Wehr: Sagenpfad, Textilgeschichte und Dinkelberg
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Der Sagenpfad an der Burgruine Werrach, die Geschichte der südbadischen Textilindustrie und der Blick auf die Karstlandschaft des östlichen Dinkelbergs eröffnen in Wehr unterschiedliche thematische Zugänge. Dazu kommt der Rundweg „Rheinliebe: Auf dem Rheinuferweg“, der mit 15 km und vier Stunden Gehzeit ein klar umrissenes Wanderformat bietet. Für Ihre Planung lohnt die Frage, ob Sie Zeit für Stadtgeschichte und Ausstellungen vorsehen oder eine längere Gehstrecke in den Mittelpunkt stellen.
Sagen rund um das Schlössle
Der Sagenpfad am Schlössle zeigt Sagen aus dem Wehratal auf 13 großen, farbig gestalteten Stahlreliefs rund um die Burgruine Werrach, die im Volksmund auch „Schlössle“ genannt wird. Die Geschichten erhalten durch die großformatigen Reliefs eine anschauliche Form; zugleich bleibt die Burgruine Teil des Themas, denn die Tafeln gruppieren sich um sie. Wer sich für regionale Überlieferungen interessiert, kann Erzählstoff und Gestaltung zusammen betrachten. Zum Sagenpfad werden Führungen und theatralische Inszenierungen durch das Kultur- und Verkehrsamt der Stadt Wehr angeboten. Fragen Sie nach den aktuellen Arrangements, wenn Sie eine Führung oder Inszenierung einplanen möchten.
Stadtgeschichte und Textilindustrie
Das Stadtmuseum Wehr bietet einen stadtgeschichtlichen Rundgang und einen Galerieraum für wechselnde Ausstellungen. Es befindet sich an der Stadthalle in Wehr. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Öffnungsmodalitäten, damit Sie den Museumsbesuch passend einplanen können. Einen anderen historischen Schwerpunkt hat das Textilmuseum: Auf mehr als 1.000 m² präsentiert es die Geschichte der BRENNET GmbH, ihrer Mitarbeitenden und der Familie Denk. Originale Maschinen, Werkzeuge und Textilien sowie Modelle, Musterbücher und historische Fotografien veranschaulichen dort das Leben und Arbeiten vergangener Tage. Darüber hinaus vermittelt das Museum die Entwicklung der südbadischen Textilindustrie seit dem 18. Jahrhundert. So können Sie den Blick von der Stadtgeschichte auf die Arbeits- und Industriegeschichte der Region richten. Die unterschiedlichen Themen helfen Ihnen zu entscheiden, ob Sie bei Ihrem Aufenthalt eher Ortsgeschichte, wechselnde Ausstellungen oder die Textilindustrie in den Mittelpunkt rücken möchten.
Aussicht und Zeit zu Fuß
Vom Pavillon auf der Burgruine Werrach reicht der Blick über Wehr und die Karstlandschaft des östlichen Dinkelbergs. Der benannte Aussichtspunkt eröffnet damit eine landschaftliche Perspektive auf den Ort und seine Umgebung. Eine eigene Zeitplanung verlangt der 15 km lange Rundweg „Rheinliebe: Auf dem Rheinuferweg“, der mit einer Gehzeit von vier Stunden ausgewiesen ist. Aussicht und längere Gehstrecke sprechen unterschiedliche Interessen und Zeitbudgets an: Sie können den Blick vom Pavillon auf Wehr und den Dinkelberg mit der ausgewiesenen Gehzeit der Runde als zwei verschiedene Planungsaspekte betrachten. Prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Wegbedingungen.
Wehr als Reiseziel für Ihre Hotelsuche
Wenn Sie ein Hotel in Wehr suchen, legen Sie zunächst fest, ob Kultur oder eine längere Gehstrecke den Aufenthalt prägen soll. Für ein Kulturprogramm berücksichtigen Sie die Besuchsmodalitäten des Stadtmuseums und erkundigen sich bei Interesse nach aktuellen Führungen oder Inszenierungen. Wer Landschaft und Bewegung in den Mittelpunkt rückt, kann die ausgewiesene Gehzeit des Rundwegs in die Tagesplanung einbeziehen.
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