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Geislingen an der Steige entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Geislingen an der Steige

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geislingen an der Steige verbindet eindrucksvolle Landschaft mit einer langen Bau- und Kulturgeschichte. Das Naturschutzgebiet Eybtal, Wege am Albtrauf und historische Orte geben Ihrer Reise unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können Aussichtspunkte und Wanderwege in den Blick nehmen oder sich mit der Geschichte der Stadt beschäftigen.

File:Hauptstraße, Forellenbrunnen, Geislingen an der Steige, img10375.jpg File:Hauptstraße, Forellenbrunnen, Geislingen an der Steige, img10375.jpg Foto: Vux via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Eybtal und Ausblicke über Stadt und Tal

Das Naturschutzgebiet »Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales« umfasst mehr als 1.300 Hektar. Es ist das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart und liegt zu einem großen Teil auf Geislinger Markung. Damit ist das Eybtal ein wichtiger Anhaltspunkt, wenn Sie Geislingen nicht nur über seine Bauwerke, sondern auch über die umgebende Landschaft kennenlernen möchten.

Auf einem Felssporn hoch über Geislingen liegt der Ödenturm. Er ist über Jahrhunderte erhalten geblieben und bietet einen Blick auf die Albhochfläche und weit ins Filstal. Von der Geislinger Fußgängerzone aus erreichen Sie ihn über den Albtraufgängerweg und einen markierten Serpentinenweg in etwa 45 Minuten zu Fuß. Das Naturschutzgebiet Eybtal ist mit der Bahn erreichbar; vom Bahnhof Geislingen führen markierte Wanderwege in wenigen Minuten zur Ruine Helfenstein und zum Ödenturm.

Wanderwege und Routen für aktive Tage

Der über 100 Kilometer lange Weitwanderweg Albtraufgänger führt als Qualitätsweg und »Leading Quality Trail« durch Geislingen an der Steige. Zusammen mit dem Weg zum Ödenturm eröffnet er verschiedene Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß zu erkunden: vom längeren Weitwanderweg bis zu einem konkreten Ziel mit Aussicht. Prüfen Sie vor einer Tour die Hinweise des Routenbetreibers auf mögliche Umleitungen.

Zu den in Geislingen aufgeführten Radrouten gehören der Albtäler Radweg, die Albtraufroute, die Filstalroute und die Route der Industriekultur. Wenn Sie eine Radtour planen, prüfen Sie vorab die aktuelle Beschilderung und den Routenstatus. So können Sie Ihre Auswahl an der gewünschten Route ausrichten, ohne Wander- und Raderlebnisse gleichzusetzen.

Eine geführte historische Wanderung von der Altstadt zu einer Burgruine macht Ereignisse des Mittelalters zum Thema. Erkundigen Sie sich vorab bei der Stadt nach den Buchungsdetails.

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Stadtkirche, Alter Bau und Schubart

Die heutige evangelische Stadtkirche wurde von 1424 bis 1428 erbaut und war einst der Jungfrau Maria geweiht. Der Alte Bau ergänzt diesen Blick auf die Stadtgeschichte um ein besonderes Beispiel historischer Holzbauweise: Er entstand um 1445 als Fruchtkasten und gilt als bedeutendes Beispiel der alamannischen oder gotischen Holzbauweise des 15. und 16. Jahrhunderts in Südwestdeutschland. Heute beherbergt er das Geislinger Stadtmuseum und die städtische Galerie.

Auch Christian Friedrich Daniel Schubart ist mit Geislingen verbunden, wo er sechs Jahre lebte. Ein Themenweg mit zwölf Stationen vermittelt anhand kurzweiliger Texte Aspekte seines Lebens und Wirkens (1739–1791). Kirche, Alter Bau und Themenweg sprechen unterschiedliche Interessen an: religiöse Geschichte, Architektur und städtische Kultur sowie die Lebensgeschichte eines bekannten Bewohners.

Den passenden Ausgangspunkt wählen

Wer Zeit für beides einplant, findet in Geislingen Themen, die sich zu Fuß und über die Routen der Umgebung erschließen lassen. Richten Sie Ihre Wahl nach dem geplanten Reiseprogramm und prüfen Sie bei konkreten Touren die jeweils relevanten Hinweise, bevor Sie Ihren Aufenthalt festlegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Aichelberg, Dürnau, Donzdorf, Hattenhofen, Albershausen, Süßen, Wiesensteig, Bad Boll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göppingen.

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