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Nordwestuckermark: Wasser, Wege und Feldsteinkultur

Unterkünfte in Unterkünfte in Nordwestuckermark

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nordwestuckermark bietet Reiseinteressen, die sich zwischen Wasser, Wegen und Baukultur unterscheiden: Am See bei Naugarten stehen Baden und Angeln im Mittelpunkt, in Fürstenwerder prägen Stadttore und Feldsteinbauten das Ortsbild. Dazu kommen ausgeschilderte Rad- und Wanderwege, ein Heimatmuseum und eine Galerie.

Quillow Bridge, Falkenhagen, Nordwestuckermark Quillow Bridge, Falkenhagen, Nordwestuckermark Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wasser und Wege bei Naugarten

Der gemeindeeigene See bei Naugarten ist etwa 33 Hektar groß und lädt zum Baden und Angeln ein. Auch eine Umwanderung des Sees bietet sich an: Sie eröffnet ein Naturerlebnis rund um das Gewässer. So stehen hier zwei unterschiedliche Interessen nebeneinander – Zeit am Wasser oder Bewegung auf einem Rundweg.

In Naugarten gibt es außerdem einen Fahrrad- und einen Bootsverleih. Da sich die Verfügbarkeit ändern kann, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen lokalen Informationen. Ausgeschilderte, naturbelassene Rad- und Wanderwege laden in Naugarten zu kleinen Spaziergängen ebenso wie zu größeren Touren ein; auch geführte Touren zu markanten Punkten gehören dazu.

Ortsgeschichte und Kultur erleben

In Fürstenwerder führt der 1900 angelegte Promenadenweg mit alten Kastanienbäumen rund um die Stadtmauer. Die Feldsteinmauer selbst umschließt den historischen Kern und ist rund 1.300 Meter lang. Berliner Tor und Woldegker Tor besitzen spitzbogige Durchfahrten und gehören zu den ältesten ihrer Art in Norddeutschland. Auch die Feldsteinkirche in Fürstenwerder, die aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammt, fügt sich in diesen historischen Schwerpunkt ein.

Ein anderer Blick auf die örtliche Baugeschichte bietet sich zwischen Wittstock und Rittgarten: Am Rand des Weges nach Augustfelde steht die Ruine der Wüsten Kirche Wittstock. Der rechteckige Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten sind das Turmuntergeschoss und Teile der Umfassungswände des Schiffs. In Fürstenwerder widmet sich das Heimatmuseum hauptsächlich dem dorftypischen Handwerk.

Auch zeitgenössische Kultur gehört zum Bild der Orte. Die Kirche in Kröchlendorff dient der Gemeinde als Kultur- und Veranstaltungszentrum. Am Hof Kokurin in Naugarten befindet sich eine Galerie mit ständig wechselnden Malereien, Holzskulpturen und Kleinkunstwerken. Damit lassen sich Baugeschichte, Handwerk und wechselnde Kunstausstellungen als unterschiedliche kulturelle Anknüpfungspunkte betrachten.

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Radwege und Rundwege vergleichen

Für längere Radtouren führt die 55 Kilometer lange „Spur der Steine“ überwiegend auf einem ehemaligen Bahndamm durch den Naturpark Uckermärkische Seen: von Templin über Warthe und Boitzenburg bis nach Fürstenwerder. Ihre Länge und der frühere Bahndamm geben der Route ein anderes Profil als den Wegen für kleinere Spaziergänge in Naugarten.

Der „Uckermärkische Rundweg“ verbindet Angermünde, Templin und Prenzlau. Von Boitzenburg kommend führt er durch Naugarten weiter in Richtung Gollmitz. Wer eine Unterkunft recherchiert, kann die eigenen Interessen deshalb konkret sortieren: Soll die Reise von Wasser und Angeln, von kürzeren Wegen und geführten Touren oder von Radstrecken und Baugeschichte geprägt sein? Diese Prioritäten helfen dabei, die passenden Orte für die eigene Suche auszuwählen, bevor Sie Hotels vergleichen.

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