Lixenried: Felsenlabyrinth, Wanderwege und Dorfgeschichte

Lixenried ist ein Bergdorf mit einem Felsmassiv am Berghang und ausgeschilderten Wanderwegen. Im Ort stehen die Filialkirche Maria Königin, die Dorfkapelle St. Bartholomäus und das Waldlerhaus; außerdem sind untertägige Befunde des abgegangenen frühneuzeitlichen Schlosses erhalten. Wer Natur und Ortsgeschichte verbinden möchte, findet in Lixenried dafür das Felsenlabyrinth, ausgeschilderte Wege sowie Kirche, Dorfkapelle, Waldlerhaus und Schlossbefunde. Der Charakter des Ortes zeigt sich dabei sowohl in den Höhenwegen als auch in den Gebäuden am Kirchenweg.

Felsen und Höhen am Geißriegel

Das Lixenrieder Felsenlabyrinth ist ein Felsmassiv oberhalb von Lixenried und über einen gewundenen Weg an einem Berghang erreichbar. Wuchtige Einzelblöcke, schmale Durchgänge und Schlupflöcher erstrecken sich bis zum höchsten Punkt des Geißriegels auf 746 m Höhe. Wer beim Wandern abwechslungsreiche Geländeformen schätzt, trifft hier auf eine Landschaft, in der sich markante Felsblöcke und enge Passagen unmittelbar abwechseln. Für die Planung einer Runde sind dabei neben der Streckenlänge auch die ungefähre Dauer und die Höhenmeter relevant.

Rundweg oder Rückweg

Der ausgeschilderte Rundwanderweg Fu24 (Lixenrieder Felsenlabyrinth) beginnt und endet am Wanderparkplatz Friedhof Lixenried. Er führt über den Geißriegel und die Keilhöhe, ist 4,9 km lang, dauert etwa 1,5 Stunden und weist 306 Höhenmeter auf. Wer den Weg einplant, kann die etwa 1,5 Stunden als zeitlichen Rahmen nehmen und die 306 Höhenmeter neben den 4,9 Kilometern berücksichtigen.

Der Weg Fu06 (Lixenrieder Weg) führt über den Eichertweg und den Waldrand des Grabitzer Berges, über den Wanderparkplatz „Kerschbaumriegel“ nördlich von Ränkam und Kühberg zum Bergdorf Lixenried auf 534 m Höhe. Anschließend verläuft er auf derselben Strecke zurück. Anders als Fu24 ist Fu06 daher durch diesen Hin- und Rückweg geprägt. Die Rückkehr auf derselben Strecke ist bei Fu06 von Anfang an Teil der Wegplanung für den Wandertag.

Kirchenweg und Ortsgeschichte

Die Filialkirche Maria Königin in Lixenried gehört zur Pfarrei Gleißenberg. Sie wurde 1963 konsekriert und ist der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria geweiht. Ihr Patrozinium feiert Lixenried am 22. August. Am Kirchenweg 3 und am Kirchenweg 2 stehen im Ort zwei Gebäude mit unterschiedlichen Bauzeiten und Dachformen.

Am Kirchenweg 3 steht die Dorfkapelle St. Bartholomäus. Sie ist ein giebelständiger Bau mit abgewalmtem Satteldach, Dachreiter mit Spitzdach und Putzgliederungen, entstand um 1750 und wurde um 1900 verändert. Am Kirchenweg 2 befindet sich das Waldlerhaus, ein zweigeschossiger, giebelständiger Bau mit Flachsatteldach und Blockbau-Obergeschoss. Das teilweise verschalte Gebäude stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Dachreiter mit Spitzdach gehört zur Kapelle, während das Waldlerhaus ein Flachsatteldach besitzt.

In Lixenried sind außerdem untertägige Befunde des abgegangenen frühneuzeitlichen Schlosses erhalten. Für Besucher, die sich mit der Ortsgeschichte beschäftigen, erweitert dieser Befund den Blick über die erhaltenen Sakral- und Wohnbauten hinaus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Furth im Wald.

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