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Hotel in Hof: Höllental, Natur und Kultur

Unterkünfte in Unterkünfte in Hof

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hof liegt im Hofer Land, dessen Landschaft, Wanderwege und Museen weit über die Stadtgrenzen hinausreichen. Zwischen Höllental, Frankenwald und den Orten des Landkreises treffen Natur, Bergbaugeschichte, Handwerk und deutsche Zeitgeschichte aufeinander.

Natur

Der Landkreis Hof ist durch eine oberfränkische Hügellandschaft mit vielfältiger Pflanzen- und Tierwelt geprägt. Ein markanter Landschaftsraum ist das Höllental: Es bildet einen 3,8 Kilometer langen Abschnitt des Selbitztals zwischen Hölle, einem Ortsteil der Stadt Naila, und Blechschmidtenhammer, das zur Stadt Lichtenberg gehört, im Landkreis Hof. 1997 wurde das Höllental auf einer Fläche von 160 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Gemeinsam mit dem Muschwitztal bildet es ein FFH-Gebiet der Europäischen Union.

Mehr als 30 Kilometer markierter Wege erschließen das Wandergebiet Höllental zwischen Hölle und Blechschmidtenhammer sowie zwischen den Tälern der Selbitz, der Thüringischen Muschwitz und der Sächsischen Saale. Mehrere ausgeschilderte Strecken setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Der Felsenpfad US 14 führt auf einer 5,4 Kilometer langen Wanderung durch das urwüchsige Höllental, vorbei an imposanten Felsen und mit weiten Blicken in das Tal. Die FrankenwaldSteigla Höllentour verläuft auf 7,4 Kilometern über schmale Pfade durch das Naturschutzgebiet Höllental.

Der Rundweg König David US 21 führt von Issigau durch das Höllental zum Aussichtsfelsen König David und wieder zurück; seine Länge beträgt 11,2 Kilometer. Der Erlebnispfad Geologie und Bergbau ist rund 7 Kilometer lang und verläuft zwischen dem Höllental und dem westlich gelegenen Lochbachtal. Beginn und Ende liegen am Informationszentrum des Naturparks Frankenwald im alten Lichtenberger Bahnhof in Blechschmidtenhammer; dort stehen Parkplätze zur Verfügung.

Wandern

Auch über das Höllental hinaus ist die Gegend von überregionalen Wanderverbindungen geprägt. Der Frankenweg beginnt in Untereichenstein, einem Wanderknotenpunkt, an dem ebenfalls Rennsteig, FrankenwaldSteig, Blauer Kammweg und Fränkischer Gebirgsweg beginnen. Damit stehen an diesem Ort mehrere benannte Wege und Steige an einem gemeinsamen Ausgangspunkt zusammen.

Kultur und Geschichte

Die Geschichte des regionalen Bergbaus wird im Friedrich-Wilhelm-Stollen sichtbar. Das heutige Schaubergwerk ist zugleich ein 1.000 Meter langer Entwässerungsstollen, den Alexander von Humboldt gründete. Der Friedrich-Wilhelm-Stollen ist als Baudenkmal geschützt und trägt die Denkmal-Nummer D-4-75-146-19. Einen anderen historischen Schwerpunkt setzt das Weberhaus Marlesreuth: Es zeigt das karge Leben der Handweber rund um den dominierenden Handwebstuhl und dessen Funktion. Das zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Gebäude gehört zu den ältesten erhaltenen Privathäusern des Ortes.

Das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth macht den ehemaligen Ort der Trennung und Teilung als Gedenkstätte, als Ort der Überwindung von Grenzen und als Ort der Begegnung zugänglich. Auf einem rund 15.000 m² großen Freigelände bewahrt das Museum große Teile der für Mödlareuth spezifischen ehemaligen Sperranlagen im Original.

Zu den kulturellen Angeboten im Landkreis Hof gehören zahlreiche Museen zu Kunst, Geschichte und dem bäuerlichen Leben des 19. Jahrhunderts. In Schwarzenbach a. d. Saale befindet sich Deutschlands erstes Comicmuseum, das Erika-Fuchs-Haus. Dort können Besucher an interaktiven Stationen Sprache spielerisch erkunden. In Sonderausstellungen, Vorträgen, Lesungen und Workshops widmet sich das Haus immer wieder den Themen Comic und Sprachkunst.

Das Oberfränkische Textilmuseum in Helmbrechts vermittelt die Entwicklung der oberfränkischen Textilproduktion von der einfachen Hausweberei bis zur industriellen Weberei. Immer wieder werden dort Kurse und Fortbildungen zu Handarbeit und Stoffverarbeitung angeboten, darunter Nähen, Quilten und Drucken. Im Schloss Schauenstein zeigt das Oberfränkische Feuerwehrmuseum mit Originalexponaten die Entwicklung der Feuerwehr im Landkreis Hof von 1855 bis in die Gegenwart. Zu sehen ist dort auch eine Handdruckspritze aus dem Jahr 1855, die als ältestes und wichtigstes Ausstellungsstück gilt.

Das Heimatmuseum der Stadt Schauenstein umfasst Tierpräparate, eine Mineraliensammlung sowie Handwerker- und Bürgerstuben. Zu den Sehenswürdigkeiten Schauensteins zählen außerdem die Naturdenkmale „Wachende Jungfrau“ und „Schlafender Riese“, Schloss Schauenstein mit dem Schauensteiner Heimatmuseum und einem Teil des Feuerwehrmuseums, die Kirche sowie der denkmalgeschützte Marktplatz als Ensemble.

Erholung und Aktivitäten

In Bad Steben verfügt die Therme im Außenbereich über ein 36 °C warmes Solebecken mit Massagedüsen, Nackenduschen, Sprudelliegen und einem großen Geysir. Der Kurpark Bad Steben ist seit mehr als eineinhalb Jahrhunderten ein beliebter Ort für Spaziergänger, Wanderer und Sportler.

Am Untreusee in Hof sind Schwimmen, Surfen, Segeln, Rudern und Kajakfahren möglich. So stehen neben den Wegen durch die Hügellandschaft und dem Höllental auch Aktivitäten am Wasser im regionalen Umfeld der Stadt.

Mobilität

Der Hofer LandBus bietet seit seiner Erweiterung im Oktober 2024 rund 1.450 Haltestellen. Er arbeitet ohne festen Fahrplan auf Abruf per App. Der Hofer LandBus ermöglicht Fahrten aus 13 angrenzenden Bediengebieten des Landkreises Hof in die Stadt Hof sowie aus der Stadt Hof zurück.

Orte im Hofer Land

Das Hofer Land umfasst 27 Kommunen sowie die kreisfreie Stadt Hof. Die Ortsauswahl der Destination führt unter anderem nach Bad Steben, Schwarzenbach a.d.Saale, Zell im Fichtelgebirge, Selbitz, Münchberg, Hof, Helmbrechts und Lichtenberg, außerdem nach Naila, Regnitzlosau, Schwarzenbach a.Wald, Berg, Rehau, Trogen, Oberkotzau und Feilitzsch. Ergänzend stehen Sparneck, Gattendorf, Geroldsgrün, Issigau, Köditz, Schauenstein, Stammbach und Konradsreuth zur weiteren Orientierung bereit.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.

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