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Dingelsdorf zwischen Pfahlbaugeschichte, Natur und Seeufer

Unterkünfte in Unterkünfte in Dingelsdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dingelsdorf verbindet Pfahlbaugeschichte mit dem geschützten Naturraum und dem Seeufer des Überlinger Sees. Für Ihre Reiseplanung eröffnet der Ort verschiedene Interessen: Sie können sich mit der jungsteinzeitlichen Vergangenheit beschäftigen, ein Feuchtgebiet mit seltenen Arten kennenlernen oder Baden und Wandern verbinden. Auch bei der Wahl eines Hotels in Dingelsdorf hilft diese klare Mischung aus Kultur, Landschaft und Wasser, den Charakter des Aufenthalts zu bestimmen.

File:See-Mühle in Konstanz-Dingelsdorf.jpg File:See-Mühle in Konstanz-Dingelsdorf.jpg Foto: JoachimKohler-HB via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Pfahlbauzeit und lebendige Dorfgeschichte

Die Pfahlbauausstellung wurde 2011 im Rathaus von Dingelsdorf eröffnet. Sie gibt einen anschaulichen Einblick in die jungsteinzeitliche Besiedlung des Überlinger Sees. Wie weit diese Zeit zurückreicht, zeigt ein Pfahl eines Hauses bei Dingelsdorf–Klausenhorn: Durch Dendrochronologie wurde er genau auf das Jahr 3826 v. Chr. datiert.

Auch jüngere Traditionen prägen den Ort. Der Narrenbrunnen auf dem Dorfplatz in Dingelsdorf wurde 1996 dem Narrenverein „Ala-Bock“ gewidmet. Der Narrenverein veranstaltet dort alljährlich das Brunnenlauffest. Am Klausenhorn verweist das Kreuz außerdem auf die frühere Überfahrt: Es bezeichnete das Ziel der Überfahrt von Überlingen nach Dingelsdorf. Am Kruzifix am Klausenhorn sind Reste einer aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammenden Schiffsanlegestelle erhalten, die aus Eichenstämmen und Steinen gebaut wurde.

Denkmalgeschützte Gebäude im Ortsbild

Zu den denkmalgeschützten Merkmalen in Dingelsdorf gehören die Pfarrkirche St. Nikolaus von 1493, die Kapelle „Hailig Creutz“ in Oberdorf, die Seemühle, das Rathaus von 1713 als denkmalgeschützter Massivbau sowie die beiden Fachwerkhäuser Romer und Kudermannsches Haus aus dem 17. Jahrhundert. Das Fachwerkhaus „Romer“ war das Gästehaus der Mainau, während das Haus „Kudermannsches Haus“ als Poststelle diente. Der ehemalige Kehlhof in Oberdorf/Dingelsdorf steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Heilig-Kreuz-Kapelle.

Die Pfarrkirche St. Nikolaus verfügt über ein aus glockendenkmalpflegerischer Sicht besonders wertvolles dreistimmiges Geläut. Die Seeuferanlage in Dingelsdorf wurde 2013 neu gestaltet und heißt seither „Fährmann-Klemens-Park“. Der Park erinnert an Klemens Baumann, den „Alten vom See“, der bis 1888 die Fährverbindung zwischen der Klausenhorn-Spitze und Überlingen betrieb, etwa 50.000-mal den See überquerte und 17 Menschen aus Seenot rettete.

Ried, Seeufer und Wanderwege

Die Flächen auf den Gemarkungen Dettingen und Dingelsdorf der Stadt Konstanz wurden zum Naturschutzgebiet „Dingelsdorfer Ried“ erklärt. Das Schutzgebiet bewahrt ein Feuchtgebiet als Standort seltener Pflanzengesellschaften und als Lebensraum zahlreicher seltener geschützter Tier- und Pflanzenarten. Im Strandbad Dingelsdorf können Sie in natürlicher Umgebung direkt neben einem Naturschutzgebiet im Überlinger See baden.

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Die Seeufer-Wanderung beginnt in Dingelsdorf am Schiffsanleger der Weißen Flotte. Für weiter gefasste Wanderpläne in Konstanz und seinen Vororten verläuft das ausgedehnte Wanderwegenetz am Bodenseeufer entlang, über Felder und Wiesen sowie durch Wälder über die malerische Halbinsel Bodanrück.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Konstanz.

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