Bremen: Hotels und Unterkünfte
Stadt
Das Bremer Rathaus und der Roland bilden ein UNESCO-Welterbeensemble, das für bürgerliche Autonomie und Souveränität im Heiligen Römischen Reich steht. Das Alte Rathaus Bremens wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet und zu Beginn des 17. Jahrhunderts im Stil der Weserrenaissance erneuert. Die Rolandstatue stammt aus dem Jahr 1404 und ist 5,5 Meter hoch.
Die Böttcherstraße wurde zwischen 1922 und 1931 von Ludwig Roselius erbaut; ihre Gebäude sind ein seltenes Beispiel expressionistischer Architektur. Im Roselius-Haus werden niederdeutsche Wohnkultur und Kunstwerke vom Mittelalter bis zum Barock gezeigt. Der Schnoor ist ein autofreies Viertel mit mehr als 100 als Baudenkmäler gelisteten Wohn- und Handwerkerhäusern aus Fachwerk. Zugleich ist er Bremens ältester erhaltener Stadtteil und bietet eine einstündige geführte Tour zu Fuß. Das Paula Modersohn-Becker Museum ist das weltweit erste Museum, das einer Malerin gewidmet ist.
Im Schnoor können Besucher in der Bremer Bonbon Manufaktur den Bonbonmachern bei der Herstellung zusehen und an einem Workshop teilnehmen. Einige Restaurants im Schnoor servieren lokale Gerichte wie Labskaus, Knipp und Braunkohl. Der Bremer Ratskeller verbindet mehr als 600 Jahre Geschichte mit etwa 650 deutschen Weinen und Bremer Spezialitäten wie Knipp und Labskaus.
Die südliche Turmspitze des St. Petri Doms kann bestiegen werden und bietet Aussicht über Bremen. Durch den Bürgerpark und den angrenzenden Stadtwald führt eine etwa 12 Kilometer lange Wanderung. Mit Routenanpassungen kann diese Tour auch mit dem Fahrrad absolviert werden. Sie umfasst Möglichkeiten zum Spielen und zur Einkehr und wird als für Familien und weniger trainierte Spaziergänger gut zu bewältigen beschrieben.
Natur
Die Wallanlagen stehen seit 1977 unter Denkmalschutz. Sie entstanden aus Bremens ehemaligen Befestigungsanlagen und waren die erste von Bürgern geschaffene öffentliche Grünanlage der Stadt.
Die Borgfelder Wümmewiesen umfassen 677 Hektar, stehen seit 1987 unter Schutz und sind als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. In Bremens offiziellen Tourismusinformationen werden sie als größtes Naturschutzgebiet der Stadt beschrieben. Entlang der Wümmewiesen führen Wege für Spaziergänge und Radtouren; ein Aussichtsturm am Hollerdeich bietet den Blick über die Felder.
Der Wümmedeich bietet Möglichkeiten zum Spazierengehen, Radfahren und Inline-Skaten mit Blick auf die umliegende Landschaft. Blockland ist eines der wenigen Gebiete Bremens, in denen noch Weidewirtschaft betrieben wird. In den ursprünglichen Reetdachhäusern des Blocklands bieten Hofcafés und Hofläden Stopps mit Kaffee und Kuchen in grünen Bauerngärten.
Die Worpswede-Runde ist 62,4 Kilometer lang und hat 23 Brücken. An den BIKE IT! RadServiceStations an der Worpswede-Runde gibt es kostenlose Reparaturmittel und eine Pumpe, Werkzeug für kleinere Reparaturen, gängige Fahrradschläuche und kostenlose Bremer BIKE IT! Fahrradkarten.
Weitere Ortsseiten: Blumenthal, Vegesack. Wer ein Hotel in Bremen buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bremen.
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