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Ortenberg: Panoramaweg, Schloss und Geschichte

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2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ortenberg lässt sich über unterschiedliche Themen entdecken: Der Panoramaweg verbindet Weinbau und Landschaft, während Schloss Ortenberg und die Bühlwegkirche Maria Ruh historische und religiöse Bezüge setzen. Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst überlegen, welche dieser Schwerpunkte Sie besonders interessiert. Die Orte und Details bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt – vom Weinbau am Weg bis zu Baugeschichte und Wallfahrt.

File:Ortenberg-15004.jpg File:Ortenberg-15004.jpg Foto: Bytfisch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weinbau und Landschaft am Panoramaweg

Der Ortenberger Panoramaweg führt vom Griesacker-Gedenkstein nahe der Grenze zu Fessenbach zum Schloss Ortenberg und kann in beide Richtungen begangen werden. Sie können den Weg am Griesacker-Gedenkstein oder am Schloss Ortenberg beginnen. Unterwegs informieren Hinweistafeln über den Weinbau. Eine Schauparzelle zeigt verschiedene Erziehungsformen für Reben; zum Weg gehört außerdem der Sortengarten des Weingutes Schloss Ortenberg, in dem mehr als 30 Rebsorten beschrieben sind. So begegnet Ihnen das Thema Weinbau am Panoramaweg in mehreren Formen: durch Informationen, den Blick auf unterschiedliche Reberziehung und die vorgestellten Sorten.

Auch der Felix-Burda-Park ist in den Panoramaweg eingebettet. An den Weg angebunden ist zudem das gut ausgebaute Netz der Ortenberger Wald-Pfade.

Schloss Ortenberg und seine Geschichte

Schloss Ortenberg prägt auch den historischen Teil der Ortsentdeckung. Gabriel Leonhard von Berckholtz ließ das Schloss zwischen 1838 und 1843 in seiner heutigen Form errichten. Eine weitere zeitliche Orientierung bietet der Menhir aus der späten Jungsteinzeit, der als Gluggelistein oder Bibelistein bekannt ist. Vom Kammweg hinter dem Ortenberger Schloss aus ist er gut zu sehen.

Während der Sommermonate sind der Obere Burghof und die Turmanlage von Schloss Ortenberg für jedermann zugänglich. Da diese Zugangsmöglichkeit saisonal gilt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Regelungen zu prüfen. Schlossführungen können für Gruppen ab 20 Personen über die Jugendherberge gebucht werden; bestätigen Sie dort am besten die aktuellen Buchungsmodalitäten.

Bühlwegkirche und Bühlwegkapelle

Die Bühlwegkirche Maria Ruh ist eine der Muttergottes geweihte Wallfahrtskirche. Die heutige Bühlwegkapelle wurde 1497 im spätgotischen Stil erbaut und im 18. Jahrhundert um barocke Elemente ergänzt. Im Inneren der Kapelle befinden sich wiederentdeckte spätmittelalterliche Fresken. Damit kommen an diesem Ort Baugeschichte, spätere Ergänzungen und erhaltene Malereien zusammen – ein anderer Schwerpunkt als die Weinbauinformationen am Panoramaweg oder die Baugeschichte des Schlosses.

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Die katholische Pfarrgemeinde bietet Führungen in der Bühlwegkapelle an. Wenn Sie eine solche Führung in Ihre Planung aufnehmen möchten, klären Sie die aktuellen Möglichkeiten direkt mit der Pfarrgemeinde. Zusammen mit der Wallfahrtskirche und den Fresken eröffnet die Kapelle einen eigenen Zugang zu Ortenbergs religiöser und baulicher Geschichte.

Der weitere Rahmen: Ortenaukreis

Als übergeordnetes Reiseziel bietet der Ortenaukreis einen größeren geografischen Rahmen: Er liegt zwischen dem Rhein und dem Schwarzwald. Im Ortenaukreis gibt es 23 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rund 3.110 Hektar. Sie erstrecken sich von der Rheinebene bis in die Höhenlagen des Schwarzwaldes.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ortenaukreis.