Mitterdarching entdecken: Kirche, Geschichte und Landschaft

File:St. Michael Mitterdarching Valley-1.jpg File:St. Michael Mitterdarching Valley-1.jpg Foto: Rufus46 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

In Mitterdarching steht die Kirche St. Michael, eine Tuffquaderkirche, die im 14. Jahrhundert als Chorturmkirche errichtet wurde. Ein Geh- und Radweg verbindet Mitterdarching und Weyarn. Die Überschreitung des Taubenbergs bietet Panoramablicke auf das nahe Mangfallgebirge.

St. Michael und ihre Baugeschichte

St. Michael besitzt historische Ausstattungsstücke. Dazu zählen eine Figur des heiligen Michael, eine Gnadenstuhl-Skulptur, ein Weihwasserstein und eine Glocke, die zugleich die älteste der Kirche ist und auf das Jahr 1533 datiert ist. Wer sich für konkrete Kunst- und Ortsgeschichte interessiert, kann den Kirchenbau und seine Ausstattung aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Bei einer Betrachtung von St. Michael lenken die Tuffquader und die Form als Chorturmkirche den Blick auf den Baukörper. Die Bauform von St. Michael ist durch Tuffquader und Chorturm geprägt; hinzu kommen mehrere sakrale Ausstattungsstücke. Die Datierung ins 14. Jahrhundert bildet dabei den historischen Bezug der Errichtung. Die Glocke ist zugleich die älteste der Kirche und auf das Jahr 1533 datiert. Für die Beschäftigung mit dem Gotteshaus stehen damit sowohl die Bauform als auch einzelne sakrale Objekte mit eigener Datierung im Mittelpunkt. Bei der Vorbereitung einer kulturhistorischen Betrachtung in Mitterdarching können Tuffquader, Chorturm, Figur, Gnadenstuhl-Skulptur, Weihwasserstein und Glocke als einzelne Beobachtungspunkte dienen.

Erinnerungszeichen an St. Michael

An der Kirche St. Michael befinden sich weitere konkrete Erinnerungszeichen. Das Pestgelöbniskreuz aus dem Jahr 1636 befindet sich an der Nordwand des Langhauses. Außerdem berichtet eine Votivtafel von den Ereignissen im September 1800. Das Kreuz und die Votivtafel verweisen damit auf zwei unterschiedliche historische Zeitpunkte. Bei einer kulturhistorischen Betrachtung richtet sich der Blick hier auf einen konkreten Ort am Kirchenbau und auf eine Tafel mit zeitlichem Bezug. Wer sich für Erinnerungsgeschichte interessiert, kann den Blick auf das Pestgelöbniskreuz an der Nordwand und auf die von der Votivtafel berichteten Ereignisse im September 1800 richten.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs

Die Verbindung bildet einen eigenen Reisebezug zwischen den beiden Orten. Für eine Planung zu Fuß oder mit dem Fahrrad bleiben Mitterdarching und Weyarn die konkreten Bezugspunkte. Der Weg ergänzt den kulturhistorischen Blick auf St. Michael um ein Thema, bei dem die Fortbewegung selbst im Vordergrund steht. Für die Planung einer Route zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist damit die Verbindung zwischen Mitterdarching und Weyarn der konkrete räumliche Bezug. Die Verbindung nach Weyarn bildet so einen eigenen Abschnitt neben den historischen Details von St. Michael.

Panoramablicke am Taubenberg

Bei diesem Landschaftsthema steht nicht ein einzelnes historisches Objekt, sondern der Blick in die Umgebung im Mittelpunkt. Das Landschaftsthema bleibt dabei auf den Panoramablick zum Mangfallgebirge konzentriert.

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