Großkötz: Kapellen, Höfe und Günztalradweg
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Großkötz zeigt seinen Charakter an konkreten Bauwerken und Landschaftsbezügen: Eine neubarocke Kapelle, historische Häuser und Höfe, ein spätgotischer Kirchenkern sowie ein bestehender Radweg gehören zum Bild des Orts. Wer eine Reise nach Großkötz plant, findet damit unterschiedliche Themen – vom einzelnen Bauwerk bis zu Zielen im regionalen Umfeld. Religiöse Bauten werden dabei durch ehemalige Wohn- und Wirtschaftsbauten ergänzt.
Architektur zwischen Kapelle und Wirtschaftshof
Die Kapelle St. Anna in Großkötz ist eine neubarocke Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, wurde um 1900 überformt und besitzt Ausstattung. Das Pfarrhaus in Großkötz war das ehemalige Sommerschlösschen der Wettenhauser Pröpste. Der Walmdachbau mit Pilastergliederung wurde 1760 von Joseph Dossenberger errichtet. Das ehemalige Benefiziatenhaus ist ein zweigeschossiger, traufständiger Satteldachbau mit Schweifgiebeln aus dem späten 18. Jahrhundert. Auch die Bauzeiten unterscheiden sich: St. Anna stammt aus dem 19. Jahrhundert, das Pfarrhaus wurde 1760 errichtet. Das Pfarrhaus und das ehemalige Benefiziatenhaus unterscheiden sich dabei auch in ihrer Dachform: Hier steht ein Walmdachbau, dort ein Satteldachbau mit Schweifgiebeln.
Auch der ehemalige Vogteihof gehört zu den markanten Bauwerken in Großkötz. Er ist ein Wirtschaftshof mit Wohnbau, Stall und Nebengebäuden, der durch eine Hofmauer und ein Tor eingefasst ist. Weitere Sehenswürdigkeiten in Großkötz sind die Ölbergkapelle auf dem Friedhof, das Gasthaus Adler und die Herrgotsruh-Kapelle.
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul
Der spätgotische Kern wurde zwischen 1480 und 1520 errichtet. Der spätgotische Kern reicht zeitlich deutlich weiter zurück als die neubarocke Kapelle St. Anna. Zusammen mit der neubarocken Kapelle St. Anna, den ehemaligen historischen Bauten und den Kapellen entsteht ein breites kulturgeschichtliches Themenfeld, das sich für eine bewusste Ortsentdeckung eignet.
Radweg und Umgebung
Der bestehende Günztalradweg verläuft zwischen Großkötz und Wasserburg. Ein etwa 1,16 km langer Abschnitt ist nicht befestigt. Für Fahrradreisende ist damit neben dem Verlauf auch die Beschaffenheit eines Teilstücks ein konkreter Punkt für die persönliche Routenplanung. Die ungefähre Länge des unbefestigten Abschnitts kann bei der persönlichen Routenplanung als eigener Streckenabschnitt berücksichtigt werden.
In der näheren Umgebung von Großkötz liegt der Sulzberg. Der Kalvarienberg und der Schronberg liegen in der Umgebung von Großkötz. Diese drei Landschaftsbezüge ergänzen das Umfeld von Großkötz um Erhebungen und Geländepunkte, ohne dass dafür eine bestimmte Route oder Zugangsart vorausgesetzt werden muss.
Das weitere regionale Umfeld
Schloss Neubronn, eine Burg, liegt in der Umgebung von Großkötz. Im weiteren regionalen Umfeld von Großkötz liegen das Ulmer Museum, Zoo/Aquarium, das Friedrichsau Fort und das Safranberg Fort. Schloss Neubronn ist eine Burg in der Umgebung von Großkötz; die vier weiteren Ziele liegen im weiteren regionalen Umfeld.
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