Eppenhain zwischen Wald, Weitblick und Geschichte
Wald, Weitblick und historische Spuren in Eppenhain
Eppenhain in Kelkheim (Taunus) verbindet markante Aussicht, geschützte Waldlandschaften und historische Bauzeugnisse zu einem vielseitigen Ziel für eine Reise im Taunus. Der 27 Meter hohe Atzelbergturm ist das Wahrzeichen des Stadtteils. Zugleich führen kulturelle Spuren von der katholischen Pfarrkirche St. Josef bis zur ehemaligen Gastwirtschaft „Zum Taunus“. Wer ein Hotel in Eppenhain sucht, findet damit unterschiedliche Themen für die eigene Reiseplanung: Natur, Wandern, Aussicht und Ortsgeschichte.
St. Josef und ältere Bauspuren
Die katholische Pfarrkirche St. Josef in Eppenhain wurde 1908 erbaut. Für den Bau wurden Steine aus den Eppenhainer Steinbrüchen sowie Basaltsteine aus dem Westerwald verwendet. Besonders auffällig ist der markante Eingang, der über eine steile, überdachte Treppe erreichbar ist. Drei Altäre aus der Bauzeit sind erhalten, ebenso die bunten Fenster der Kirche.
Eine andere historische Spur führt zur ehemaligen Gastwirtschaft „Zum Taunus“ in der Wirtsstraße 3. Sie gilt als ältestes Haus Eppenhains, weil die darunterliegenden Kellergewölbe vermutlich noch aus dem Mittelalter stammen.
Geschützte Waldlandschaft
Das FFH-Gebiet Rossert-Hainkopf-Dachsbau erstreckt sich auch über die Gemarkung Eppenhain. Zu seinen Erhaltungszielen gehören naturnahe und strukturreiche Hainsimsen-Buchenwälder. Zu den Erhaltungszielen gehören dabei auch stehendes und liegendes Totholz, Höhlenbäume sowie lebensraumtypische Baumarten in verschiedenen Entwicklungs- und Altersphasen.
Für Naturinteressierte liegt die Besonderheit dieser Landschaft in der Verbindung unterschiedlicher Waldstrukturen. Junge und alte Entwicklungsphasen, verschiedene lebensraumtypische Baumarten sowie Totholz und Höhlenbäume gehören gemeinsam zu den Erhaltungszielen des FFH-Gebiets. Eppenhain bietet damit einen naturnah geprägten Themenbereich, der sich deutlich von den baulichen Spuren im Ortskern unterscheidet.
Atzelbergturm und Wanderwege
Der Atzelbergturm ist nicht nur wegen seiner Höhe von 27 Metern ein prägendes Ziel. Von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein Panorama mit Blick auf markante Gipfel des Taunus und die Burg Königstein. Der Blick verbindet damit die unmittelbare Aussichtssituation am Turm mit den charakteristischen Höhenzügen und einer weithin bekannten Burganlage.
Zum Europäischen Fernwanderweg E3 gehört eine eindeutige Markierung: Er ist mit einem blauen Andreaskreuz auf weißem Grund gekennzeichnet. Eine weitere konkrete Wandermöglichkeit ist der Rundwanderweg R9 am Rettershof. Sein Verlauf führt hinunter nach Eppenhain, vorbei am Friedhof und am Kriegerdenkmal, anschließend über die Rossertstraße zum Nickelskreuz. Die Abfolge von Friedhof, Kriegerdenkmal, Rossertstraße und Nickelskreuz bietet dabei eine klare Orientierung während der Wanderung.
Für die Wahl einer Unterkunft können Sie in Eppenhain daher unterschiedliche Schwerpunkte berücksichtigen. Die Pfarrkirche St. Josef und ihre erhaltenen Ausstattungsdetails sprechen kulturinteressierte Besucher an, während das FFH-Gebiet Rossert-Hainkopf-Dachsbau mit seinen Buchenwäldern Naturthemen in den Vordergrund stellt. Der Atzelbergturm und der Verlauf des R9 ergänzen das Bild um Aussicht und Wandern.
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