Temmen-Ringenwalde: Seen, Natur und Dorfgeschichte
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Temmen-Ringenwalde bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: In Temmen prägen Seen und die Lage im Biosphärenreservat den Naturbezug; Ringenwalde zeigt Bau- und Dorfgeschichte aus mehreren Jahrhunderten. Hinzu kommen ein Rundwanderweg mit Naturbadestelle und Sandstrand sowie das Dorfmuseum und historische Orte. Überlegen Sie bei der Suche nach einem Hotel, ob Sie vor allem Natur und Wasser, Kulturgeschichte oder beides in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.
Natur und Rundwanderweg bei Temmen
Temmen liegt mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und ist von zahlreichen Seen umgeben. Eine konkrete Möglichkeit, die Landschaft mit einer Pause am Wasser zu verbinden, bietet der Rundwanderweg „Rund um Temmen“: Er erreicht am Großen Krinertsee eine Naturbadestelle mit Sandstrand. Wer bei einem Ausflug gern ein Ziel am Wasser einplant, findet hier einen klar benannten Anhaltspunkt.
Auf demselben Rundwanderweg liegt auch der sagenhafte Rastplatz „Vom schlafenden Riesen“. Seine künstlerische Gestaltung vermittelt alte Sagengeschichten. Damit führt die Route neben der Naturbadestelle auch zu einem Ort, an dem eine Erzähltradition aufgegriffen wird. Die beiden Stationen setzen unterschiedliche Akzente auf dem Weg: einmal Wasser und Strand, einmal Sagen und Gestaltung.
Kirche und Baugeschichte in Ringenwalde
Die Ringenwalder Kirche verbindet Bauphasen aus verschiedenen Jahrhunderten. Sie wurde 1280 geweiht; ihr Schiff stammt noch aus dieser Zeit, während der Turm vom Ende des 19. Jahrhunderts ist. Auch die Ausstattung weist mehrere historische Schichten auf: Der Kanzelaltar stammt von 1759, Empore und Gestühl ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel von 1760 ist im barocken Formenvokabular gestaltet.
In Ringenwalde sind außerdem zahlreiche gut erhaltene Wohn- und Stallgebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Einige sind aus Backstein, andere in Fachwerkbauweise errichtet. Diese Gebäude ergänzen den Blick auf die Kirche um Zeugnisse des dörflichen Bauens. Wenn Sie sich für Ortsgeschichte interessieren, bieten die verschiedenen Epochen und Bauweisen konkrete Themen, auf die Sie bei der Erkundung Ringenwaldes achten können.
Park, Museum und frühere Grabanlagen
Am Rand des Schlossparks Ringenwalde steht auf einer kleinen Anhöhe der „Riesenstein“. Der mächtige Gneisgranitfindling hat ein Volumen von etwa 22 Kubikmetern. Im Schlosspark befindet sich auch eine 1903/04 angelegte neogotische Erbbegräbnisstätte der gräflichen Familie.
Südlich von Ringenwalde liegt in einem kleinen Wäldchen ein Hügelgräberfeld mit Informationstafel und rekonstruiertem Grab. Das Dorfmuseum Ringenwalde widmet sich wiederum dem häuslichen Dorfleben: Einrichtungsgegenstände aus dem 19. und 20. Jahrhundert geben Einblick in Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, prüfen Sie die Besuchsmöglichkeiten vorab.
Ein weiterer Kulturort in Neu Temmen
In der NABU-Kirche Neu Temmen ist die Turmgallerie ein Ort für kleine Ausstellungen und Präsentationen zu Natur, Gott und Mensch. Das ergänzt die historischen Themen in Ringenwalde um einen Ausstellungsort mit eigenem thematischem Schwerpunkt. Für Ihre Planung können Sie damit zwischen Naturerlebnis, Dorfgeschichte und einer Auseinandersetzung mit den Themen der Turmgallerie gewichten.
Reiseplanung und Unterkunft
Im näheren Umfeld des Reiseziels bietet das Info-Zentrum einen Fahrradverleih für Erkundungsfahrten in der Umgebung an. Wenn Sie den Verleih einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Bedingungen.
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