Söllingen: Natur, Ortsgeschichte und Baden-Airpark
Söllingen zwischen Natur, Ortsgeschichte und Hochwasserschutz
Söllingen verbindet Natur, Ortsgeschichte, Flughafenentwicklung und Hochwasserschutz. Die Schwerpunkte reichen von der historischen Geleitstation und der Kirche St. Mauritius bis zum Baden-Airpark und dem Polder Söllingen/Greffern.
Geleitstation und historische Spuren
Söllingen war eine wichtige Geleitstation mit einer seit dem frühen 14. Jahrhundert nachweisbaren reichslehenbaren Zollstätte. Diese Verbindung aus Geleit und Zollgeschichte gibt dem Ort eine historische Tiefe, die besonders für kulturgeschichtlich interessierte Reisende interessant ist. Für Kulturinteressierte ist dies ein konkreter historischer Anknüpfungspunkt in Söllingen.
Geschützte Landschaft und Flughafenentwicklung
Zum Naturcharakter gehört das Naturschutzgebiet Stollhofener Platte, das Flächen in der Gemarkung Söllingen umfasst. Dieser geschützte Landschaftsbezug erweitert den Blick über die Ortsgeschichte hinaus. Für Reisende, die Natur- und Kulturthemen verbinden möchten, ergänzt dieser Aspekt die historische Seite Söllingens. Für Naturinteressierte entsteht so ein eigener Landschaftsschwerpunkt neben den Kulturthemen.
Eine weitere Ebene bildet die Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes. Aus der 1994 geschlossenen kanadischen Airbase Söllingen sollte auf dem rund 700 Hektar großen Gelände in der Nähe von Baden-Baden ein Regionalflughafen entstehen, der heute als Baden-Airpark firmiert. Die zeitliche Abfolge stellt die frühere Airbase und den späteren Regionalflughafen in einen historischen Zusammenhang.
Baden-Airpark bietet Familientouren durch den Flughafen mit einer Dauer von etwa 1,5 bis 2 Stunden an. Für Familien ist damit ein konkreter, zeitlich überschaubarer Besuchsanlass verbunden; die ungefähre Dauer kann Ihnen bei der Tagesplanung als eigener Zeitrahmen dienen. Als einzelner Programmpunkt bleibt die Tour zeitlich klar begrenzt.
Kirche St. Mauritius in Rheinmünster-Söllingen
Auch die Kirche St. Mauritius in Rheinmünster-Söllingen setzt einen klaren kulturgeschichtlichen Akzent. Sie ist auf 1842/1843 datiert und besitzt bemerkenswerte Barockaltäre aus der Rastatter Bernhardskirche. Damit treffen an einem konkreten Bauwerk eine datierte Entstehung und eine kunsthistorisch interessante Ausstattung zusammen – ein Detail für alle, die regionale Geschichte gern an einzelnen Orten nachvollziehen.
Polder und Hochwasserschutz
Der Polder Söllingen/Greffern erweitert die Landschaftsperspektive um den Hochwasserschutz. Er umfasst 580 Hektar und verfügt über ein Rückhaltevolumen von 12 Millionen Kubikmetern. Bei extremen Hochwasserereignissen wird der Polder eingesetzt. So verbindet der Polder großflächige Landschaftsplanung mit einer konkreten Funktion im Hochwasserschutz.
Der Polder-Infopfad informiert auf Informationstafeln über Hochwasserschutz, das Integrierte Rheinprogramm, den Polder Söllingen/Greffern sowie die Funktion und Leistungsfähigkeit wichtiger Bauwerke. Für Sie bietet dieser thematische Zugang eine sachliche Ergänzung zu Natur- und Kulturerlebnissen. Auch technische Zusammenhänge und regionale Wasserwirtschaft erhalten dadurch einen verständlichen Platz in der Beschäftigung mit Söllingen. Wer technische Themen schätzt, kann den Polder-Infopfad als eigenständigen Programmpunkt für einen Ausflug vormerken.
Für eine zusätzliche Unterkunftsoption können Sie auch Greffern prüfen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rheinmünster.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com