Altenschwand: Dorfgeschichte und Wanderwege zum Totenbühl

File:Rickenbach Altenschwand 1.jpg File:Rickenbach Altenschwand 1.jpg Foto: PantaRhei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Altenschwand verbindet die Geschichte einer Streusiedlung mit Kapellen und Wegen zum Totenbühl. Die historischen Bezüge reichen bis ins Mittelalter, während Wanderziele, ein Winterwanderweg und ein Blick vom Waldrand über die Schweiz weitere Facetten der Umgebung zeigen. Kultur und Bewegung lassen sich dadurch in unterschiedlichen Abschnitten eines Aufenthalts aufgreifen.

Geschichte und Kapellen

Altenschwand entstand als Streusiedlung und wurde um 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlungsform selbst ist ein Teil der Ortsgeschichte und steht neben den späteren Bauwerken. Kulturgeschichtlich Interessierte begegnen hier einem Thema, das den Charakter Altenschwands mitbestimmt.

In Altenschwand steht die Kapelle St. Antonius von Padua aus dem Jahr 1895. Sie fügt der Geschichte der Streusiedlung einen Sakralbau aus dem 19. Jahrhundert hinzu. So stehen in Altenschwand die um 1300 erwähnte Siedlungsgeschichte und ein deutlich späteres Bauwerk als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Auch Glashütten bietet eigenständige historische Anknüpfungspunkte. Der Ort wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt und war damals ein kleines Glasbläserdorf. Im Jahr 1301 hatte die Deutschordenskommende Beuggen einen Hof in Glashütten. Außerdem gehört Glashütten zu den ältesten Glasmachersiedlungen des Schwarzwaldes. Die Glasherstellung bildet hier einen eigenen historischen Schwerpunkt neben der Siedlungsgeschichte Altenschwands.

Wanderungen zum Totenbühl

Eine 9,41 Kilometer lange Rundwanderung führt von Rickenbach zum Totenbühl. Die Distanz von 9,41 Kilometern ist für die Tagesplanung eine konkrete Größe. Rickenbach bildet den Ausgangspunkt, der Totenbühl das Ziel; der Rundkurs verbindet beide Ortsbezüge in einer festgelegten Strecke. Damit lässt sich die Wanderung als eigener Abschnitt neben den historischen Themen einplanen. Die 9,41 Kilometer geben dabei einen festen Rahmen für einen Wandertag, ohne eine bestimmte Gehzeit vorzugeben. Persönliches Tempo und geplante Pausen können entlang der Verbindung von Rickenbach zum Totenbühl individuell angesetzt werden. Die Rundform lässt die Rückkehr nach Rickenbach in der Routenplanung mitdenken.

In der Umgebung von Altenschwand befindet sich die Marienkapelle auf dem Totenbühl; sie ist ein Wanderziel. Vom südwestlich gelegenen Waldrand reicht der Blick über Altenschwand und Rickenbach zur Schweiz; bei entsprechender Wetterlage reicht er außerdem zum Alpenpanorama der Schweizer Alpen. Die Fernsicht hängt von den Bedingungen vor Ort ab.

Der Winterwanderweg Strick–Naturfreundehaus–Abhau–Altenschwand führt vom Wanderparkplatz Strick über das Naturfreundehaus und Abhau nach Altenschwand. Die Folge von Ausgangspunkt, Naturfreundehaus, Abhau und Zielort erleichtert die Planung einzelner Abschnitte. Auf der Wanderung zum Totenbühl führt der Weg zum Abhau auf 935 Metern Höhe. Für den Winterwanderweg von Strick über das Naturfreundehaus und den Abhau nach Altenschwand bleibt die Jahreszeit ein eigener Gesichtspunkt der Tagesplanung. Auf dem Wegabschnitt zum Abhau führt die Wanderung zum Totenbühl auf 935 Meter Höhe; diese Angabe bezieht sich auf diese Wanderung, nicht auf den Winterwanderweg.

Schwerpunkte für den Aufenthalt

Wer eine Unterkunft für diesen Aufenthalt auswählt, kann den persönlichen Schwerpunkt zwischen Kulturgeschichte und Wandern setzen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rickenbach.

Unterkünfte in Altenschwand vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com