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Rühn: Kloster, Kirche und Birgittenweg

Unterkünfte in Unterkünfte in Rühn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Rühn treffen Klostergeschichte und eine Route am Seeufer aufeinander. Die gut erhaltene Klosteranlage aus dem Jahr 1232 und der Birgittenweg setzen unterschiedliche Akzente für Ihre Reiseplanung: Hier steht Kulturgeschichte im Vordergrund, dort der Fuß- und Radweg durch Wiesen und Felder. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie überlegen, ob Sie einen dieser Schwerpunkte setzen oder beide verbinden möchten.

Ostflügel (1900) Ostflügel (1900) Foto: Friedrich Schlie-Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. via Source, Public domain

Klosteranlage und Kirche entdecken

Das Kloster Rühn ist eine gut erhaltene Klosteranlage aus dem Jahr 1232. Einen eigenen architektonischen Blickpunkt bildet die Klosterkirche: Sie ist eine einschiffige Saalkirche, deren Bau auf die späte Mitte des 13. Jahrhunderts datiert wird. So können Sie sich mit zwei verschiedenen zeitlichen Bezugspunkten beschäftigen – dem Jahr der Klosteranlage und der späteren Datierung des Kirchenbaus.

Auch die Ausstattung und die historischen Zeugnisse in der Kirche erzählen von unterschiedlichen Jahrhunderten. Auf dem Hauptaltar ist ein Triptychon von 1587 zu sehen. Zahlreiche Grabsteine stammen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Zusammen geben diese Details der Klosterkirche eine besondere kunst- und kulturgeschichtliche Perspektive: Altarbild, Grabsteine und Bauform lassen sich als jeweils eigene Aspekte des Ortes betrachten.

Für Gruppen ab fünf Personen bietet der Klosterverein Führungen durch die Klosteranlage und die Klosterkirche an. Wenn Sie eine solche Führung in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besucherangaben des Vereins. Zum Kloster gehört außerdem eine Öl-, Senf- und Essigmanufaktur. Gäste können dort ansässigen Handwerkern und Kreativen bei der Arbeit zuschauen und sehen, wie Produkte entstehen. Da nicht alle von ihnen stets vor Ort sind, kann eine vorherige Planung hilfreich sein.

Unterwegs auf dem Birgittenweg

Der Birgittenweg verläuft auf einem reinen Fuß- und Radweg am Ufer des Rühner Sees, durch Wiesen und Felder bis in das Dorf Rühn hinein. Die Route bietet damit einen anderen Schwerpunkt als der Blick auf Klosteranlage und Kirchenkunst: Sie führt durch eine offene Landschaft und entlang des Seeufers. Wenn Sie Ihre Unterkunft nach den Interessen Ihrer Reisegruppe auswählen, können Sie diesen Weg als Natur- und Bewegungsanlass neben den kulturhistorischen Themen des Klosters berücksichtigen.

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Die Wegbeschreibung macht zugleich deutlich, dass der Birgittenweg für Fuß- und Radverkehr vorgesehen ist. Die Landschaft entlang der Route und ihr Verlauf bis ins Dorf sind die konkreten Merkmale, an denen Sie Ihre Ausflugsplanung ausrichten können. So stehen in Rühn zwei klar unterscheidbare Reiseideen im Mittelpunkt: die historische Anlage mit ihrer Kirche sowie der Weg am Rühner See durch Wiesen und Felder.

Weitere Ideen im übergeordneten Reiseziel Rostock

Im übergeordneten Reiseziel Rostock gibt es auch eigenständige Natur- und Kulturthemen. Der Naturpark Sternberger Seenland ist von tief eingeschnittenen Durchbruchstälern an der Warnow, zahlreichen Seen, malerischen Hügeln und ausgedehnten Wäldern geprägt und lädt vor allem zum Wandern und Radfahren ein. Im Wolhynier Umsiedlermuseum in Linstow vermitteln Führungen für Gruppen und Einzelpersonen mithilfe ethnografischer Objekte, Fotos und Dokumente die Geschichte der Wolhyniendeutschen: von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Ansiedlung in Mecklenburg nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Ziele ergänzen die Reiseideen in Rühn um weitere, jeweils eigene Natur- und Geschichtsperspektiven.

Weitere Reiseziele entdecken: Stäbelow, Zarnewanz, Biendorf, Lalendorf, Hohenfelde, Lohmen, Wiendorf, Bützow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rostock.

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