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Pentling: Papstkirche, Kapelle und Schutzfelsen

Unterkünfte in Unterkünfte in Pentling

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pentling verbindet Bau- und Kirchengeschichte mit einem geologischen Naturmotiv am Donautal. Die Marienkapelle, das Alte Tor und die als Papstkirche bekannte Filialkirche St. Johannes Baptist stehen für unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte; am Schutzfelsen rückt die Landschaft in den Vordergrund. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie abwägen, ob Geschichte und Baukunst oder der geologische Naturraum Ihren Schwerpunkt bilden.

Baugeschichte und kirchliche Spuren

Die Marienkapelle liegt im Zentrum des Altortes von Pentling. Sie wurde 1649 in den Pestzeiten nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges errichtet. Ein anderer historischer Blickfang ist das Alte Tor am südöstlichen Rand des ehemaligen Burgareals im Westen Pentlings. Seine rundbogige Durchfahrt wird von einer Fußgängerpforte ergänzt; dekorative Zinnenaufsätze prägen das Tor. Es gehört zu einer Hofmauer aus dem 16. Jahrhundert.

St. Johannes Baptist ist eine katholische Filialkirche und als Papstkirche bekannt. Josef Ratzinger wirkte dort von 1969 bis 2005 als Seelsorger, bis zu seiner Wahl zum Papst Benedikt XVI. Der Bau stammt im Kern möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1697 umgebaut. Auch Ratzingers ehemaliges Wohnhaus gehört zur Geschichte Pentlings: Er ließ es 1969 erbauen; 2012 wurde es als Museum und Begegnungsstätte eröffnet.

Geologie am Rand des Donautals

Der Schutzfelsen, auch Hoppefelsen genannt, liegt an den felsigen Steilhängen des Donautals am Rand des Naturschutzgebiets Max-Schultze-Steig. Er zählt zu den hundert ausgezeichneten Geotopen Bayerns. Damit steht in Pentling neben Kapellen, Kirche und Tor ein Landschaftsmerkmal, dessen besonderer Bezug in der Geologie liegt. Wer Reiseziele nach ihren Themen auswählt, kann so Ortsgeschichte und Naturraum als unterschiedliche Interessen für den Aufenthalt gegeneinander abwägen.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Regensburg

Im übergeordneten Reiseziel Regensburg eröffnet die Walhalla in Donaustauf einen eigenen Blick auf Architektur und Erinnerungskultur. Das klassizistische Bauwerk zählt zu den bedeutenden Bauwerken dieser Stilrichtung in Deutschland. Als Gedenk- und Ehrenhalle an der Donau ehrt es seit 1842 bedeutende Deutsche und mit der deutschen Geschichte verbundene Persönlichkeiten durch Marmorbüsten und Gedenktafeln. Die dorische Gestaltung außen umfasst 52 Säulen. Von der Bushaltestelle zur Walhalla führt ein etwa 20-minütiger Fußweg über 358 Stufen; prüfen Sie vor Ihrer Reise die Wegbedingungen. Auf der Donau verkehren von Ostern bis Oktober Fahrgastschiffe der Firmen Klinger und Wurm & Noé von Regensburg an der Steinernen Brücke bis zum Fuß der Walhalla. Kontrollieren Sie vorab die konkreten Betriebstage.

Einen anderen Schwerpunkt bietet der neun Hektar große Nepal-Himalaya-Park in Wiesent. Er verbindet asiatische Kultur und Natur mit einem nepalesischen Tempel, einem artenreichen Staudenpark und zahlreichen asiatischen Kunstwerken. Zur Parkanlage gehören ein Himalaya- und ein Chinagarten sowie mehr als 6.200 verschiedene Pflanzenarten. So stehen im übergeordneten Reiseziel Regensburg sehr unterschiedliche Themen nebeneinander: die klassizistische Gedenkhalle und ihre Säulenarchitektur einerseits, Gartenanlagen, Pflanzenvielfalt und asiatische Kunst andererseits.

Weitere Reiseziele entdecken: Bernhardswald, Brennberg, Wörth a.d.Donau, Bach a.d.Donau, Pfatter, Holzheim a.Forst, Neutraubling, Sinzing.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Regensburg.