Neudrossenfeld: Linden, Kirche und Wege am Rotmain
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Neudrossenfeld verbindet markante Linden mit einer reich ausgestatteten Kirche und Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Das Lindenbaum-Museum in der Ortsmitte zeigt mit mehr als 40 Exponaten einen Querschnitt durch die Bauarten europäischer Lindenbäume. Es wurde im September 2014 eröffnet. Ein anderes Lindenmotiv begegnet Ihnen am Hang oberhalb des Maintals: Dort steht die etwa 350 Jahre alte, gut erhaltene Tanzlinde von Neudrossenfeld.
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Foto: Ermell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Linden und Kirchenkunst in Neudrossenfeld
Die Dreifaltigkeitskirche fällt durch ihre reiche Bauplastik, den weiten Kirchenraum und die kunstvolle Ausstattung auf. Ein besonderes Detail ist der Deckenstuck von Giovanni Battista Pedrozzi: Engel halten Symbole, während sich Ranken mit Blüten und Früchten über die Decke ausbreiten. Auch der Kanzelaltar verbindet verschiedene Zeiten. Beim Neubau der Kirche zwischen 1753 und 1757 wurde er aus älteren Stücken zusammengesetzt.
In Langenstadt, einem Ortsteil von Neudrossenfeld, steht eine weitere Tanzlinde. Acht Sandsteinsäulen bilden dort ein Rondell; am Boden sind sie durch eine Steinbank miteinander verbunden. Zusammen mit der Tanzlinde am Maintalhang und dem Lindenbaum-Museum ergibt sich ein kulturgeschichtlicher Blick auf Linden, der sich auf unterschiedliche Orte und Gestaltungen richtet. Zu den Sehenswürdigkeiten in Neudrossenfeld zählt außerdem die Alte Sandsteinbrücke über den Roten Main.
Zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs
Neudrossenfeld liegt direkt am Rotmain-Radweg. Wer lieber kürzere Spaziergänge einplant, findet auf dem Rot-Main-Auen-Weg drei Rundwege in Heinersreuth, Neudrossenfeld und Langenstadt. Die Wege eröffnen eine eigene Möglichkeit, den Aufenthalt mit Zeit im Freien zu verbinden. Bei der Planung können Sie daher abwägen, ob für Sie die Baukunst und Linden als Schwerpunkte zählen oder ob Sie auch eine Radtour beziehungsweise einen Spaziergang vorsehen möchten.
Kulmbach als übergeordnetes Reiseziel
Auch Kulmbach bietet eigenständige Anregungen für eine Reiseplanung. Der Naturlehrpfad am Kulmbacher Rehberg ist etwa vier Kilometer lang und hat 21 Lernstationen. Auf der Plassenburg zeigt das Deutsche Zinnfigurenmuseum mehr als 300.000 Einzelfiguren in rund 150 Dioramen. Wer sich für Architektur und historische Anlagen interessiert, findet im übergeordneten Reiseziel Kulmbach außerdem die Burg Zwernitz in Wonsees, die 1156 erstmals urkundlich als Stammsitz der Walpoten erwähnt wurde. Ihr Turm kann bestiegen werden und bietet einen weiten Blick über den Naturpark Fränkische Schweiz.
Eine andere Facette zeigt der Felsengarten Sanspareil: Dort sind das Felsentheater im Hain, der Morgenländische Bau und der Küchenbau bis heute erhalten. Die Burg Zwernitz liegt unmittelbar am Felsengarten. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Neudrossenfeld um weitere Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Kulmbach, ohne sie mit den Sehenswürdigkeiten des Ortes gleichzusetzen.
Wenn Sie Ihren Aufenthalt auswählen, können Sie sich zunächst daran orientieren, welche dieser Themen Ihren Reiseplan bestimmen: Linden und Kirchenkunst in Neudrossenfeld, Zeit auf dem Rad oder zu Fuß oder zusätzliche Ausflugsinteressen im übergeordneten Reiseziel Kulmbach. Suchen Sie anschließend ein Hotel, das zu Ihren eigenen Anforderungen an den Aufenthalt passt.
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