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Rödelsee zwischen Wein, Wandern und Geschichte

Unterkünfte in Unterkünfte in Rödelsee

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rödelsee verbindet Weinbau, Wanderideen und jüdische Geschichte. Schloss Crailsheim und das Elfleinshäusla ergänzen die Ortsgeschichte. Für Ihre Reiseplanung können Sie abwägen, ob Spaziergänge, Wein oder Kultur Ihren Aufenthalt prägen sollen.

Panorama from Schwanberg 01 Panorama from Schwanberg 01 Foto: Spike via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zu Fuß zwischen Wein und Schwanberg

Der digitale Bildstockweg „Wein und Wahrheit“ umfasst neun Stationen und ist etwa drei Kilometer lang. Er vermittelt Besonderheiten von Wein und Religion in und um Rödelsee. Die Traumrunde Rödelsee ist als Wanderweg ausgewiesen und eröffnet Wanderinteressierten eine weitere Möglichkeit, den Aufenthalt auszurichten. Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt der 474 Meter hohe Schwanberg. Dort laden Wald und weinbedeckte Hänge zum Spazieren und Wandern ein. So reicht die Orientierung von einem klar umrissenen Themenweg bis zu einer Landschaft im Umfeld von Rödelsee.

Weinbau und Ortsgeschichte

In den Rödelseer Weinlagen „Küchenmeister“ und „Schwanleite“ bietet ein spezielles Kleinklima den Trauben besonders günstige Bedingungen. Für Weinverkostungen kann das „terroir f Silvaner“ über die Gemeinde reserviert werden. Die Vinfothek Schloss Crailsheim verbindet eine Tourist-Information mit einer Vinothek. Das Weinfest Rödelsee findet regelmäßig am ersten Wochenende im Juli statt; prüfen Sie die konkreten Festtage vor Ihrer Reise.

Auch Schloss Crailsheim erzählt von der Ortsgeschichte: Es wurde 1614 mit Volutengiebel erbaut und war fortan Wohnsitz der Rödelseer Seitenlinie des Geschlechts von Crailsheim. Der Weinbezug des Ortes zeigt sich damit nicht nur in den Weinlagen und Verkostungsmöglichkeiten, sondern steht neben historischen Bauwerken und Einrichtungen.

Jüdische Geschichte und Besucherhinweise

Der Jüdische Bezirksfriedhof Rödelsee wurde erstmals 1432 erwähnt. Bis 1942 wurden dort Juden aus mehr als 20 Gemeinden bestattet. Der Friedhof erstreckt sich auf knapp 19.000 Quadratmeter und zählt mit ehemals 5.500 Gräbern zu den größten noch erhaltenen jüdischen Friedhöfen in Deutschland. Etwa 2.500 Grabsteine sind erhalten; ihre Inschriften können Auskunft über die dort bestatteten Personen geben. Wegen des jüdischen Sabbats darf der Friedhof samstags nicht betreten werden, daher sind an diesem Tag auch keine Führungen möglich.

Das Elfleinshäusla ist ein originalgetreu restauriertes, typisch fränkisches Wohn-, Geschäfts- und Winzerhaus; seine Schmiede ist der zentrale Bestandteil. Für Gruppen bis maximal 20 Personen sind nach Anmeldung eine Museumsführung und gegebenenfalls eine Schmiedevorführung möglich. Saisonale Besuchszeiten sind von Mai bis Oktober samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr; Besuche sind außerdem nach Vereinbarung möglich. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Reise.

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Ein anderer Blick im übergeordneten Reiseziel Kitzingen

Im übergeordneten Reiseziel Kitzingen steht auch städtische Baugeschichte im Blick. Die Alte Mainbrücke in Kitzingen, auch „Pippinsbrücke“ genannt, hat mittelalterliche Ursprünge und wurde erstmals 1300 urkundlich erwähnt. Der Falterturm, früher „Falltorturm“, wurde von 1469 bis 1496 als Wachturm der äußeren Stadtmauer errichtet. Diese Bauwerke bieten eine andere historische Perspektive als Schloss Crailsheim und der Jüdische Bezirksfriedhof in Rödelsee.

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Anreise und weitere Reiseziele

Der nächstgelegene Bahnhof liegt in Iphofen, etwa drei Kilometer von Rödelsee entfernt. Wenn die Bahn für Ihre Standortwahl wichtig ist, prüfen Sie vorab die aktuellen Zugverbindungen und planen Sie Ihre weitere Anreise entsprechend.

Weitere Reiseziele entdecken: Volkach, Prichsenstadt, Nordheim a.Main, Iphofen, Sommerach, Rüdenhausen, Großlangheim, Mainstockheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitzingen.