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Bühl zwischen Schlossberg, Pfarrkirche und Osterbachtal

Unterkünfte in Unterkünfte in Bühl

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Auf dem Schlossberg von Bühl stand einst eine Burg. Sie war Sitz verschiedener Rittergeschlechter und wurde im Bauernkrieg 1525 vom Leipheimer Haufen erstürmt. Die Anlage gehört der Vergangenheit an und ist nicht als heutiges Bauwerk zu beschreiben. Der historische Akzent des Schlossbergs liegt deshalb bei der früheren Burg, ihren Rittergeschlechtern und dem Ereignis von 1525. Für Kulturinteressierte führt dieser Teil Bühl zu einer klar begrenzten Geschichte, die an einen konkreten Ort gebunden bleibt.

File:Bibertal, Bühl, Katholische Pfarrkirche St. Margaretha, 001.jpg File:Bibertal, Bühl, Katholische Pfarrkirche St. Margaretha, 001.jpg Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Pfarrkirche und Steinkreuz

In Bühl steht die katholische Pfarrkirche St. Margaretha. Sie besitzt Teile des Chores und einen vor 1488 errichteten Unterbau. Neben der Kirche steht außerdem ein spätmittelalterliches Steinkreuz. Der Unterbau wurde vor 1488 errichtet, das Kreuz stammt aus dem späten Mittelalter. An St. Margaretha richtet sich der Blick damit auf sakrale Bauteile und ein Steinkreuz neben der Kirche. Für Kulturinteressierte entsteht hier ein anderer Zugang als am Schlossberg: Nicht die Burg, sondern Chor, Unterbau und das spätmittelalterliche Kreuz stehen im Mittelpunkt. Die beiden Kulturthemen unterscheiden sich in ihrer Zeitstellung: Auf dem Schlossberg geht es um eine ehemalige Burg und das Jahr 1525, an St. Margaretha um Bauteile vor 1488 und ein spätmittelalterliches Steinkreuz.

Geschützte Landschaft am Schlossberg

Der Schlossberghang ist als wertvoller Landschaftsbestandteil geschützt. Anders als die frühere Burg beschreibt dieser Status die Landschaft am Hang. Der geschützte Hang steht neben dem historischen Schauplatz und gibt dem Schlossberg einen eigenständigen Landschaftsbezug. Naturinteressierte finden am Schlossberg daher neben der Burgengeschichte auch den konkreten Bezug zum Landschaftsschutz.

Radtour 1 durch die Täler

Die Radtour 1 führt über Ober- und Unterfahlheim, Echlishausen und Bühl in den Nachbarlandkreis Günzburg. Anschließend verläuft sie über Silheim und das malerische Ettlishofen auf einer wenig befahrenen Kreisstraße durch das idyllische Osterbachtal. Die Landschaft zwischen Biber und Osterbach ist von beschaulichen, von Fichten- und Mischwald gesäumten Tälern geprägt. Im anschließenden Talabschnitt bestimmen Wald und Osterbach die Landschaft.

Für Radinteressierte umfasst die Tour damit sowohl die Folge über Ober- und Unterfahlheim, Echlishausen und Bühl als auch den weiteren Verlauf über Silheim und Ettlishofen. Der Fahrradschwerpunkt liegt nicht nur auf den Ortsnamen, sondern auch auf dem anschließenden Osterbachtal. Die Ortsfolge und der Talabschnitt lassen sich für einen Ausflug als zwei Planungsschritte betrachten, ohne zusätzliche Entfernungen oder Fahrzeiten anzunehmen.

Damwild am Ortsrand

Am Ortsrand von Bühl befindet sich auf der rechten Seite ein großes Damwildgehege. Der Standort am Ortsrand setzt einen eigenen räumlichen Akzent neben den historischen Bezugspunkten am Schlossberg und an der Pfarrkirche. Während die Radtour durch das Osterbachtal und die Täler zwischen Biber und Osterbach führt, liegt das Gehege an einem konkret bezeichneten Rand des Ortes. Für Naturinteressierte kommt damit neben Landschaftsschutz und Waldtälern auch die Tierwelt als eigenes Thema hinzu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bibertal.

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