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Stulln entdecken: Kirchenkunst und Bergbaugeschichte im Umfeld

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2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stulln erschließt sich über konkrete Spuren der Geschichte: sakrale Kunst im Ort und Bergbaugeschichte im näheren Umfeld. Wer den Besuch plant, sollte auch die Bedingungen für die Mineralogische Sammlung im Blick behalten: Sie ist nur auf Anfrage zu besichtigen.

File:Stulln 2023 11.JPG File:Stulln 2023 11.JPG Foto: Alois Köppl, Gleiritsch via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kirchenkunst und Geschichte in Stulln

Ein früheres Gotteshaus in Stulln wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts während des Hussitensturms zerstört. Ein weiterer Blick gilt dem barocken Hochaltar der Alten Pfarrkirche Sankt Stephanus in Stulln. Er dürfte im 18. Jahrhundert geschaffen worden sein. Zwei gedrehte, mit Weinlaub umwundene Säulen und seitliches Rankenwerk prägen seine Gestaltung. Die vermutete Entstehungszeit und die sichtbaren Details geben dem Besuch einen konkreten kunsthistorischen Bezug.

Die Mineralogische Sammlung befindet sich in der Mehrzweckhalle Stulln. Eine Besichtigung ist nur auf Anfrage möglich. Wenn Sie die Sammlung in Ihre Planung aufnehmen möchten, richten Sie den Besuch nach dieser Bedingung aus. Damit steht neben der Kirchenkunst ein anderer Zugang zur Ortsgeschichte, der sich nicht wie ein jederzeit möglicher Besuch einplanen lässt.

Bergbaugeschichte im näheren Umfeld

Im näheren Umfeld von Stulln renovierte Konrad Reichhart den Reichhart-Schacht in sechsjähriger Bauzeit. In 30 m Tiefe baute er einen alten Gang für Besucher aus. Im Mai 1996 erfolgte die Freigabe des Gangs für die Öffentlichkeit.

Das übergeordnete Reiseziel Schwandorf

Für eine größere regionale Perspektive lohnt sich der Blick auf das übergeordnete Reiseziel Schwandorf. Der Landkreis Schwandorf ist ein Urlaubsgebiet im Oberpfälzer Wald in Bayern. Das Oberpfälzer Seenland im Landkreis ist von Wasser und vielfältiger Landschaft geprägt. So stehen neben der Ortsgeschichte Stullns auch Natur- und Landschaftsthemen als eigene Reiseinteressen zur Wahl.

Ein markanter geologischer Bezugspunkt im Landkreis Schwandorf ist der Gneis am Hochfels. Er wurde in die bayerische Bestenliste der 100 schönsten Geotope aufgenommen. Im Naturschutzgebiet Wald- und Heidelandschaft bildet die Landschaft einen Rückzugsraum für Arten, die auf stärker bewachsenen und nährstoffreicheren Standorten nicht überlebensfähig sind. Diese Schutzgebietsperspektive ergänzt die geologische Besonderheit um einen Blick auf den Lebensraum spezialisierter Arten.

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Radweg und Anreise im Reiseziel Schwandorf

Der Weiher-Radweg ist rund 9 Kilometer lang, in beide Richtungen durchgehend beschildert und verbindet Schwandorf mit dem Murner See. Die Route führt durch das Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weiher. Damit sind Strecke, Zielpunkte und ein geschützter Naturraum Teil derselben Radweg-Orientierung. Für die Anreise zum Freilandmuseum Oberpfalz gibt es im Landkreis Schwandorf die BAXI-Museumslinie 8402. Wenn Sie das Museum einplanen, prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt.

So können Sie die Ortsgeschichte Stullns und die Natur- und Landschaftsthemen im übergeordneten Reiseziel Schwandorf als unterschiedliche Reiseinteressen betrachten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwandorf.