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Attenkirchen: Bierfestival und barocke Baugeschichte

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Attenkirchen bietet einen klaren Kontrast zwischen Veranstaltung und Baugeschichte: Das Hallertauer Bierfestival rückt den Ortskern in den Mittelpunkt, während die Hallertauer Hügelland-Runde an der Pfarrkirche St. Johannes Baptist und einem historischen Pfarrhaus vorbeiführt. Für Ihre Reise ergeben sich damit zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte: ein mehrtägiges Fest und Bauwerke, deren Entstehungs- und Umbauphasen sich an konkreten Jahreszahlen ablesen lassen.

File:Blick auf Attenkirchen.JPG File:Blick auf Attenkirchen.JPG Foto: H.Helmlechner via Wikimedia Commons, CC0

Das Hallertauer Bierfestival

Seit 2010 verwandelt das dreitägige Hallertauer Bierfestival den gesamten Ortskern von Attenkirchen in einen großen Biergarten mit Musikbühne und mehreren Ausschankstationen. Das Format kann je Ausgabe variieren. Das Festival gilt als größte und sortenreichste Bierverkostung in ganz Süddeutschland. Wenn Sie Ihre Reise wegen des Festivals planen, prüfen Sie vorab die Termine der gewünschten Ausgabe.

Kirche und Pfarrhaus an der Hügelland-Runde

Die Hallertauer Hügelland-Runde führt an der teils barocken Pfarrkirche St. Johannes Baptist vorbei. Ihr Wiederaufbau erfolgte im Stil des ländlichen Barocks und ging aus finanziellen Gründen nur zögerlich voran. Die Kirche stammt aus den Jahren 1763 bis 1768. Ihr Hochaltar wurde 1765 geschaffen, der Turm 1848 errichtet. Die unterschiedlichen Daten machen mehrere Bauphasen nachvollziehbar: Der Hochaltar stammt aus der Zeit des Kirchenbaus, der Turm kam später hinzu.

Auch am historischen Pfarrhaus an der Hauptstraße 2 führt die Runde vorbei. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1762 und liegt auf dem Gelände des früheren Hofmarkschlosses. Damit bietet die Route zwei verschiedene historische Anknüpfungspunkte: die Baugeschichte der Pfarrkirche und den früheren Schlossstandort des Pfarrhauses.

Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Freising

Im übergeordneten Reiseziel Freising kommen Stadtgeschichte und Landschaft als eigene Schwerpunkte hinzu. Rund um den Marienplatz umfasst die historische Altstadt Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock; die Mariensäule am Platz stammt aus dem Jahr 1674. Auf dem Domberg besitzt der Freisinger Mariendom eine Krypta und die Bestiensäule. So stehen in Freising unterschiedliche bauliche Zeugnisse der Stadtgeschichte im Mittelpunkt, während Attenkirchen mit Festival und Baugeschichte an der Hügelland-Runde eigene Akzente setzt.

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Auch das Ampertal im Landkreis Freising bietet einen anderen Schwerpunkt. Es ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, wird zum Wandern und Fahrradfahren genutzt und beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten. Für Radtouren enthielt eine 2021 vorgestellte Landkreis-Radkarte das gesamte lokale Radwegenetz sowie den Isarradweg, den mit vier Sternen klassifizierten Ammer-Amper-Radweg und etwa 20 Tourenvorschläge. Da Routendetails aus der Karte von 2021 stammen und sich geändert haben können, prüfen Sie die Streckeninformationen vor Ihrer Tour aktuell.

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