Küssaberg: Küssaburg, Römer und Natur
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Küssaberg verbindet ein konkretes Kulturziel mit einer geschützten Landschaft: In Rheinheim zeigt das Museum Küssaberg eine Dauerausstellung über die Römer; am Küssenberg prägen Schutzgebiete, Wege und die Küssaburg das Bild. So können Sie Ihre Reise nach unterschiedlichen Interessen planen – mit einem Museumsbesuch, einer Erkundung der Natur oder beidem als thematischem Schwerpunkt.
Römische Geschichte in Rheinheim
Das Museum Küssaberg befindet sich im Alten Rathaus in Rheinheim. Seine Dauerausstellung über die Römer gibt dem Ortsbesuch einen klaren kulturellen Anknüpfungspunkt. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, kann diesen Besuch mit dem Blick auf die Küssaburg ergänzen: Sie gilt als Wahrzeichen der Region und liegt auf 634 Metern Höhe. Ihre Errichtung dürfte in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts fallen. Museum und Burg stehen damit für unterschiedliche historische Themen – die römische Ausstellung in Rheinheim und die mittelalterlich geprägte Burganlage.
Schutzgebiet und Lebensräume am Küssenberg
Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Küssenberg liegt im Bereich der Gemeinde Küssaberg, auf den Gemarkungen Bechtersbohl und Küssnach. Das Naturschutzgebiet umfasst rund 209 Hektar; angrenzende Teilflächen des dienenden Landschaftsschutzgebiets kommen auf rund 28 Hektar. Rund um die Küssaburg liegen Wälder. In den südexponierten Hanglagen setzt sich das Schutzgebiet mit Streuobstwiesen, trockenwarmen Wäldern und orchideenreichen Magerrasen bis über Küssnach hinaus fort. Diese verschiedenen Lebensräume geben dem Landschaftsraum seinen charakteristischen Wechsel.
Auch die Artenvielfalt ist ein prägnanter Teil dieses Naturthemas: Im Schutzgebiet kommen mehr als 15 geschützte Orchideenarten und mehr als 50 Brutvogelarten vor.
Küssaburg und Wege als eigene Ausflugsziele
Wer die Küssaburg zum Ziel machen möchte, kann sich am Bohnerzweg orientieren. Die etwa 5 Kilometer lange Rundwanderung beginnt in Küßnach, führt über die Küssaburg und Bechtersbohl und kehrt nach Küßnach zurück. Die etwa 5 Kilometer lange Runde bietet einen konkreten Anhaltspunkt für Ihre Tagesplanung. Daneben durchziehen zahlreiche Freizeitwege für Fußgänger, Wanderer und Radfahrer den Küssenberg. Besonders der Höhenweg von der Küssaburg nach Geißlingen wird rege genutzt. Er ist als weiterer benannter Weg eine eigene Orientierung, nicht Teil der beschriebenen Bohnerzweg-Rundwanderung.
Für die Burg gibt es außerdem öffentliche Führungen des Küssaburgbunds e. V.: von Mai bis September jeweils am letzten Samstag des Monats um 16 Uhr. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Termine des aktuellen Jahres. Ein virtueller 3D-Rundgang durch die alten Mauern und Türme bietet eine digitale Möglichkeit, die Anlage zu erkunden. Von der Parkmöglichkeit am Gasthaus „Küssaburg“ führt ein Spaziergang zur Burg.
Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, ob für Ihre Reise eher das Museum in Rheinheim, die Natur am Küssenberg oder ein Besuch der Burg den Ausschlag gibt. Die Sehenswürdigkeiten und Wege eröffnen unterschiedliche Themen für den Aufenthalt, ohne dass sich daraus eine Aussage über die Lage oder Ausstattung einzelner Unterkünfte ableiten lässt.
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