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Altreichenau: Glasmachergeschichte, Wanderwege und Wintersport

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Glasgeschichte und Bogensport in Altreichenau

Altreichenau entstand als Glasmachersiedlung auf dem Grund einer um 1600 errichteten und später aufgelösten Glashütte. Die frühe Siedlungsgeschichte ist deshalb eng mit der Glasproduktion verbunden. Der historische Bezug reicht bis in die Zeit um 1600 zurück, während die spätere Auflösung der Glashütte das Ende dieses Produktionskapitels markiert.

Eine andere Seite des Ortes zeigt die Bogensportschule Altreichenau. Sie bietet Schnupperstunden, Familienschnupperstunden und Bogenschießen mit Hund an. Das Sportangebot setzt einen eigenen Akzent neben der Geschichte der Glashütte. Bogensport steht damit als eigenständiges Thema neben der früheren Glasproduktion.

Goldsteig und Mammuttanne: zwei Wanderansätze

Die 21. Etappe des Goldsteigs führt von Haidmühle über den Dreisesselberg, Neureichenau, Altreichenau und Lackenhäuser nach Breitenberg. Haidmühle ist der Ausgangspunkt, Breitenberg das Ende des Abschnitts. Dazwischen liegen der Dreisesselberg sowie Neureichenau, Altreichenau und Lackenhäuser. Altreichenau ist dabei weder Anfang noch Ende, sondern ein Ort innerhalb der Etappe. Für die Streckenplanung ergibt sich ein Verlauf über mehrere Orte mit zwei Endpunkten.

Die Wanderung zur Mammuttanne beginnt am Freizeitzentrum Altreichenau (Loipenstüberl). Der Start ist damit einem konkreten Punkt im Ort zugeordnet. Anders als beim Goldsteig, der von Haidmühle bis Breitenberg führt, setzt diese Tour am Loipenstüberl ein und führt zur Mammuttanne. So lassen sich der mehrörtige Etappenverlauf und die Wanderung mit eigenem Startpunkt getrennt planen.

Loipen und Skipiste im Winter

Im Winter wird das Wegenetz durch mehrere Loipen ergänzt. Die 29 Kilometer lange Adalbert-Stifter-Loipe verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke von Waldkirchen-Bahnhof über Jandelsbrunn, Neureichenau, Altreichenau und Frauenberg bis nach Haidmühle. Die Strecke durchquert damit mehrere Orte und reicht weit über Altreichenau hinaus. Ihre lange Verbindung unterscheidet sie von den örtlichen 3-Kilometer-Routen. Die 29 Kilometer und die Folge mehrerer Orte machen sie zu einer Strecke für längere Etappenplanung, nicht zu einem kurzen Rundkurs am selben Parkplatz.

Der 3 Kilometer lange Brennerin-Rundweg beginnt und endet am Loipenparkplatz Altreichenau. Die Runde kehrt somit zu ihrem Ausgangspunkt zurück und bleibt bei der Distanz deutlich unter der Adalbert-Stifter-Loipe. Die geschlossene Form ist der wesentliche Unterschied zum linearen Verlauf der Adalbert-Stifter-Loipe.

Die Rundloipe Altreichenau ist ebenfalls 3 Kilometer lang, aber als mittelschwere Skating-Loipe im freien Gelände angelegt. Zweimal wöchentlich wird sie beleuchtet. Hier kommen zur gleichen Distanz Skating-Technik, freies Gelände, mittelschwere Einstufung und Beleuchtung an zwei Wochentagen hinzu. Wer die beiden gleich langen Routen vergleicht, findet somit eine Runde mit Rückkehrpunkt und eine Skating-Loipe im freien Gelände.

Am Bureiberg in Altreichenau liegt eine 1 Kilometer lange Skipiste mit Schlepplift, die vor allem für Anfänger geeignet ist. Die Abfahrt ist damit deutlich kürzer als der Brennerin-Rundweg und die Rundloipe Altreichenau. Die Skipiste ergänzt die Loipen um eine kurze Abfahrt mit Schlepplift und einer Ausrichtung auf Anfänger.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neureichenau.

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