 2018.jpg File:Ortsmitte alt Wittendorf Luftbild 2018.jpg Foto: Abilus via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wittendorf verbindet historische Spuren mit klaren Anknüpfungspunkten für Wandern, Radfahren und Wintersport. Zur Geschichte gehören Waffengräber aus dem 6. und 7. Jahrhundert sowie die erste urkundliche Nennung um 1100. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich daraus ein Ort, an dem Sie kulturelle Interessen und Aktivitäten im Freien in unterschiedlich gewichteten Tagesplänen zusammenbringen können. Die historischen Eckdaten geben dem Aufenthalt dabei eine zeitliche Tiefe, während die Wege und Sportbereiche verschiedene Formen der Bewegung ansprechen.

Heimatgeschichte im Kornspeicher

Ein kultureller Schwerpunkt ist das Heimatmuseum im Kornspeicher. Es befindet sich in einem historischen Gebäude, das früher zum Kloster Alpirsbach gehörte. Im Museum werden Bilder und Gegenstände aus dem dörflichen Leben gezeigt. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen widmen sich immer neuen Themen. Die Verbindung von historischer Bausubstanz, Alltagsdarstellungen und wechselnden Ausstellungsthemen eröffnet Ihnen mehrere Zugänge zur dörflichen Vergangenheit. So lässt sich der Museumsbesuch sowohl über die Geschichte des Hauses als auch über die jährlich neuen inhaltlichen Schwerpunkte erschließen.

Wandern auf den Wittendorfer Kornäckern

Die Wanderung „Wittendorfer Kornäcker“ beginnt am Parkplatz beim Sportplatz Wittendorf. Von dort folgt sie der Markierung der gelben Raute in Richtung Neuneck. Der Start am Parkplatz und die gelbe Wegmarkierung geben der Tour einen klaren Auftakt, bevor sie in Richtung Neuneck weiterführt. Damit eignet sich die Wanderung als konkreter Anknüpfungspunkt für einen Tag, an dem Sie Wittendorf zu Fuß erkunden und den Verlauf anhand eines konkreten Ausgangspunkts und einer festen Markierung nachvollziehen möchten.

Nach etwa 500 m erreicht die Wanderung einen Spiel- und Grillplatz unter der Linde. Die Linde markiert zugleich den höchsten Punkt der Runde. Eine Bank am Baum bietet dort eine 360-Grad-Aussicht. Der frühe Abschnitt der Runde verbindet damit eine kurze Wegstrecke mit einem markanten Aufenthaltsort und einem Aussichtspunkt, dessen Lage am höchsten Punkt der Wanderung besonders deutlich hervortritt.

eBike-Tour durch das Loßburger Ferienland

Auch für Radfahrende gibt es einen konkreten Tourenverlauf mit Bezug zu Wittendorf. Die NPe5 eBike Tour 5 „Rund ums Loßburger Ferienland“ führt vom Ursental bergauf nach Wittendorf und weiter ins Heimbachtal. Mit Ursental, Wittendorf und Heimbachtal sind drei konkrete Abschnitte des Verlaufs miteinander verbunden. Für Ihre Planung lässt sich Wittendorf dadurch als Teil einer Tour betrachten, die einen Anstieg und anschließende Weiterfahrt in Richtung Heimbachtal umfasst.

Wintersport zwischen Käppele und Wittendorf

Für Wintersport ist das Gebiet Käppele–Wittendorf durch eine Höhenlage von 562 bis 627 m gekennzeichnet. Der Skilift Wittendorf ist ein 400 m langer Tellerlift mit einer Beförderungskapazität von 600 Personen pro Stunde. Der Höhenbereich und die technischen Eckdaten des Lifts bieten Wintersportinteressierten konkrete Bezugspunkte, wenn sie verschiedene Formen eines Aufenthalts im Schnee miteinander vergleichen möchten. Dabei bleibt der Skilift als einzelne Einrichtung klar von den übrigen Wander- und Radtouren des Ortes unterschieden.

Aktuelle Einschränkung am Hubertussee

Ein wichtiger Punkt für die Planung betrifft das Gastangeln am Hubertussee. Es ist wegen des aktuell niedrigen Wasserstands ab sofort und bis auf Weiteres gesperrt. Das Gastangeln sollte daher nicht als verfügbare Aktivität für den Aufenthalt in Wittendorf eingeplant werden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loßburg.

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