Zum Inhalt

Hesseneck: Historie und Wanderwege entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Hesseneck

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hesseneck verbindet historische Bauwerke, Grenzspuren und Wanderwege. Zwischen Museum, Kirchenraum, Höhenrücken und Wegen rund um Hesselbach wechseln die Themen, sodass Kulturgeschichte und Bewegung nebeneinanderstehen. Wer den Ort erkundet, trifft dabei auf Zeugnisse aus verschiedenen Zeiten: vom nach dem Stadtbrand von 1810 errichteten Museumshaus über die 1465 geweihte Quellkirche bis zu Grenzpunkten und erhaltenen Spuren am Odenwaldlimes.

Baugeschichte und regionale Erinnerung

Das Museum der Oberzent befindet sich in einem nach dem Stadtbrand von 1810 errichteten Haus. Wegen seiner gut erhaltenen ursprünglichen Bausubstanz ist das Gebäude denkmalgeschützt. Es zeigt historische Zeugnisse der Region und ihrer Bürger. Dazu kommen Darstellungen der ländlichen Nebenerwerbstätigkeit und der historischen Textilherstellung. Die Themen der Arbeitswelt bleiben dadurch auf regionale Beispiele bezogen.

Kirchenraum und Quellgeschichte

Die Schöllenbacher Quellkirche wurde unter dem Erbacher Schenken Philipp IV. erbaut und 1465 geweiht. Als Quellkirche entwickelte sie sich zu einer vielbesuchten Marien-Wallfahrtsstätte. Im 18. Jahrhundert wurde das Langhaus bis auf das Portal abgetragen; 1782 wurde der Chor verschlossen und bildet seitdem den Kirchenraum. Unter der südlichen Kirchhofsmauer tritt eine starke Quelle hervor. Sie speist einen ehemaligen Waschplatz und fließt in den unmittelbar vorbeifließenden Euterbach.

Der Dreiländerstein in Hesselbach

Der Dreiländerstein in der Gemarkung von Oberzent-Hesselbach markiert den Zusammentreffpunkt der Grenzen von Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sowie der drei zugehörigen Landkreise. Vom Ort führt ein markierter Wanderweg zum Dreiländerstein. Der Weg verbindet den Ort mit einem Punkt, an dem Länder- und Landkreisgrenzen zusammentreffen.

Grenzanlage am Höhenrücken

In der Umgebung von Hesselbach verlief der Odenwaldlimes über den Höhenrücken. Dort sind verschiedene Fundstellen und Überreste der Grenzanlage auffindbar. Das Kastell Hesselbach am Odenwaldlimes ist gut sichtbar und beschildert. Die Spuren sind in der Umgebung von Hesselbach nicht auf das Kastell beschränkt. Für die Beobachtung vor Ort ist beim Kastell zwischen seiner Sichtbarkeit und den weiteren auffindbaren Spuren zu unterscheiden.

Anzeige

Wanderideen rund um Hesselbach

In der Ortsmitte von Hesselbach steht am Brandweiher eine Wandertafel des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald. Sie bietet mehrere Vorschläge für Wanderungen rund um Hesselbach. Zusätzlich führt eine Etappe des Nibelungensteigs von Oberzent-Hesselbach über Amorbach bis nach Freudenberg am Main. Die beiden Wanderbezüge unterscheiden sich in ihrem geografischen Rahmen: Die Vorschläge beziehen sich auf Hesselbach, die Etappe verläuft über Amorbach bis nach Freudenberg am Main. Für die Planung bedeutet das einen Unterschied zwischen Wegen im Umfeld des Stadtteils und einem Streckenabschnitt, der mehrere Orte miteinander verbindet. Die Wegangaben unterscheiden außerdem zwischen dem Ausgangspunkt im Ort und dem weiter gefassten Verlauf der Etappe.

Ein Baudetail in Kailbach

Eine Brücke ist in ihrer Bauweise eine verkleinerte Kopie des Himbächel-Viadukts.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten sind Beerfelden, Kortelshütte, Finkenbach, Sensbachtal, Airlenbach und Rothenberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberzent.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.