Rimbach am Hohenbogen: Wege, Burgruine und Baukultur
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Rimbach liegt am Fuß des Hohenbogens und ist von Wiesen und Wäldern umgeben. Naturwege, eine Burgruine und historische Baukultur geben dem Ort mehrere klar unterscheidbare Reiseakzente. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie zuerst festlegen, ob Wanderungen, Kultur oder die saisonale Anreise für Ihre Planung ausschlaggebend sind. Zu den konkreten Möglichkeiten zählen der Rundwanderweg am Ortseingang und der Hohenbogenweg, für den Länge und ungefähre Dauer angegeben sind.
Wanderwege, Wald und Hohenbogen
Der Rundwanderweg „Weg der Sinne“ beginnt am Mehrgenerationenpark am Ortseingang von Rimbach und endet auf dem Gelände des ehemaligen Freibads. Er verläuft über Wiesen- und Waldwege sowie an Felssteinmauern, Hecken und Bäumen entlang. Die Verbindung dieser Landschaftselemente prägt den Charakter der Route. Da Start und Ziel konkret benannt sind, können Sie beide Punkte in Ihre Tagesplanung einbeziehen.
Der Rundwanderweg Ri1, auch Hohenbogenweg, bietet eine Route mit konkreter Längen- und Zeitangabe: Er führt von Rimbach über Hinterlichteneck zum Burgstall Hohenbogen, ist 12,7 Kilometer lang und dauert etwa vier Stunden. Rimbach verfügt außerdem über einen vom Tourismusverband anerkannten Zubringer zur Hauptroute des Goldsteigs. Der Ri1 beschreibt einen Rundweg mit Verlauf, Länge und ungefährem Zeitbedarf; beim Goldsteig geht es dagegen um den Zubringer zur Hauptroute.
Auch im weiteren regionalen Umfeld gibt es Mountainbike-Strecken: In der Ferienregion Rimbach und rund um den Hohenbogen verlaufen zwei abwechslungsreiche Routen mit Bergquerungen, rasanten Abfahrten und Ausblicken. Damit gehören neben den beschriebenen Wanderwegen auch zwei Mountainbike-Optionen zur regionalen Tourenplanung.
Burgruine und Baukultur
Die Burgruine Lichtenegg liegt in dichtem Mischwald auf 707 Metern Höhe und verfügt über einen begehbaren Rundturm. Im Burghof finden jährlich die Lichtenegger Burgfestspiele statt. So verbinden sich an diesem Ort ein markanter baulicher Schauplatz und eine wiederkehrende Kulturveranstaltung. Wenn die Festspiele den Ausschlag für Ihre Reise geben, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.
Eine Kirche in Rimbach ist bereits seit 1438 bezeugt. Die Innenausstattung der Pfarrkirche St. Michael in Rimbach ist spätbarock und weist starke Rokoko-Züge auf. Neben der Pfarrkirche befindet sich die Seelenkapelle, die 1735 erbaut wurde. Diese Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich bei Ihrem Aufenthalt für kirchliche Baugeschichte interessieren.
Das Holmeierhaus ist eines der letzten erhaltenen Beispiele des Haustyps „Waldlerhaus“ und erinnert an eine Bauweise, die Rimbach in den vergangenen drei Jahrhunderten prägte. Besichtigungen des Holmeierhauses können auf Anfrage über die Tourist-Information organisiert werden. Berücksichtigen Sie diese Anfragebedingung, wenn Sie den Besuch in Ihre Planung aufnehmen möchten.
Anreise und Orientierung vor Ort
Je nach Saison verkehren die Buslinien 615 und 650 von Furth im Wald oder Bad Kötzting nach Rimbach. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan für den vorgesehenen Reisezeitraum. Im weiteren regionalen Umfeld fährt die Rufbuslinie 913 zum Gipfelsteig und zur Bergstation am Hohenbogen.
In der Tourist-Info Rimbach, Hohenbogenstraße 10, können zwei Elektrofahrräder gemietet werden. Telefonisch ist die Tourist-Info unter 09941/940016 erreichbar. Wenn Sie den Verleih einplanen, klären Sie die Verfügbarkeit für Ihren Wunschtermin direkt dort.
So lassen sich Anreise, Zeit für eine Wanderung und eine Anfrage zur Besichtigung getrennt berücksichtigen.
Weitere Reiseziele entdecken: Hohenwarth, Eschlkam, Walderbach, Treffelstein, Schönthal, Tiefenbach, Bad Kötzting, Gleißenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cham.