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Osterburken – Römergeschichte am Limes

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2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Osterburken verbindet anschauliche Spuren der Römerzeit mit Kirchen, Museen und Wegen im Kirnautal. Das Römermuseum vermittelt das Leben am Limes vor 1.800 Jahren; im Ort und seiner Umgebung kommen weitere historische Orte und unterschiedliche Landschaftseindrücke hinzu. So können Sie Kultur und Natur bei der Planung Ihres Aufenthalts nach eigenen Interessen gewichten.

File:Kastell Osterburken (DerHexer) 2012-09-30 074.jpg File:Kastell Osterburken (DerHexer) 2012-09-30 074.jpg Foto: DerHexer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Römische Geschichte im Museum und im Ort

Im Römermuseum Osterburken erzählen Funde aus Osterburken und der Region vom Leben der Römer am Limes. Die Abteilungen „Religion“, „Römer am Limes“ und „Archäologische Methoden“ geben dem Thema verschiedene Zugänge. Auch die überdachte Ausgrabung des Bades gehört dazu. Die Ausstellung richtet sich an Groß und Klein und verbindet konkrete Fundstücke mit Einblicken in römische Lebenswelten.

Zu den zahlreichen Exponaten zählen die Statuengruppe von der Schneidershecke und der Mithras-Altar aus Osterburken. Die Stücke stammen vor allem aus dem nordbadischen Limesgebiet. Osterburken war eines von etwa 50 Kastellen, die den Truppen als Stützpunkte dienten. Das Kastell ist als Parkanlage erhalten und liegt etwa 300 Meter vom Römermuseum entfernt – ein eigener Ortseindruck neben der Museumspräsentation.

Im Limespark markiert ein 14 Meter hoher Stahlrahmen auf den Grundmauern des Kastelltores die Umrisse des antiken Baukörpers. Südlich von Osterburken steht auf einer Anhöhe außerdem ein Nachbau des Limes mit Wachtturm und zugehörigen Grenzanlagen. Der begehbare Limesturm befindet sich ebenfalls auf einer Anhöhe südlich des Ortes und ist weithin sichtbar. Diese Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Ausstellung, erhaltene Parkanlage und markante Bauformen machen römische Geschichte auf verschiedene Weise zum Thema.

Das Römermuseum befindet sich in der Römerstraße 4, 74706 Osterburken. Es ist vollständig barrierefrei zugänglich und verfügt über einen rollstuhlgerechten Aufzug sowie eine entsprechende Toilette. Prüfen Sie die Angaben zu diesen Einrichtungen vor Ihrer Anreise noch einmal, wenn sie für Ihren Besuch wichtig sind.

Kirchen und weitere Museumsthemen

Auch die Kirchen erzählen von unterschiedlichen Epochen. Die katholische Pfarrkirche St. Kilian in Osterburken wurde von 1970 bis 1974 erbaut. In Hemsbach, einem Ortsteil von Osterburken etwa zwei Kilometer vom Ort entfernt, steht St. Mauritius: eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit wertvollen mittelalterlichen Wandmalereien. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts machte der Kult der drei heiligen Jungfrauen St. Mauritius zu einem wichtigen Wallfahrtsort; rechts des Rheins war dieser Kult einst selten. Das beschreibt eine historische Bedeutung, nicht ein heutiges Wallfahrtsgeschehen.

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Einen anderen Schwerpunkt setzt das Geologisch-Paläontologische Museum Osterburken. Der überwiegende Teil ist Fossilien und Mineralien aus dem Muschelkalk gewidmet. Damit ergänzen geologische Themen die römischen Funde und die Kirchen: Wer verschiedene historische und naturkundliche Perspektiven verbinden möchte, findet in Osterburken mehr als einen einzelnen Schwerpunkt.

Kirnautal und Wege vergleichen

Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Kirnautal umfasst rund 205 Hektar. Es erstreckt sich überwiegend entlang des von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Tals: von der bebauten Ortslage Osterburkens bis in einen Bereich etwa zwei Kilometer nordöstlich von Rosenberg. Das Tal bildet damit einen landschaftlichen Kontrast zu den historischen Anlaufpunkten im Ort.

Für eine Wegentscheidung helfen die unterschiedlichen Streckenverläufe. Der Rundweg Sportplatz–Hochwasserrückhaltebecken–Talmühle führt über den Sportplatzweg an den Sportanlagen des SV Osterburken vorbei ins Kirnautal. Zunächst verläuft er auf befestigtem Weg, dann auf einem Rasenweg zum Hochwasserrückhaltebecken. Dort überquert er die Kirnau und führt auf der linken Talseite zurück in Richtung Osterburken. Der Wanderweg von Osterburken nach Rosenberg nutzt ebenfalls den Sportplatzweg und führt an den Sportanlagen vorbei ins Kirnautal; bis Rosenberg sind es etwa vier Kilometer. Dabei wechseln sich befestigte Wege und ein Rasenweg ab, ab dem Hochwasserrückhaltebecken verläuft die Strecke wieder auf befestigtem Weg. So können Sie zwischen einem Rundweg zurück in Richtung Osterburken und einer Verbindung nach Rosenberg unterscheiden, ohne die beiden Strecken gleichzusetzen.

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