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Schotten: See, Vulkanismus und Fachwerk

Unterkünfte in Unterkünfte in Schotten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schotten verbindet den Niddastausee mit historischen Bauwerken und einer interaktiven Ausstellung zum Vulkanismus. So können Sie Ihren Aufenthalt auf Bewegung am Wasser, auf Kultur oder auf beides ausrichten. Auch im übergeordneten Reiseziel Vogelsberg gibt es markante Landschaften und Wanderwege zu entdecken.

Oldtown of Schotten (Vogelbergskreis), former townhall Oldtown of Schotten (Vogelbergskreis), former townhall Foto: Bytfisch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Niddastausee: Runde am Wasser oder weitere Freizeitoptionen

Der 65 Hektar große Niddastausee entsteht dort, wo die Nidda am südlichen Ortsausgang von Schotten aufgestaut wird. Als Naherholungsgebiet bietet er einen anderen Schwerpunkt als die Museen und historischen Bauwerke der Stadt. Der asphaltierte Rundweg um den See ist fünf Kilometer lang und eignet sich zum Inlineskaten, Radfahren, Skaten und für erholsame Spaziergänge.

Am See können Sie neben der Seerunde auch Bootsverleih, eine Surf- und Segelschule, einen großen Kinderspielplatz und Sonnenwiesen für Ihren Aufenthalt in Betracht ziehen. Einzelne Angebote können saisonal variieren; prüfen Sie für eine konkrete Planung die aktuellen Angaben. Damit lässt sich die Seerunde als eigener Programmpunkt betrachten, während die weiteren Optionen den Aufenthalt am Wasser ergänzen können.

Vulkaneum und Baugeschichte in Schotten

Im Vulkaneum erklärt eine interaktive Ausstellung, wie Vulkane den Vogelsberg geformt haben und bis heute beeinflussen. Experimentierstationen, interaktive Exponate und Multimedia-Installationen begleiten den Besuch. Wer sich besonders für Vulkanismus interessiert, findet hier verschiedene Zugänge zu demselben Thema: zum Anschauen, Ausprobieren und über multimediale Inhalte.

Das Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des hessischen Staatsrates Dr. Karl Weber. Der stattliche Fachwerkbau stammt von 1816 und wurde 1908 im Inneren im Stil des Jugendstils umgestaltet. In der Liebfrauenkirche führt ein weiteres Kapitel der Ortsgeschichte zur Kunst: Die gotische Kirche wurde zwischen 1350 und 1385 erbaut. Ihr Flügelaltar entstand um 1385 durch den „Schottener Meister“. Er zeigt Szenen aus dem Marienleben, enthält unter anderem hebräische Schriftzeichen und jüdische Symbole und gilt als eines der frühesten Zeugnisse jüdischen Lebens im Vogelsberg.

Auch ein selbständig erkundbarer historischer Stadtrundgang setzt einen eigenen Schwerpunkt. Seine 29 Stationen vermitteln Informationen zu alten Fachwerkhäusern und ihrer Geschichte. Nahe der historischen Altstadt liegt der Alteburgpark. Mittelpunkt der Anlage ist ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert mit einem Wassergraben, der von der Nidda gespeist wird. Rundgang, Kirche und Park bieten damit unterschiedliche Anlässe, sich mit der Baugeschichte Schottens zu beschäftigen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Vulkaneum

Das Vulkaneum ist von den Bahnhöfen in Nidda, Lich, Lauterbach und Gießen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von dort fährt ein Bus zur Haltestelle „Vulkaneum“; von der Haltestelle sind es etwa 50 Meter bis zum Eingang. Da Fahrpläne sich ändern können, ist ein Blick auf die Verbindung vor der Fahrt sinnvoll. Diese Anreiseinformation bezieht sich auf das Vulkaneum.

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Im näheren Umfeld: Hoherodskopf und Wanderwege im Vogelsberg

Im näheren Umfeld Schottens liegt der Hoherodskopf. Der Baumkronenpfad dort besteht aus Seilbrücken, die direkt an den Bäumen befestigt sind. Von den Baumplattformen aus reicht der Blick über die Hügellandschaft des Vogelsbergs. Im Vogelsberg ist der Pfad insgesamt 500 Meter lang. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Vogelsberg bietet der Kletterwald Hoherodskopf Klettern von Baum zu Baum unter Anleitung geschulten Fachpersonals.

Am Informationszentrum Hoherodskopf beginnen und enden zwei unterschiedlich lange GPS-Angebote. Der GeoCaching-Parcours ist fünf Kilometer lang, ab dem dritten Schuljahr geeignet und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Die acht Kilometer lange GeoRallye verbindet Fragen und Aufgaben zu Umwelt, Natur und Technik, dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden und kann auch mit dem Mountainbike absolviert werden. Für die Nutzung werden 10 Euro je GPS-Gerät beim GeoCaching und 12 Euro je GPS-Gerät bei der GeoRallye berechnet; ein Gerät ist für höchstens vier Personen vorgesehen. Prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Angaben zu Gebühren und Durchführung.

Schotten im Vogelsberg

Der Vogelsberg ist Europas größtes Vulkangebiet. Die Vogelsberger Bergmähwiesen sind hessenweit die größten Schutzgebiete dieser Art. Für Wanderinteressierte führt die GipfelTour Schotten auf 14 Kilometern über vier Gipfel im Oberwald sowie durch artenreiche Bergmähwiesen und abwechslungsreiche Waldgebiete mit urwüchsigen Basaltformationen. Sie setzt einen längeren Streckenakzent neben dem fünf Kilometer langen Rundweg um den Niddastausee.

Weitere Orte entdecken: Betzenrod, Michelbach.

Weitere Reiseziele entdecken: Homberg (Ohm), Wartenberg, Schlitz, Kirtorf, Feldatal, Romrod.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogelsberg.

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