Atterwasch – See, Dorfkirche und Natur
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Der Deulowitzer See, der Torfstich und die Atterwascher Dorfkirche stehen für unterschiedliche Seiten von Atterwasch: Wasser, Natur und Baugeschichte. Überlegen Sie für Ihre Reise, ob Baden und Bootsaktivitäten, Naturthemen oder die Ausstattung der Kirche Ihren Schwerpunkt bilden sollen.
See, Torfstich und Feuchtwiesen
Der Deulowitzer See liegt inmitten von Kiefern- und Laubwäldern. Er ist als EU-Badegewässer ausgewiesen und wird mit ausgezeichneter Badewasserqualität bewertet. Für Ihre konkrete Badeplanung beachten Sie aktuelle Badeinformationen, denn die örtlichen Bedingungen können sich saisonal ändern. Die wassertouristische Nutzung des Sees ist ganzjährig gestattet. Der Bootsverleih ist davon zu unterscheiden: Bei der Bootsvermietung am Camp Deulo können Sie Ruder- und Tretboote ausleihen; eine saisonale Voranmeldung wird empfohlen. Dort ist auch entsprechendes Zubehör erhältlich. Für das Angeln ist ein gültiger Angelschein erforderlich.
Der Torfstich Atterwasch gilt als Reproduktionsort für den Fischotter (Lutra lutra; RLD 3) und den Kranich (Grus grus). Nördlich von Atterwasch liegt außerdem das Gebiet Feuchtwiesen Atterwasch. Es umfasst den Niederungsbereich des Schwarzen Fließes, der vorwiegend als Grünland genutzt wird. See, Torfstich und Feuchtwiesen bieten damit verschiedene Naturthemen, die Sie bei der Planung Ihrer Zeit in der Umgebung berücksichtigen können.
Dorfkirche und Baudenkmal
Die Atterwascher Dorfkirche ist ein Feldsteinbau aus der Zeit um 1300. Im Inneren können Sie das gotische Tabernakel, die Renaissance-Kanzel und den Barockaltar besichtigen. Die Ausstattung verbindet Stücke aus mehreren Epochen in einem Kirchenraum. Ist die Kirche verschlossen, ist ein Schlüssel im benachbarten Pfarrhaus erhältlich. Von April bis Dezember findet Kirchenmusik statt.
Ein weiteres Baudenkmal ist das Mühlengehöft an der Atterwascher Straße 48. Es ist dort als Baudenkmal verzeichnet. Zusammen mit der Dorfkirche ergänzt es die Naturthemen um einen Blick auf die Baugeschichte des Ortes.
Naturwege im übergeordneten Reiseziel Schenkendöbern
Auch das übergeordnete Reiseziel Schenkendöbern bietet eine eigenständige Heidelandschaft als Naturthema. Das FFH-Gebiet „Reicherskreuzer Heide und Große Göhlenze“ ist 3063,85 Hektar groß, gilt als Brandenburgs größte gepflegte Heide und beherbergt 18 vom Aussterben bedrohte Arten der Roten Liste Brandenburg. Es liegt überwiegend im Landkreis Spree-Neiße in der Gemeinde Schenkendöbern; kleinere Teile gehören zu Jamlitz im Landkreis Dahme-Spreewald und zu Neuzelle im Landkreis Oder-Spree.
Der Lehrpfad in der Reicherskreuzer Heide verläuft als Rundkurs zwischen Pinnow und Reicherskreuz und beginnt und endet am Aussichtsturm. Für den Rundwanderweg am Göhlensee sind sowohl die Länge als auch eine ungefähre Gehzeit angegeben: Er ist etwa 6 Kilometer lang und lässt sich in ungefähr 1,5 Stunden bewältigen. Am Göhlensee gibt es Teich- und Drosselrohrsänger sowie viele Entenarten. So können Sie für einen Ausflug zwischen einem Heide-Rundkurs und einer Wanderung mit genanntem Zeitrahmen wählen.
Die Radwanderroute „Gubener Seenrundfahrt“ führt an den großen Seen der Gemeinde Schenkendöbern entlang; ihre Bedingungen können sich ändern. Wer von Groß Drewitz aus mit dem Fahrrad oder Auto zum Göhlensee kommt, findet vor den ersten Bungalows einen Parkplatz. Da sich die Parkregelung ändern kann, prüfen Sie die Möglichkeiten vor Ort. Diese Angaben helfen, Routen- und Ankunftsplanung für das übergeordnete Reiseziel von den Natur- und Kulturthemen in Atterwasch zu unterscheiden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schenkendöbern.