Friedrichsfeld zwischen Kirchen, Eisenbahngeschichte und Dossenwald

File:Mannheim-Friedrichsfeld Ortsschild Schwabenstr.jpg File:Mannheim-Friedrichsfeld Ortsschild Schwabenstr.jpg Foto: Hubert Berberich ( HubiB ) via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Friedrichsfeld verbindet sakrale Baugeschichte, Eisenbahnobjekte und Natur im Dossenwald. Der historische Ortskern, zwei Bahnhöfe und die unterschiedlichen Landschafts- und Freizeitthemen machen den Stadtteil für Reisende interessant, die Kultur und Bewegung verbinden möchten. Auch Familien finden konkrete Anknüpfungspunkte: Jüngere Besucher können Fragen rund um große und kleine Eisenbahnen erkunden, während im Dossenwald vier Waldspielplätze liegen. Für ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Friedrichsfeld lässt sich ein Aufenthalt so nach den eigenen Schwerpunkten planen.

Kirchen und historischer Ortskern

Ein markanter Bau ist die Johannes-Calvin-Kirche. Sie wurde zwischen 1900 und 1902 nach den Plänen von Hermann Behagel im neuromanischen Stil erbaut. In Deutschland ist sie die einzige Kirche mit Johannes Calvin im Namen.

Die religiöse Geschichte des Ortes reicht weiter zurück. Französisch-reformierte Hugenottenfamilien, die sich in Friedrichsfeld niederließen, errichteten dort 1687 eine Kirche. Im Zentrum Friedrichsfelds bilden der Bereich um die Vogesenstraße und die Neudorfstraße den historischen Ortskern.

Zu den weiteren sakralen Bauwerken gehört St. Bonifatius, eine einschiffige neugotische Kirche mit Turm, die am 26. September 1899 geweiht wurde. In St. Bonifatius befindet sich die sogenannte „Anna-Selbdritt-Statue“. Sie gilt als ältestes Kunstwerk der Kirche und stammt etwa aus dem Jahr 1500.

Eisenbahngeschichte mit besonderen Exponaten

Auch die Eisenbahngeschichte bietet einen konkreten Zugang zur Vergangenheit. Die historische Lokomotive E 244 31 dokumentiert mit ihrem Drehstromantrieb einen wichtigen Entwicklungsschritt hin zur Antriebsweise moderner Triebfahrzeuge. Der Bahnpostwagen mit der Betriebsnummer 51 80 00 - 33021 - 8, heute D-HEMeV 56 80 90 - 40 021-5, hält die Erinnerung an die 1997 zu Ende gegangene Ära der Bahnpost in Mannheim und Ludwigshafen wach.

Auf dem Gelände der Historischen Eisenbahn Mannheim in Mannheim-Friedrichsfeld können jüngere Besucher Fragen rund um große und kleine Eisenbahnen erkunden. Damit ergänzt ein anschauliches Thema die Kirchen und den historischen Ortskern um einen technischen und familienbezogenen Schwerpunkt.

Natur, Wege und Anreise

In der Umgebung von Friedrichsfeld bietet der Dossenwald zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten. Dazu gehören ein Wildgehege mit Auerochsen, Muffelwild und Wildschweinen, ein Waldlehrpfad, ein Vogellehrpfad, Rundwanderwege, zwei Laufstrecken über fünf und zehn Kilometer, ein Reitwegenetz sowie vier Waldspielplätze. Im Unteren Dossenwald kann man reiten; dieser Bereich umgibt Friedrichsfeld im Westen und Süden.

Für die Anreise mit der Bahn stehen zwei Bahnhöfe zur Orientierung zur Verfügung: Einer wird von S-Bahnen und der andere von Regionalbahnen angefahren. Das ist besonders für Reisende relevant, die ihren Aufenthalt nicht ausschließlich über das Auto planen möchten.

Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie deshalb unterschiedliche Interessen berücksichtigen: Kirchen und Ortskern sprechen kulturhistorisch interessierte Besucher an, die Eisenbahnthemen richten den Blick auf Technik und Erinnerung, während Dossenwald mit Wildgehege, Lehrpfaden, Laufstrecken, Reitwegen und Waldspielplätzen verschiedene Formen aktiver Zeit im Grünen bündelt.

Weitere Unterkunftsseiten

Weitere Unterkunftsseiten: Seckenheim, Rheinau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mannheim.

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