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Forst (Lausitz): Rosengarten, Industriekultur und Neiße

Unterkünfte in Unterkünfte in Forst (Lausitz)

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Forst (Lausitz) lässt sich über Industriekultur, Gartenkunst und aktive Wege kennenlernen. Die frühere Tuchmacherstadt bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Im Ostdeutschen Rosengarten stehen Pflanzen und Parkgestaltung im Mittelpunkt, während Radweg, Mühlgraben und Industriekulturpfad weitere Perspektiven auf Stadt und Umgebung eröffnen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zuerst den gewünschten Schwerpunkt zu wählen – Garten und Landschaft, Stadtgeschichte oder Bewegung auf dem Rad beziehungsweise dem Wasser.

Rosengarten zwischen Vielfalt und Gestaltung

Auf 17 Hektar wachsen im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) zehntausende Rosenstöcke in fast 1.000 Sorten. Diese Vielfalt verbindet sich mit dem Charakter eines historischen Parks, in dem Gartenkunst, botanische Vielfalt und Landschaftsarchitektur zusammenkommen. Der Blick kann sich dadurch auf die Rosensorten ebenso richten wie auf die Gestaltung der Anlage. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für Gartenkultur interessieren, ist der Rosengarten ein klar umrissener Schwerpunkt; zugleich gibt er Forst eine andere Facette als die industriell geprägten Orte und Wege.

Industriegeschichte im Stadtraum

Der Industriekulturpfad ist eine dauerhaft angelegte Freiluftausstellung mit Informationstafeln an geschichtlich bedeutsamen Industriestandorten im Stadtgebiet von Forst. Die Stationen verknüpfen Industriegeschichte mit konkreten Orten der Stadt. Eine andere Form des Zugangs ist die Führung „Tour de Forst“: Sie folgt dem stadtgeschichtlichen Bildungspfad der Industriekultur und macht an ausgewählten Orten die Geschichte der ehemaligen Tuchmacherstadt lebendig. Feste Führungstermine werden angeboten. Familien, Gruppen und Vereine können einen individuellen Wunschtermin anfragen. Forst lässt sich zu Fuß, mit dem Rad, im Ostdeutschen Rosengarten oder im Forster Museum entdecken. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine beziehungsweise die Verfügbarkeit eines individuellen Termins.

Rad, Paddeln und Radsport

Der Oder-Neiße-Radweg verläuft auf der Deichkrone entlang der Lausitzer Neiße bei Forst (Lausitz). Das Forster Rad- und Reitstadion setzt einen anderen Akzent im Radsport: Dort gehört ein 400 Meter langes Zementoval zur Anlage, auf dem heute wie früher nationale und internationale Radsportwettkämpfe stattfinden. So stehen eine Radroute am Fluss und ein Oval als Wettkampfort für unterschiedliche Seiten des Radsports. Der Mühlgraben erweitert die möglichen Aktivitäten um das Wasser. Der künstlich angelegte Stadtgraben verläuft durch Forst und kann von Paddlern befahren werden; zahlreiche Ein- und Ausstiegsstellen sind gekennzeichnet.

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Natur im Umfeld und Textilgeschichte

Nordwestlich von Forst liegt im näheren Umfeld der Euloer Bruch, eine etwa 83 Hektar große Niederungslandschaft. Er ist Rückzugsraum für viele seltene und bedrohte Pflanzen- und Tierarten und lädt zu Wanderungen ein, bei denen sich die Natur entdecken lässt. Als weiterer Kulturbezug widmet sich das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz der Textil- und Industriegeschichte der Lausitz. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besucherinformationen.

Forst als Übernachtungsort wählen

Wenn Sie Forst (Lausitz) als Übernachtungsort erwägen, überlegen Sie, ob Ihre Reise vor allem dem Rosengarten und der Stadtgeschichte gilt oder ob Sie auch den Euloer Bruch im näheren Umfeld einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Heinersbrück, Burg (Spreewald), Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Peitz, Spremberg, Jänschwalde, Werben, Schmogrow-Fehrow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spree-Neiße.

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