Urberg: Kirchen, Bergbau und weite Blicke
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Foto: PantaRhei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Urberg verbindet sakrale Geschichte, Spuren des früheren Bergbaus und markante Landschaftserlebnisse. Besonders anschaulich wird dieser Charakter an der Pfarrkirche St. Peter und Paul, am Mineralienmuseum Gottesehre, am Bergbauwanderweg und am Aussichtspunkt Bildsteinfelsen. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich daraus mehrere Schwerpunkte – von Kirchen und Mineralien bis zu Wanderwegen, Talblicken und Naturbeobachtung.
Kirchen und Mineralien in Urberg
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Urberg birgt einen bemerkenswerten Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, der aus dem 1768 abgebrannten neuen Münster in St. Blasien stammen soll. In Inner-Urberg stammt die Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem Jahr 1816. Die Kirche und ihr Altar sprechen damit Reisende an, die sakrale Räume und historische Details miteinander verbinden möchten.
Das Mineralienmuseum Gottesehre in Urberg zeigt eine umfangreiche Sammlung von Mineralien. In Dachsberg-Urberg wurde das Mineralienmuseum Gottesehre 2001 im Untergeschoss des ehemaligen Schulhauses eingerichtet. Damit erhält der Ort neben den Kirchen einen weiteren kulturellen Schwerpunkt, der besonders für Interessierte an Gesteinen und Bergbaugeschichte reizvoll ist.
Auf den Spuren des früheren Bergbaus
Der Bergbauwanderweg kann am Mineralienmuseum in Urberg begonnen werden. Der Bergbaupfad bei Rüttewies ist in den Bergbauwanderweg integriert. Der Bergbauwanderweg verbindet die Stätten des früheren Bergbaus miteinander. Der thematische Bogen reicht damit von der Mineraliensammlung zu den Stätten des früheren Bergbaus.
Auch der Zeidlerpfad in der Nähe des Goldenhofs in Dachsberg-Urberg setzt einen Akzent auf vergangene Formen der Imkerei. Anhand von Schautafeln erklärt er, wie früher Honig gewonnen und Bienen gehalten wurden.
Bildsteinfelsen, Albsteig und Talblick
Unterhalb des Goldenhofs bietet der Aussichtspunkt Bildsteinfelsen einen weiten Blick in das Tal der Alb. Der Fernwanderweg Albsteig Schwarzwald führt auf seiner 83 km langen Strecke auch am Bildsteinfelsen vorbei. Die Angabe von 83 km unterstützt die zeitliche Planung einer solchen Wanderung.
Unterhalb des Bildsteinfelsens liegt das ehemalige Fluss- und Schwerspatbergwerk Grube Gottesehre. Heute dient es vielen Fledermäusen als Zuflucht. Die frühere Bergwerksnutzung und die heutige Funktion als Fledermausrefugium geben dem Landschaftsraum neben dem Ausblick eine naturkundliche Dimension.
Wintertouren und persönliche Reiseplanung
Der Gemeinschaftsraum Urberg ist ein Ausgangspunkt für Wintertouren. Für Ihre Unterkunftsplanung kann dieser saisonale Schwerpunkt wichtig sein, wenn Sie eine Reisezeit wählen, in der Wintertouren zu Ihren Vorhaben gehören. Ein Hotel oder eine andere Unterkunft lässt sich dabei nach dem persönlichen Reisestil auswählen: Sie entscheiden, ob die Reise vor allem kulturgeschichtlich, wandernd, naturbezogen oder winterlich geprägt sein soll. Diese Mischung ist auch für Reisende interessant, die im selben Aufenthalt zwischen verschiedenen Interessen abwägen möchten.
Weitere Unterkunftsorte
Für die weitere Orientierung finden Sie auch Wittenschwand, Vogelbach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dachsberg (Südschwarzwald).
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