Stephanshausen: Wege, Geologie und historische Spuren

Stephanshausen zwischen Wegen und Geschichte

Stephanshausen vereint mehrere konkrete Anlässe für einen Ausflug: den Stephanshäuser Himmelssteig mit Rastmöglichkeiten, Basaltdurchbrüchen und Hügelgräbern, den 4 km langen Silberseeweg und den ebenfalls 4 km langen Grenzweg. Hinzu kommen der Treffpunkt „Sieben Wegweiser“, der „Rennweg“ und eine Busverbindung nach Geisenheim. Für einen Ausflug lassen sich damit einzelne Wege und mehrere Wegpunkte in Stephanshausen berücksichtigen.

Sieben Wegweiser und der Rennweg

Am Treffpunkt „Sieben Wegweiser“ in Stephanshausen münden sieben Wege. Für die Orientierung während eines Spaziergangs treffen hier mehrere Richtungen an einem Punkt zusammen; von diesem Treffpunkt aus kann der weitere Verlauf anhand der vorhandenen Wege geplant werden. Der „Rennweg“ in Stephanshausen war nicht die gesamte Anlage, sondern ein Teilstück des Rheingauer Gebücks. Das Rheingauer Gebück war eine große Befestigungsanlage. Als Teilstück gehört der Rennweg damit zu einem konkreten historischen Zusammenhang.

Himmelssteig: Rast und Geologie

Der Stephanshäuser Himmelssteig bietet Rastmöglichkeiten auf sogenannten „Himmelsliegen“. Wenn Sie beim Gehen bewusst Pausen einplanen möchten, können Sie diese Stellen als Unterbrechungen innerhalb der Strecke berücksichtigen. Der Weg führt zu Basaltdurchbrüchen, die der Strecke geologisches Interesse verleihen. Die Himmelsliegen setzen feste Pausenpunkte, während die Basaltdurchbrüche der Strecke einen geologischen Akzent geben. Für die Tagesgestaltung lässt sich eine Strecke mit geplanten Pausen und einem geologischen Schwerpunkt verbinden.

Außerdem führt der Himmelssteig an einigen Hügelgräbern vorbei, die auf eine frühzeitliche Besiedlung hinweisen. Wer sich für Spuren menschlicher Vergangenheit interessiert, begegnet auf derselben Strecke daher einem weiteren historischen Bezug. Die Hügelgräber liegen auf dem Himmelssteig und damit an derselben Wanderstrecke wie die Basaltdurchbrüche.

Silberseeweg und Grenzweg

Der Wanderweg „Silberseeweg“ ist 4 km lang und beginnt im Dorfkern von Stephanshausen am Körberbrunnen. Die vier Kilometer sind eine feste Größe für die zeitliche Planung eines Spaziergangs. Der Körberbrunnen macht den Einstieg im Dorfkern für den Tagesbeginn konkret. Der Körberbrunnen liefert dabei einen klaren Ausgangspunkt, sodass die vier Kilometer als eigener Spaziergang im Dorfkern von Stephanshausen beginnen.

Der 4 km lange „Grenzweg“ in Stephanshausen ist ein gemütlicher Wiesen- und Waldspaziergang. Wie beim Silberseeweg beträgt die Strecke 4 km; beim Grenzweg prägen jedoch Wiesen- und Waldabschnitte den Verlauf. Für die Wahl zwischen den beiden gleich langen Wegen ist damit der Landschaftscharakter ein konkreter Unterschied. Beim Grenzweg bilden Wiesen und Wald den Landschaftscharakter; die vier Kilometer schaffen zugleich eine mit dem Silberseeweg vergleichbare Distanz.

Anreise mit der Buslinie 183

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Buslinie 183 relevant: Sie verbindet den Bahnhof Geisenheim mit der Ortsmitte Stephanshausen-Kirche. Wer in Geisenheim ankommt, kann diese Verbindung bis zur Ortsmitte in die eigene Tagesplanung einbeziehen. Die Buslinie 183 bietet für die Tagesplanung eine konkrete Anreiseverbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen dem Bahnhof Geisenheim und der Ortsmitte Stephanshausen-Kirche.

Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem die Seiten Marienthal und Johannisberg ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Geisenheim.

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