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Mönchsdeggingen: Bildstock Moses und Geotope Kühstein

Unterkünfte in Unterkünfte in Mönchsdeggingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mönchsdeggingen verbindet eindrückliche Zeugnisse der Ortsgeschichte mit geologischen Besonderheiten und Ausblicken auf den Rieskrater. Der Bildstock Moses, ein jüdischer Friedhof und der Rundwanderweg „Geotope Kühstein“ setzen unterschiedliche Akzente: Hier stehen Baugeschichte und Erinnerung neben Naturerlebnis und der Entstehung der Landschaft.

Evangelische Kirche und ehemalige Klosterkirche, Mönchsdeggingen Evangelische Kirche und ehemalige Klosterkirche, Mönchsdeggingen Foto: Rikiwiki2 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bildstock Moses, Friedhof und Wallfahrtstag

Der Bildstock Moses wurde 1592 errichtet. Er zählt zu den ältesten Bauwerken der Südriesgemeinde und zu den Baudenkmälern im Landkreis Donau-Ries. In Mönchsdeggingen steht er an der Klosterstraße gegenüber dem Klostereingang. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der jüdische Friedhof: Fast 150 Grabsteine sind erhalten geblieben, weil das Gelände während der NS-Zeit nicht zerstört wurde. Die beiden Orte erzählen auf unterschiedliche Weise von der Geschichte der Gemeinde – der Bildstock als frühes Bauwerk, der Friedhof als bewahrter Ort jüdischen Lebens.

Zum religiösen Kalender gehört der monatliche Wallfahrtstag am 13. eines jeden Monats. Fällt der 13. auf einen Sonntag, wird der Fatimatag am Samstag, dem 12., gefeiert. Wenn Sie Ihren Besuch gezielt nach diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie vorab, auf welchen Wochentag der jeweilige 13. fällt und welche Datumsregel dann gilt.

Geotope Kühstein: Rundweg und Aussicht

Der 2,7 Kilometer lange Rundwanderweg „Geotope Kühstein“ ist mit einem Lehrpfad ausgestattet. Seit 2014 führt er am Bildstock Moses vorbei und verbindet damit einen historischen Ort mit einem Ausflug in die Landschaft. Die Streckenlänge und der Rundweg-Charakter geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie überlegen, welche Erlebnisse im Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stehen sollen.

Am Buchberg bietet eine Aussichtsplattform Panoramablick und ist in den Rundwanderweg eingebunden. Auch der Kühsteinfelsen bei Mönchsdeggingen eröffnet eine geologische Perspektive: Er ist eine allochthone Scholle am morphologischen Rand des Rieskraters und bietet einen umfassenden Blick über den gesamten Krater. Für die Reiseplanung ergibt sich damit eine Verbindung aus Lehrpfad, Aussicht und Geologie, während Bildstock Moses einen zusätzlichen Bezug zur Ortsgeschichte herstellt.

Interessen als Orientierung für die Unterkunftssuche

Überlegen Sie bei der Wahl Ihres Aufenthalts, ob Sie vor allem Bau- und Ortsgeschichte, religiöse Tradition oder Landschaft und Geologie in den Vordergrund stellen möchten. In Mönchsdeggingen treffen diese Themen in den genannten Beispielen aufeinander, ohne dass sie dasselbe Erlebnis bieten: Der Bildstock und der Friedhof stehen für kulturelle Erinnerung, der Rundweg und die Aussichtspunkte für die Landschaft des Ries. Diese Unterschiede helfen dabei, die eigenen Ausflugsinteressen zu gewichten, bevor Sie Hotels für Ihre Reise nach Mönchsdeggingen suchen.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries

Auch im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries gibt es geologische und kulturelle Themen, die an anderen Orten verankert sind. Der Landkreis bezeichnet den Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater als touristische Attraktion. In Nördlingen ist die mittelalterliche Stadtmauer vollständig erhalten und komplett begehbar. Das dortige Stadtmuseum behandelt unter anderem das Leben und den Glauben der Menschen in Nördlingen, die Reformationszeit, den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht bei Nördlingen von 1634. Zur Ausstellung gehören eine über 150 Jahre alte Sammlung auf vier Stockwerken und ein Modell der Schlacht mit rund 6.000 Zinnfiguren.

Weitere Beispiele zeigen andere Facetten des Donau-Ries: Bei einem Rundgang über Schloss Harburg wird Geschichte anhand der barocken Schlosskirche, von Schießscharten, Gefängniszellen, Toren und Türmen vermittelt. In Wemding entstand die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth, als der Pilgerstrom anwuchs. Diese regionalen Themen ergänzen die Ortsgeschichte und die Landschaftserlebnisse von Mönchsdeggingen, ohne sie mit den Merkmalen anderer Orte gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Marxheim, Hohenaltheim, Wemding, Fünfstetten, Kaisheim, Harburg (Schwaben), Rain, Tapfheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.

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