Breest entdecken: Tollense, Burg Klempenow und stille Flusslandschaften
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Breest verbindet ein weitläufiges Flusstal mit besonderen kulturhistorischen Orten und vielfältigen Möglichkeiten auf dem Wasser. Im Bereich von Breest zeigt sich das Tollensetal breit, mit zahlreichen Mäandern und unbebauten Ufern. Felder, Laubwälder, Trockenhänge und extensiv genutzte Wiesen prägen die Landschaft. Die unbebauten Ufer stehen dabei in deutlichem Kontrast zu den Bau- und Ausstellungsspuren in Klempenow. Die breiten Mäander führen durch diese unterschiedlichen Landschaftselemente. Vom Boot aus verschiebt sich der Blick fortlaufend zwischen Wasserlauf und Ufer.
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Foto: Jörg Blobelt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wasserwege an Tollense und Peene
Die Tollense ist im Bereich Breest mit Kanus, Paddel- oder Ruderbooten befahrbar. Wasserwanderrastplätze und Bootsanleger bieten unterwegs Rastmöglichkeiten. An mehreren Wehren müssen Boote umgesetzt werden – ein Detail, das Sie bei der Planung einer längeren Tour berücksichtigen sollten. Die Wehre setzen klare Zäsuren in den Wasserweg und teilen die Strecke in einzelne Abschnitte. Die praktische Einteilung einer solchen Strecke richtet sich daher nach dem gewählten Boot, den vorgesehenen Pausen und den Stellen, an denen ein Umsetzen nötig ist.
In Klempenow liegt die Kanustation an der Burg Klempenow im Tollensetal. Die Kanustation liegt damit an einem Ort, an dem der Wasserbezug der Tollense und die historische Präsenz der Burg zusammentreffen. Von Klempenow aus ist außerdem die Peene zwischen dem Kummerower See und dem Haff erreichbar. Für die Auswahl eines Wasserabschnitts lassen sich der Bereich Breest an der Tollense und der Abschnitt der Peene zwischen Kummerower See und Haff getrennt betrachten.
Burg Klempenow und Fachwerkkirche
Burg Klempenow wurde zwischen 1240 und 1250 als pommersche Grenzburg auf einer Schwemmsandinsel im moorigen Landgraben- und Tollensetal erbaut. Sie ist die einzige erhaltene Niederungsburg in Mecklenburg-Vorpommern. Im Südflügel befindet sich eine ständige Ausstellung zur Bronzezeit; außerdem werden in der Burg Führungen angeboten. Die Baugeschichte der Burg bleibt so mit der Landschaft des Tollensetals verbunden. Die Ausstellung zur Bronzezeit setzt innerhalb der Burg einen zeitlichen Gegenpol zur Baugeschichte.
Zur historischen Umgebung gehört auch die Fachwerkkirche in Klempenow. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört zum Ensemble der alten Burgruine. Eine Besichtigung ist nach Absprache mit dem Pfarramt möglich. In Klempenow ist der Schlüssel außerdem im Büro des Burgvereins „Transit 96“ erhältlich. Die Vorbereitung des Kirchenbesuchs besteht damit aus der Absprache mit dem Pfarramt und der Schlüsselabholung im Büro des Burgvereins. Für den Kirchenbesuch gehören Absprache und Schlüsselabholung deshalb als zwei konkrete Vorbereitungsschritte zusammen.
Festival, Wasserspielplatz und Bahnbezug
Zum Gelände der Burg Klempenow gehört ein Wasserspielplatz. Open-Air-Yoga gehört zum Programm des Transit Festivals, das seit 2013 besteht. Das Transit Festival ergänzt die historischen Themen um ein eigenes Veranstaltungsformat. Der Wasserspielplatz gehört dabei zur Burganlage, während Open-Air-Yoga dem Festivalprogramm zugeordnet ist. Der Bahnhof Gnevkow liegt an der Bahnstrecke Stralsund–Demmin–Berlin.
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