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Mittich zwischen gotischer Kirche und altem Kulturland

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Mittich ist altes, besiedeltes Kulturland. Seine Anfänge reichen vermutlich bis in das 2. oder 3. vorchristliche Jahrtausend zurück. Dieser zeitliche Horizont verbindet sich im Ort mit konkreten kulturellen Themen: der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, gotischen Bildtafeln, einem Grabdenkmal und Tafeln zur Ortsgeschichte. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, dessen Charakter besonders durch Geschichte und kirchliche Kunst geprägt wird.

File:Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Mittich, Ansicht von Süden.png File:Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Mittich, Ansicht von Süden.png Foto: Georg Karl Ell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Im Mittelpunkt steht die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Mittich. Sie wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und ist ein einschiffiger gotischer Bau mit Netzgewölbe und Schlusssteinen. Zu dem Bauwerk gehört außerdem ein 52 Meter hoher Spitzturm. Mariä Himmelfahrt ist das Patrozinium der Kirche. Die Verbindung aus mittelalterlicher Entstehungszeit, gotischer Formensprache und der besonderen Turmhöhe macht die Kirche zu einem klaren kulturellen Schwerpunkt in Mittich.

Gotische Tafeln und Grabdenkmal

An den beiden Seitenaltären befinden sich zwei gotische Tafeln. Dargestellt sind Maria mit dem Kind und der Schmerzensmann. Ergänzt wird dieser Bestand durch ein Grabdenkmal der Freiherren von Schönbrunn. Die beiden Tafeln sind den Seitenaltären zugeordnet und ergänzen den Kirchenbau um Bildwerke. Wer sich für sakrale Kunst, historische Räume und einzelne Bildwerke interessiert, findet in der Pfarrkirche mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte, ohne dass der Kirchenbau auf eine einzige Sehenswürdigkeit reduziert werden muss.

Kulturziele in der näheren und weiteren Umgebung

Die kulturelle Perspektive reicht über die Pfarrkirche hinaus. Die Kirche Eholfing, Kath. Kirche St. Vitus, liegt in der näheren Umgebung von Mittich. Im weiteren regionalen Umfeld liegen die Burg Krämpelstein, die Ruine Königstein und die Ruinen von Peilenstein. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich dadurch eine klare räumliche Unterscheidung: Eholfing gehört zum näheren Umfeld, während die Burg- und Ruinenziele dem weiteren regionalen Umfeld von Mittich zugeordnet sind. Eholfing gehört damit räumlich in eine andere Kategorie als Burg Krämpelstein, Ruine Königstein und die Ruinen von Peilenstein.

Weitere Landschaftsbezüge

Im weiteren regionalen Umfeld von Mittich liegen außerdem der Dachsberg und der Schefberg. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegen Auf der Hohen Buche und der Tiesenberg. Zusammen mit den Kulturzielen entsteht ein breites Themenspektrum für unterschiedliche Interessen: Im Ort selbst stehen die Pfarrkirche und die Ortsgeschichte im Vordergrund, außerhalb Mittichs treten weitere Ziele und Landschaftsbezüge hinzu. Für die räumliche Planung lassen sich diese vier Landschaftsziele gemeinsam dem weiteren regionalen Umfeld zuordnen.

Ortsgeschichte am Stefan-Lachhammer-Platz

Eine zusätzliche Möglichkeit, sich mit Mittichs Vergangenheit zu beschäftigen, bietet der Stefan-Lachhammer-Platz. Dort informieren neu gestaltete Tafeln Gäste und Einheimische über die Ortsgeschichte. Die Tafeln ergänzen die historische Dimension der Pfarrkirche um einen ausdrücklich auf Mittich bezogenen Überblick. Am Platz steht die Ortsgeschichte im Mittelpunkt, während die Pfarrkirche Bauform und Ausstattung zeigt. Wenn Sie nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch die Entwicklung des Ortes einbeziehen möchten, gehört dieser Platz zu den passenden Stationen Ihrer thematischen Orientierung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neuhaus a.Inn.

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