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Pfedelbach – Weinbaugeschichte und Limes entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Pfedelbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pfedelbach verbindet markante Weinbaugeschichte und Spuren des Limes; bei Pfedelbach-Gleichen führt ein Weg von der Römerturmhütte durch lichten Hochwald des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald zum Obergermanisch-Raetischen Limes. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit zwei besondere Interessen: Kultur am Ort und Eindrücke rund um den römischen Grenzverlauf. Auch der Buchhorner See gehört zur Ortsorientierung: Er liegt auf der Gemarkung des Pfedelbacher Ortsteils Buchhorn.

File:Landappbw 159848 1818 Schloss Pfedelbach Pfedelbach.jpg File:Landappbw 159848 1818 Schloss Pfedelbach Pfedelbach.jpg Foto: Roland Knobloch via Wikimedia Commons, CC0

Weinbaugeschichte und Schloss

Das Fürstenfass wurde 1986 aufwendig restauriert und ist heute die Hauptattraktion des Weinbaumuseums in Pfedelbach. Seine Restaurierung und seine Rolle im Museum machen es zu einem markanten Anhaltspunkt, wenn Sie sich für die Weinbaugeschichte des Ortes interessieren. Bei einer Führung durch Pfedelbach erfahren Besucher Wissenswertes über das Renaissanceschloss im Ortskern. Damit stehen zwei unterschiedliche kulturelle Themen im Blick: das Fürstenfass im Weinbaumuseum und die Geschichte des Schlosses.

Limes und Landschaft bei Pfedelbach-Gleichen

Neun Limes-Pfähle bei Pfedelbach-Gleichen wurden 2023 zum Schutz vor Verwitterung mit einem Römergesicht ausgestattet. Das wiederkehrende Motiv setzt einen gestalterischen Bezug zum römischen Thema und verbindet es mit einer konkreten Schutzmaßnahme. Von der Römerturmhütte bei Pfedelbach-Gleichen führt ein Weg durch lichten Hochwald des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald zum Obergermanisch-Raetischen Limes. So treffen auf dieser Wegstrecke Limesgeschichte und die Waldlandschaft des Naturparks zusammen.

Der Buchhorner See bietet einen weiteren benannten Landschaftsbezug innerhalb der Pfedelbacher Gemarkung. Seine Lage im Ortsteil Buchhorn lässt sich bei der Orientierung auf der Gemeindeebene einordnen.

Weitere Eindrücke im Hohenlohekreis

Über Pfedelbach hinaus bietet der Hohenlohekreis einen regionalen Rahmen für weitere Natur- und Kulturthemen. Das UNESCO-Welterbe Limes führt schnurgerade durch den Hohenlohekreis; drei Limesplattformen eröffnen dort weite Ausblicke über die Landschaft. Radfahrende finden im Hohenlohekreis zahlreiche Radwege, auf denen sich die Region erkunden lässt. Als konkrete Route führt der Kocher-Jagst-Radweg durch Krautheim. Die Hohenloher Hügellandschaft ist von den tief eingeschnittenen Flusstälern von Kocher, Jagst und Ohrn eingerahmt.

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Auch die Orte im Hohenlohekreis setzen unterschiedliche kulturelle Akzente. Forchtenberg hat ein mittelalterliches Stadtbild mit einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und zahlreichen Fachwerkhäusern. Kloster Schöntal liegt im Jagsttal in Hohenlohe: Die Klosterkirche hat eine barocke Doppelturmfassade, und im Kreuzgang befindet sich das Grabmal des Ritters Götz von Berlichingen. In Krautheim besitzt die Stauferburg einen 28 Meter hohen Bergfried, dessen Aufstieg mit einem Ausblick über das Jagsttal belohnt wird. Das Johannitermuseum in Krautheim dokumentiert die Geschichte des Johanniterordens.

Für Ihre Reiseplanung können Sie diese regionalen Möglichkeiten dem Pfedelbacher Schwerpunkt gegenüberstellen: Weinbaugeschichte, Limes und die örtlichen Landschaftsbezüge einerseits, weitere Kultur- und Naturthemen im Hohenlohekreis andererseits. Richten Sie die Suche nach einer Unterkunft an den Interessen aus, die Ihre Reise prägen sollen.

Weitere Reiseziele entdecken: Neuenstein, Forchtenberg, Krautheim, Kupferzell, Weißbach, Bretzfeld, Waldenburg, Niedernhall.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hohenlohekreis.

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