Eisenbach entdecken: Kultur, Wege und historische Orte

File:Eisenbach, Kirche, Detail.JPG File:Eisenbach, Kirche, Detail.JPG Foto: Karsten Ratzke via Wikimedia Commons, CC0

Eisenbach verbindet markante Bauwerke, sichtbare Handwerkskunst und Wege mit Einblicken in die Geschichte des Ortes. Besonders prägend ist der Turm von St. Petrus, der das Ortsbild von Eisenbach bis heute stark bestimmt. Ein Rundgang durch den Ort und ein Wandertag setzen dabei unterschiedliche Akzente: Der Blick reicht von großer Architektur über gestaltete Fassaden bis zu den Infopoints des Graf-Hanse-Wegs mit Einblicken in das frühere Dorfleben.

St. Petrus und Bürgerhäuser im Ortsbild

Die Kirche St. Petrus in Eisenbach wurde 1896/98 nach Plänen des Architekten Jakob Fachinger im Stil der Neoromanik errichtet. Die Bauzeit, der Architekt und die Stilrichtung geben dem Bau eine deutlich umrissene historische Gestalt. St. Petrus steht damit für einen konkreten Abschnitt der Eisenbacher Baugeschichte und bleibt zugleich durch seinen Turm im Ortsbild präsent.

Auch die Bürgerhäuser tragen zum besonderen Erscheinungsbild Eisenbachs bei. Der Ort weist auffallend viele Bürgerhäuser mit hübschen Stuckfassaden auf. Sie gelten als Zeugnisse heimischer Handwerkskunst und machen bei einem Rundgang die gestalterischen Details historischer Ortsarchitektur aufmerksam wahrnehmbar. Gerade die Stuckfassaden lenken die Aufmerksamkeit auf die handwerkliche Gestaltung der Häuser und erweitern den Blick über den Turm hinaus.

Kirchengeschichte und Denkmäler

Die Geschichte Eisenbachs reicht in unterschiedliche Epochen zurück. Bis ins 16. Jahrhundert gehörte die Kirchengemeinde Niederselters als Filialkirchort zur Pfarrei St. Peter in Eisenbach. Im 19. Jahrhundert wurde in Eisenbach Bergbau betrieben. Zwischen beiden Zeitangaben liegen mehrere Jahrhunderte; kirchliche Zugehörigkeit und Bergbau bilden dadurch getrennte historische Themen der Ortsgeschichte.

Ein weiterer konkreter Akzent ist das Hofgut zu Hausen mit seinem barocken Herrenhaus von 1662. Davon zu unterscheiden ist Hof zu Hausen in Eisenbach, eine historische Stätte und ein Denkmal. Die kleine Memorialkapelle am Waldrand birgt die Gräber von August Freiherr von Kruse, der 1848 starb, und seiner Gemahlin Freifrau Henriette, die 1873 starb. Der Hof und die Kapelle stehen unter Denkmalschutz.

Wege mit historischem Bezug

Neben den Bau- und Geschichtsthemen gehören ausgewiesene Wege rund um Eisenbach zu den konkreten Möglichkeiten für einen Wandertag. Der Rundwanderweg Selters–Eisenbach ist 10 km lang und bietet damit einen klar umrissenen Rahmen für die Planung eines Wandertages. Als Rundwanderweg lässt sich die Strecke als geschlossene Tour denken. Für die Tagesplanung ist die Streckenlänge von 10 km eine feste Größe. Wer einen Wandertag in Eisenbach anhand dieser Tour plant, kann den Umfang der Runde direkt berücksichtigen.

Der Graf-Hanse-Weg verfügt über mehrere Infopoints, die Einblicke in das frühere Dorfleben geben, und ist familienfreundlich. Die historischen Informationen liegen hier direkt an der Strecke und begleiten den Wegverlauf. Für Kulturinteressierte liegt darin ein Zugang zur Ortsgeschichte, der nicht an einem einzelnen Bauwerk endet. Mehrere Infopoints verteilen den Blick auf das frühere Dorfleben über den Verlauf des Graf-Hanse-Wegs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Selters (Taunus).

Unterkünfte in Eisenbach vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com