Wustermark entdecken
Unterkünfte in Unterkünfte in Wustermark
Wustermark eröffnet unterschiedliche Zugänge zu Baugeschichte, Aussicht und Natur. Die Dorfkirche erzählt von mehreren Bauphasen, der Aussichtsturm am Finkenberg bietet einen weiten Rundblick, und in Elstal stehen unter anderem ein Bienenmuseum und ein historisches Olympisches Dorf im Mittelpunkt. Auch das Havelland bietet eigene Natur- und Kulturerlebnisse.
Baugeschichte in Wustermark und Elstal
Die Dorfkirche Wustermark entstand 1703 unter Verwendung älterer Bausubstanz. Ihr quadratischer Turm mit barocker Schweifhaube kam 1793 hinzu. Eine weitere Zeitschicht zeigt die hölzerne Innendecke in Form eines Tonnengewölbes aus dem Jahr 1885. An der Kirche lassen sich damit unterschiedliche Bauphasen und ihre jeweiligen Details betrachten.
Im Elstaler Olympischen Dorf von 1936 wurden viele alte Gebäude umgebaut. Ihre Bauweise lässt noch erkennen, wie die damaligen Sportler dort lebten und sich auf Wettkämpfe vorbereiteten. Hier steht nicht ein einzelnes Bauteil, sondern die frühere Nutzung im Mittelpunkt. Zusammen mit der Dorfkirche bietet das einen Wechsel zwischen sakraler Baugeschichte und einem Ort, dessen Gestaltung an das Leben der Sportler erinnert.
Aussicht und Natur
Wanderwege führen sternförmig auf den Aussichtsturm am Finkenberg zu. Von dort reicht der Rundblick bis zum 25 Kilometer entfernten Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin; die Sicht kann von den Bedingungen abhängen. Wer sich für Landschaft und Orientierung interessiert, findet hier ein konkretes Ziel, dessen Blick weit über den unmittelbaren Standort hinausreicht.
Im weiteren regionalen Umfeld erstreckt sich Sielmanns Naturlandschaft zwischen Elstal und Potsdam über 3.600 Hektar. Für einen Besuch im Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide und in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ist der Eintritt kostenfrei. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Ihrem Besuch beim Betreiber.
Erlebnisse in Elstal
Das Bienenmuseum im Karls Erlebnis-Dorf Elstal gibt Einblicke in die Welt der Honigproduzenten. Im dortigen Manufakturenmarkt können Sie stöbern und Andenken oder Mitbringsel erwerben. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Hier geht es um Honigproduzenten, dort um handwerklich geprägte Fundstücke und Erinnerungsstücke. Wenn Sie den Besuch einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Weitere Perspektiven im Havelland
Im übergeordneten Reiseziel Havelland führt ein rund 1,5 Kilometer langer Lehrpfad am Südufer des Gülper Sees mit illustrierten Informationstafeln zur Vogelbeobachtung. Während des Vogelzugs im Frühling und Herbst versammeln sich am See bis zu 100.000 Gänse und hunderte Kraniche; hinzu kommen zahlreiche Watvögel, Enten und Silberreiher. Die Jahreszeiten prägen hier besonders, was sich beobachten lässt.
Für Radreisen bieten sich andere Orientierungspunkte: Mit der Knotenpunktwegweisung im Havelland können Sie individuelle Radrouten zusammenstellen. Der Havelland-Radweg führt durch das Havelländische Luch über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Er ist überwiegend asphaltiert, flach und angenehm zu fahren. Das NaturparkZentrum Westhavelland macht Themen wie die Niederungslandschaft, die Renaturierung der Unteren Havel, die letzten Großtrappen Deutschlands und den ersten Sternenpark Deutschlands für jede Altersgruppe erlebbar.
Hotels passend zu Ihrem Reiseschwerpunkt
So lassen sich die verschiedenen Schwerpunkte in Ihre Reiseplanung einordnen, ohne sie zu einem einzigen Ausflugsziel zusammenzufassen.
Weitere Reiseziele entdecken: Retzow, Friesack, Havelaue, Schönwalde-Glien, Dallgow-Döberitz, Ketzin/Havel, Premnitz, Märkisch Luch.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Havelland.