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Schiltberg entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Schiltberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schiltberg verbindet ein ausgeprägtes Waldthema mit der Geschichte der Burg Hofberg und einer Freilichtbühne auf dem Burgstall. Für Ihre Reiseplanung bieten sich damit verschiedene Schwerpunkte: Wandern im Holzland, Radfahren durch den Ort oder ein Blick auf die historischen Spuren in Schiltberg und im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg. Welche dieser Interessen Ihren Aufenthalt prägt, kann ein hilfreicher Ausgangspunkt für die Wahl des Reiseziels sein.

File:Schiltberg.jpg File:Schiltberg.jpg Foto: Marusmmm via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wald und Wandern im Holzland

Das Holzland bei Schiltberg umfasst große zusammenhängende Waldflächen und verfügt über ein gut ausgebautes Wanderwegenetz. Vor allem der Schiltberger Forst gehört zum Holzland; er liegt im östlichen Gemeindegebiet von Schiltberg. So lässt sich der Waldbezug sowohl innerhalb der Gemeinde als auch im größeren Landschaftsraum einordnen. Wenn Wandern für Sie im Mittelpunkt steht, bietet das Wegenetz einen konkreten Anhaltspunkt für die Planung. Prüfen Sie vor einer Tour die Bedingungen auf den jeweiligen Wegen.

Die beiden Bezüge sind dabei nicht ganz dasselbe: Der Forst verortet den Wald in der Gemeinde, während sich die Beschreibung der zusammenhängenden Flächen und des Wanderwegenetzes auf das Holzland bei Schiltberg bezieht. Diese Unterscheidung hilft, den passenden Maßstab für die eigene Reiseplanung zu wählen, ohne das gesamte Wegenetz einem einzelnen Waldgebiet zuzuordnen.

Burg Hofberg und Freilichtbühne

Die Burg Hofberg, auch Burg Schiltberg genannt, wurde um das Jahr 1200 von den Herren von Schiltberg errichtet. Später kam sie in den Besitz Herzog Ludwigs II. von Bayern; 1422 wurde sie zerstört. Der Name Burg Schiltberg bezeichnet denselben historischen Ort und ergänzt damit den Namen Hofberg um einen unmittelbaren Bezug zum Ort.

Auf dem Burgstall Hofberg befindet sich die Freilichtbühne des Hofberg-Freilichttheater-Vereins Schiltberg. Für kulturinteressierte Reisende treffen hier ein historischer Schauplatz und eine kulturelle Einrichtung am selben Ort zusammen.

Radfahren und Wege in der Region

Auch für Radreisende gibt es einen konkreten Bezug zu Schiltberg: Die Radroute „Altbayerische Herzogstädte“ führt durch den Ort. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen der Route. Sie unterscheidet sich damit vom Wanderwegenetz des Holzlands, das den übergeordneten Landschaftsraum prägt. Wenn Sie bei der Reiseplanung gern zwischen Rad- und Wanderthemen abwägen, sind das zwei verschiedene Ansätze, um die Gegend zu erkunden.

Im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg stehen weitere Routen zur Auswahl. Die Radkarte des Landkreises Aichach-Friedberg bietet 14 gut ausgeschilderte Themenradwege. Die Wanderbroschüre „aichach erwandern – Die schönsten Spaziergänge rund um Aichach“ stellt 15 Spaziergänge und Wanderwege in und um Aichach vor. Der Paartalwanderweg begleitet die mittlere Paar von Aichach bis Gut Schenkenau im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und ist insgesamt 36,8 Kilometer lang. Die Angaben bieten unterschiedliche Orientierungen: Themenrouten für das Rad, Spazier- und Wanderwege rund um Aichach sowie eine konkret beschriebene Wanderroute mit genannten Endpunkten.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg

Auch die Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg eröffnet weitere Themen für Ihre Planung. In Friedberg wurde die Wallfahrtskirche Herrgottsruh von 1731 bis 1753 erbaut; sie zählt zu den schönsten Werken des bayerischen Rokoko. Das Wittelsbacher Schloss Friedberg geht auf eine hochmittelalterliche Burg zurück, die um 1257 unter Herzog Ludwig II. dem Strengen entstand.

In Aichach ist das Wittelsbacher Museum im Unteren Tor untergebracht. Das Stadtmuseum erzählt die Geschichte Aichachs. Weitere Wittelsbacher Geschichte findet sich im Aichacher Stadtteil Oberwittelsbach, wo sich die Stammburg der Wittelsbacher befand. Das Sisi-Schloss Unterwittelsbach diente Herzog Max in Bayern als Jagdschloss. Diese Beispiele setzen unterschiedliche Akzente: Baugeschichte, Stadtgeschichte und die historischen Orte der Wittelsbacher lassen sich als eigene kulturelle Interessen für einen Aufenthalt im Aichach-Friedberg-Kontext berücksichtigen.

Inchenhofen ergänzt dieses Bild um Wallfahrtsgeschichte. Das Wallfahrtsmuseum befindet sich im Haus St. Leonhard, einem früheren Brauereigebäude der Zisterzienser. Zu sehen sind dort eiserne und wächserne Votivgaben, Pflugscharen, Hufeisen sowie Hals- und Handfesseln. Das Museum dokumentiert die Bedeutung des heiligen Leonhard und der Kirche St. Leonhard als viel besuchtes Wallfahrtsziel. Zusammen mit den Museen und historischen Bauwerken in Aichach und Friedberg ergibt sich so eine regionale Kulturperspektive neben dem lokalen Schwerpunkt auf Burg Hofberg.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aichach-Friedberg.