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Redefin: Landgestüt, Gestütsweg und Dorfkirche

Unterkünfte in Unterkünfte in Redefin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Redefin verbindet das Mecklenburgische Landgestüt mit einem langen, gut ausgeschilderten Weg und einer Dorfkirche mit Ausstattung aus der Frühzeit der Neugotik. Die Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können die historische Anlage bei einer Führung kennenlernen, eine Kutschfahrt einplanen oder sich mit dem Gestütsweg und der Architektur des Ortes beschäftigen. So lässt sich der Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem Pferdekultur, eine längere Route oder Baugeschichte interessiert.

File:Redefin, Gestütsverwaltung.jpg File:Redefin, Gestütsverwaltung.jpg Foto: Gremmelin via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landgestüt Redefin: Besichtigung oder Kutschfahrt

Für geführte Besichtigungen des Landgestüts Redefin ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Eine geführte Besichtigung der historischen Anlage dauert etwa 120 Minuten. Kutschfahrten im Landgestüt sind mit etwa einer Stunde kürzer; sie beginnen und enden am Eingang des Landstallmeisterhauses. Die unterschiedlichen Zeitangaben helfen Ihnen, diese beiden Erlebnisse in Ihrem Reiseplan auseinanderzuhalten. Prüfen Sie vor der Reise die geltenden Informationen zur Anmeldung und zur Verfügbarkeit der Kutschfahrten.

Auch die Reithalle gehört zum kulturellen Programm des Gestüts: Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern wird sie am historischen Portal in jedem Festspielsommer zweimal zum Konzertsaal. Wenn ein Konzert für Ihren Aufenthalt wichtig ist, schauen Sie vorab in das aktuelle Programm. Die wiederkehrende Nutzung der Halle beschreibt den Festspielsommer, nicht automatisch einen Termin an einem bestimmten Reisetag.

Der Gestütsweg und seine Landschaften

Der Gestütsweg beginnt am Mecklenburgischen Landgestüt Redefin und führt bis zum Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse). Die Route ist gut ausgeschildert und umfasst rund 170 Kilometer. Unterwegs durchquert sie abwechslungsreiche Landschaften zwischen der Griesen Gegend, dem UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg in der Prignitz und dem Westhavelland. Der Name markiert damit eine Verbindung zwischen zwei Gestüten und einer Strecke, die verschiedene Landschaftsräume einbezieht.

Für die Planung ist der Kontrast zu den Angeboten am Gestüt hilfreich: Eine Kutschfahrt dauert etwa eine Stunde, die geführte Besichtigung der historischen Anlage etwa 120 Minuten, während der Gestütsweg mit rund 170 Kilometern eine deutlich größere Streckendimension hat. Diese Angaben beschreiben verschiedene Arten, Redefin und seine Themen in den Aufenthalt einzubeziehen. Welche davon passt, hängt davon ab, ob Sie einen zeitlich umrissenen Besuch oder eine längere Route in den Mittelpunkt stellen möchten.

Neugotische Dorfkirche und regionale Geschichte

Die Dorfkirche Redefin wurde zwischen 1843 und 1847 als neugotischer Backsteinbau mit zentralem Turm errichtet. Sie beherbergt die älteste Orgel Mecklenburgs. Nahezu vollständig erhalten ist ihre Ausstattung aus der Frühzeit der Neugotik. Bauzeit, Material und die erhaltene Ausstattung geben der Kirche ein eigenes architekturgeschichtliches Profil; die Orgel setzt einen weiteren kulturellen Akzent. Für Reisende mit Interesse an Baugeschichte bietet sich damit ein anderes Thema als Gestüt und Route, ebenfalls direkt mit Redefin verbunden.

Auch innerhalb des Gestüts stehen verschiedene Aspekte nebeneinander: Die geführte Besichtigung gilt der historischen Anlage, während die Kutschfahrt mit einem festgelegten Ausgangs- und Endpunkt am Landstallmeisterhaus verbunden ist. Die Reithalle wiederum tritt in den Festspielsommern als Konzertsaal in Erscheinung. Wenn Sie Ihren Aufenthalt thematisch planen, können Sie so zwischen Architektur, Kutschfahrt und Konzertprogramm unterscheiden, statt alle Erlebnisse als dieselbe Art von Gestütsbesuch zu behandeln.

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Redefin im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim finden sich weitere, eigenständige Themen. Schloss Ludwigslust war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Schloss, Park und Stadt bilden ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird; außerdem bildet das Schloss den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und Landschaftspark im englischen Stil. Dieser historische Schwerpunkt ergänzt die Redefiner Themen um eine andere Stadt- und Schlossgeschichte.

Ein weiterer kultureller Blick gilt der Festung Dömitz: Das Museum behandelt die Geschichte der Festung und der Stadt, Elbe, Hafen und Brücken, Fritz Reuter sowie Sonder- und Kunstausstellungen. Die Zitadelle ist als Renaissancefestung nach italienischem Vorbild angelegt und besitzt die Form eines Fünfecks mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke. Für Naturinteressierte gehört auch das Kalkflachmoor bei Zarrentin zum regionalen Bild: Es ist Teil des Naturschutzgebiets Schaalelauf und kann vom Naturerlebnispfad aus entdeckt werden. Diese Orte und Themen gehören zum übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim, nicht zu den Sehenswürdigkeiten Redefins.

Für die Planung Ihres Aufenthalts in Redefin können Sie zunächst den Schwerpunkt wählen: die geführte Besichtigung, die etwa einstündige Kutschfahrt, die Dorfkirche oder den Gestütsweg mit seinen rund 170 Kilometern. Bei zeitgebundenen Angeboten wie den geführten Besichtigungen und Konzerten lohnt es sich, Anmeldung und aktuelles Programm vorab zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Leezen, Sternberg, Blankenberg, Klein Rogahn, Spornitz, Techentin, Zölkow, Lüttow-Valluhn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ludwigslust-Parchim.

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